Hallo xenophanes, ich habe das auch noch mal überprüft, dem ist wirklich nicht so. Wien liegt noch weit hinter und unter Brüssel. Sehr weit sogar. So besuche ich Wien dann eben virtuell oder lese über das Wiener Fin de Siècle, dass von den Östereichern wirklich meisterhaft vermarktet wird. Aber Klimt, Schiele, Kokoschka, Moser und all die anderen Künstler(Innen) haben den Ruhm, der ihnen zu Lebzeiten nicht oder zu wenig durch die Wiener selbst zuteil wurde, sicher verdient. Als radikale und erneuernde Künstler(Innen) mit hoher künstlerischer Qualität und auch dank ihrer Mitstreiter(Innen), Freunde und Mäzene haben sie nicht nur dem Zeitgeist, sondern auch dem Zahn der Zeit getrotzt. Es gibt noch vieles zu entdecken und Bücher darüber gibt es sehr viele (und besonders auch schöne). Einige mir bisher nicht gekannte östereichische Künstler(Innen) dieser Zeit entdecke ich gerade für mich. Schlimm, dass der erste Weltkrieg und die Spanische Grippe dieser künstlerischen Blüte so hart zusetzte und sie zum welken brachte. Aber dem deutschen Expressionismus und vielem anderen erging es da nicht besser... Sonntagsgrüße aus den flachen Ebenen noch hinter Brüssel, FA