Auch wenn die letzte Meldung hier schon einige Zeit zurückliegt, noch ein Hinweis meinerseits:
Die Macbeth-Verfilmung von Roman Polanski ist ja schon erwähnt worden. Mir persönlich ist sie zu grell, etwas zu nahe am Splatter. Polanski hatte damals offenbar noch das Trauma des Manson-Massakers, dem seine Frau Sharon Tate zum Opfer fiel, zu verarbeiten.
Nicht unbedingt textgetreu, weil stark gekürzt, aber atmosphärisch nicht zu übertreffen ist die Schwarz-Weiß-Version von Orson Welles aus dem Jahre 1949 - düster, barbarisch und mit einem lächerlichen Budget von 50.000 $ produziert.
Hiervon ist übrigens eine Doppel-DVD im Handel, die sowohl die Kino-Version mit etwa 95 Minuten Länge als auch die etwas längere Director's Version mit etwa 110 Minuten Länge enthält.
Grüße,
Gronauer