Ja, traurig ist es, wie es um unsere Gesellschaft steht, aber da können wir kaum etwas dagegen tun, da hilft kein Lamentieren!
Man sagt, wenn vor Hitlersmachtergreifung "Mein Kampf" mehr gelesen worden wäre, wenn man dem Inhalt Glauben geschenkt haben würde, wäre so manches anders gekommen. Bei euch höre ich eher Bedenken, dass die Popularität des üblen Buches schädlich wirken würde, aber wahrscheinlich ist sie ja mehr Ausdruck von dem maroden Zustand, in dem sich die Gesellschaft befindet. Da nützt kein Vorbot, keine Diskrimination, in den Köpfen ändern solche drakonischen Massnahmen (leider) wenig. Was not tut? - Ich weiss auch nicht, wie man die Lage verbessern könnte, ausser vielleicht allgemeiner Wohlstand, diesen zu erreichen ist allerdings auch kein Kinderspiel... Und schlussendlich muss man es auch akzeptieren, dass wir nicht in einer heilen Welt leben, ob die Gewalt von links oder rechts kommt (oder gar aus der Mitte), spielt letzten Endes praktisch keine Rolle und Diskriminierung hat bisher auch zu den Menschen gehört (versteht mich nicht falsch: Ich finde es sehr absurd, jemanden wegen Aussehen, Glauben etc. zu diskriminieren), ob es die Hexen im Mittelalter waren, die Schwarzen in Amerika oder die Juden unter dem NS-Regime. Mir scheint es, als würde Diskriminierung zu unserer Gesellschaftsform gehören wie Armut und Reichtum. Wenn wir etwas ändern wollen, müssten wir positive Ideal verbreiten, die die gleichen Probleme lösen können, auf welchen die Diskriminisierung basiert. (Ich habe keine solchen zu bieten, tut mir leid!)
Es grüsst
alpha