Hallo zusammen
Steffi: Danke für den Link. Dass das Thema Übersetzung den Herbst hindurch in Ulm behandelt wird, war mir noch nicht bekannt.
Wir Schwaben scheinen hier im Forum stark vertreten zu sein

Bist du aus Ulm, oder nähere Umgebung?
@Ikarus: ich finde auch, als begeisterter Thomas Mann Leser braucht man keine Satzkürzungen

Danke für die Abbondio Erklärung. Der Gute wurde durch die Bedrohung richtig krank.
-------
Ich bin im 3. Kapitel und da ist mir der Gedanke gekommen, da Manzoni sehr gläubig war, ob ihm nicht die Geschichte von dem sulamitischen Mädchens und dem König Salomo im Kopf spukte als er die Geschichte niederschrieb. Ich weiß ja noch nicht wie es mit der Liebe zwischen Renzo und Lucia weitergeht, aber bisher sehe ich Parallelen.
König Salomo hat das sulamitische Mädchen gesehen und begehrt, doch sie liebte ihren Hirtenjungen und obwohl sie all den Reichtum vom König hätte bekommen können, blieb sie ihrer Liebe treu.
Es wäre schön, wenn sich "Die Verlobten" auch so entwickeln würden. Ist natürlich ein persönlicher Wunschgedanke und wenn es anders kommt, dann nehme ich das so hin

Was mir bisher gut gefällt ist, daß es eine klare Linie gibt. Keine romantischen Verwicklungen. Renzo ging der Sache gleich auf den Grund und nachdem er vom Pfarrer den Namen erfuhr, ging er zu Lucia und wollte ihre Seite hören. Ohne Mißverständnisse gingen sie das Problem an. Die Mutter hat mit ihrem Vorschlag zu einem "Rechtsverdreher" zu gehen, hat gut pariert.
Habt ihr auch über die Szene schmunzeln müssen, wie sich Renzo mit den zusammengebunden, kopfüberhängenden Federvieh auf den Weg machte? Das erinnerte mich irgendwie an Wilhelm Busch.

Mal sehen wie es weitergeht.
LG Maria