Hallo Mitlesende,
kam bisher nur dazu den Spaziergang, das Geheimnis und das Konfuzius Kapitel zu lesen.
Hänge also noch etwas hinterher.
Die schon anfangs herausgearbeitete Zuschreibung von Kien als Wissenschaftler, dessen Ziel und Gegenstand die Wahrheit darstellt, wurde gleich im Spaziergang Kapitel zwei Mal entwertet und der Lüge entlarvt. Einmal verspricht er dem Jungen Franz Metzger, dass er ihn in seine Bibliothek einlass gewährt, was sich ja später als unmöglich erweist.
Schließlich arbeitet er ja immer und da könne er dem "Nachwuchs" keine Möglichkeiten bieten.
Und als ihm ein "Fehler" mit seinen Bücher unterläuft (fallen lassen), da stellt er die Sachlage anders da, als sie war, um sein Gesicht (Wissenschaftlichen Geltungsanspruch) zu wahren.
Dass Kien so plötzlich Bereitschaft zeigt, die Haushälterin zu ehelichen, könnte ich mir durch sein Ohnmachtsgefühl im Alptraum erklären.
Hier merkt er, dass er seine Bücher nicht alleine verteidigen kann.
Was nutzen geistige Errungenschaften, wenn niemand sie erhält?
Besonders gefallen hat mir sein Dummheiten Buch.
Um zu vergessen, wird sorgfältig dokumentiert.
Hoffe Morgen etwa aufzuholen,
Schöne Grüsse,
MuschelSeele