Autor Thema: Zeitfresser  (Gelesen 7736 mal)

Offline Dostoevskij

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Re: Zeitfresser
« Antwort #15 am: 7. Januar 2008, 01:59 »
Moin, Moin!

Ich weiß grad nicht, wohin packen, dann eben hierher. Karlheinz Geißler, Münchener Zeitforscher, war bei DeutschlandRadio Kultur. Vielleicht hilft das auch, 'Zeit und Lektüre' neu zu bedenken und etwas Hilfreiches aus den Beiträgen zu ziehen. Das Feature in acht Teilen in Übersicht:

8 - Keine Zeit? Doch!
7 - Keine Zeit? Doch!
6 - Keine Zeit? Doch!
5 - Keine Zeit? Doch!
4 - Keine Zeit? Doch!
3 - Keine Zeit? Doch!
2 - Keine Zeit? Doch!
1 - Keine Zeit? Doch!



Keep reading, Markus Kolbeck
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Offline xenophanes

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Re: Zeitfresser
« Antwort #16 am: 11. Januar 2008, 13:35 »

Acht Teile. Klingt nach einem Zeitfresser  :breitgrins:


CK


Offline Xandru

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Re: Zeitfresser
« Antwort #17 am: 24. Februar 2008, 15:40 »
Moin, Moin!

Seid ihr konsequent, was das Lesen anbetrifft? Gelingt es euch, Ablenkungen Zeitfresser zu vermeiden? Mir nicht. Ich stöhne über mein Unvermögen, radikal zu sein, den Computer auszulassen, um der Versuchung widerstehen zu können, dauernd etwas nachzuschauen und zu machen. Daß ich so immer mehr an Konzentrationsfähigkeit einbüße, dürfte klar sein. Letztlich hilft nichts, als die Schwelle zu erreichen und zu überschreiten und sich zu zwingen, eine Atmossphäre der Muße zu installieren, die mir jedenfalls veloren gegangen ist.

Hmm. Leider wüsste ich nicht, wie ich dir jetzt genau helfen könnte.

Ich für meinen Teil, kann mich teils auch fünf oder sechs Stunden auf meiner Couch unter dem Fenster (Dachwohnung) aufhalten, das ein oder andere lesen (Bücher, Zeitschriften, etc.) und nebenbei idR klassische Musik (manchmal auch ambient oder chill-out) hören.
Der PC steht bei mir in meinem Arbeitszimmer, also fernab von meinem "Lesezimmer", wo sich auch meine eigene kleine Bibliothek befindet.

Vielleicht hilft es dir ja, zumindest habe ich da so eine Marotte entwickelt, dir die Dinge, die dich interessieren, in ein kleines Heft zu schreiben. Undzwar egal was, ob es der Käse ist, den du noch kaufen musst, oder die Übersetzung eines Zitates, nach dem du im Internet nachschlagen willst.
Schreib einfach alles, was dich so vom Lesen abhält, damit du es nicht vergisst, in ein Heft, und nimm dir dann extra Zeit um die Liste abzuarbeiten.

 :zwinker:

Offline Jaqui

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Re: Zeitfresser
« Antwort #18 am: 5. März 2008, 00:07 »
Vielleicht hilft es dir ja, zumindest habe ich da so eine Marotte entwickelt, dir die Dinge, die dich interessieren, in ein kleines Heft zu schreiben. Undzwar egal was, ob es der Käse ist, den du noch kaufen musst, oder die Übersetzung eines Zitates, nach dem du im Internet nachschlagen willst.
Schreib einfach alles, was dich so vom Lesen abhält, damit du es nicht vergisst, in ein Heft, und nimm dir dann extra Zeit um die Liste abzuarbeiten.

Und ich dachte ich wäre die einzige die so einen Spleen hat.  :breitgrins:
Wenn mich was ablenkt schreibe ich auch einfach vor mich hin. Das sammelt die Gedanken irrsinnig, ob man es glaubt oder nicht. Das ist vielleicht auch mit ein Grund warum ich noch so gern Tagebuch schreibe - man kann abschalten um dann wieder gestärkt an die Arbeit zu gehen.

Katrin

Offline Evelyne Marti

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Re: Zeitfresser
« Antwort #19 am: 29. März 2008, 15:45 »
Halihallo

Ich komme auch kaum zum Lesen, außer beruflich fürs Lektorat.

Bei mir sind es Zettel, die dann überall auf dem Tisch herumliegen. Deshalb versuche ich immer mehr, meine Notizen gleich als Word-Dateien zu speichern.

Ich vermisse die Leserunden, aber mir ergeht es wie vielen: Für das eine muss das andere gelassen werden. So wechseln sich die Phasen Lesen, Schreiben und Lektorieren ab. Ich schaffe es leider nicht, alles auf einmal zu machen. Andere scheinen da echte Power-Leute zu sein, doch ich gehöre nicht dazu, auch wenn ich mich bemühe und meine Arbeit an sich schnell erledige.

Offline Branka

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Re: Zeitfresser
« Antwort #20 am: 2. Juni 2008, 22:27 »
Das kommt darauf an. Es gibt Stunden, da nutze ich meine Zeit ausschließlich zum Lesen. Da ist kein Fernseher, kein Computer an und keine Musik im Hintergrund. Sobald ich nämlich diese Geräte an habe, lese ich nicht mehr so konzentriert. Und das ist doch schade bei den tollen Büchern  :smile:
Ich habe auch recht viel Zeit zum Lesen, da ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahre. Da geht es ganz gut. Oder in der Mittagspause, da habe ich auch einiges an Zeit zur Verfügung. Abends bin ich oftmals müde oder beschäftige mich lieber mit etwas anderem (so wie jetzt gerade). Aber vor dem Schlafengehen lese ich meist noch wenigstens ein Kapitel.

Offline alpha

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Re: Zeitfresser
« Antwort #21 am: 1. September 2008, 19:51 »
Das mit den Zettlen ist ungemein hilfreich, nicht nur für die Ruhe beim Lesen, auch bei der Arbeit: manchmal/oft kommen einem Dinge in den Sinn, die man unbedingt machen sollte, aber gerade nicht zu dem Zeitpunkt, wo sie einem einfallen - also aufschreiben und den Zettel nicht arg weit unter den Stapeln verstecken und so hat man wieder Ruhe weiter zu machen...

Zeitfresser und Lesen sind streng getrennt bei mir: Lesen geht nur, wenn der PC aus ist. Musik stört mich zwar nicht, aber ich habe es mir dennoch abgewöhnt, bzw. verspüre kein Bedürfnis mehr danach. - Zumindest bei guten Büchern!


Grüsse
alpha
Genug. Will sagen: zuviel und zu wenig. Entschuldigen Sie das Zuviel und nehmen Sie vorlieb mit dem zu wenig!

Thomas Mann