Autor Thema: Flaubert  (Gelesen 7882 mal)

Freund Hermann

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Re: Flaubert
« Antwort #30 am: 18. Juli 2010, 17:30 »
 :rollen:
Naja. Madame Bovary natürlich. Aber das war natürlich wirklich gut.

Grüße

Offline finsbury

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Re: Flaubert
« Antwort #31 am: 18. Juli 2010, 19:06 »
Hallo Tom und Maria,

ihr macht  einem wirklich Lust auf "Salammbô".

 
Zitat von:  "Sir Thomas"
Flaubert hat durch "Salammbo" eine andere Qualität für mich bekommen. Während ich "Madame Bovary" und "Lehrjahre des Gefühls" als präzise, wenn auch triste Studien über die bürgerliche Verlogenheit in Erinnerung habe (und dabei immer an Balzac, Stendhal und Zola denken musste), entdecke ich in dem Karthago-Roman eine Farbigkeit und einen "apokalytischen Sound", der manchmal fast ein wenig trivial anmutet. Aber das ist nicht schlimm angesichts der prächtigen "Rekonstruktion" einer Zivilisation, die sehr viel mit der bürgerlichen Epoche des 19. Jahrhunderts gemein zu haben scheint.

Schön, dass jemand "Madame Bovary" auch trist findet. Es mag sich zwar um eine großartige Charakterstudie des vbürgerlichen Standes handeln, aber ich fand das Buch damals ziemlich uninteressant. Dagegen klingt das, was ihr über "Salammbô" schreibt, so farbig und spannend, dass der Roman ganz nach oben auf meinem SUB wandert. Schade, dass die Leserunde nicht zustande kam.

finsbury
Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene
Meer in uns. (Kafka)

Offline Librerio

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Re: Flaubert
« Antwort #32 am: 19. Juli 2010, 07:34 »
Trotzdem eine Frage in die Runde zur Erziehung der Gefühle, weil es bereits seit Ewigkeiten auf unserem SuB liegt. Sollte man sich das wirklich mal reinziehn?

Beim "Reinziehn" wird den Reinziehenden vermutlich gähnende Langeweile anfallen - Flaubert will Satz für Satz gelesen werden, nicht heruntergestürzt wie, sagen wir, Frank Schätzing.

Zitat
Der Klappentext spricht zwar von einem Kunstroman...

Was soll das sein?

Zitat
während unsere Befürchtung zum Überkandidelten neigt. 

Überkandidelt ist nur Salammbo und in Teilen Bouvard et Pecuchet - die "Education" ist allerbester Flaubert auf der Höhe von Madame Bovary und der Trois Contes.

Falls die Frage war, ob man das Buch mit Gewinn lesen kann - man kann und man hat; mehrmals schon.

Gutes Lesen,

Christian
"Man träumt viel vom Paradies, oder vielmehr von verschiedenen, wechselnden Paradiesen, die doch alle verloren sind, bevor man stirbt, und in denen man sich selbst verloren fühlen würde." ("A la recherche du temps perdu")

Offline Librerio

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Re: Flaubert
« Antwort #33 am: 19. Juli 2010, 07:40 »

Schön, dass jemand "Madame Bovary" auch trist findet.

Warum ist es schön, dass jemand KEINEN Zugang zu einem Buch findet? Wer an Flaubert herantritt mit dem Wunsch vieler Leser, "Identifikationsfiguren" zu finden, wird enttäuscht. Flaubert hält die Figuren bewusst auf Distanz zum Leser. Dennoch kann man mit Figuren wie Emma und Charles sehr wohl (oder um so mehr) mitempfinden. Die eigentliche Heldin bei Flaubert ist die Sprache, Madame Bovary ist ein Gedicht in Prosa. Ich empfehle Nabokovs Essay zu diesem Werk.

Gruß
Christian
"Man träumt viel vom Paradies, oder vielmehr von verschiedenen, wechselnden Paradiesen, die doch alle verloren sind, bevor man stirbt, und in denen man sich selbst verloren fühlen würde." ("A la recherche du temps perdu")

Offline Sir Thomas

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Re: Flaubert
« Antwort #34 am: 19. Juli 2010, 08:39 »

Schön, dass jemand "Madame Bovary" auch trist findet.

Warum ist es schön, dass jemand KEINEN Zugang zu einem Buch findet?

Moin,

ein Buch "trist" zu finden bedeutet nicht, keinen Zugang zu haben. Natürlich ist diese novembergraue Stimmung in "Madame Bovary" das eigentliche "Programm" Flauberts. Ich kann trotzdem nicht behaupten, dieses Buch gern gelesen zu haben und an die Sprache eines Prosagedichts kann ich mich auch nicht erinnern. Eine erneute Lektüre könnte daran etwas ändern, aber das hat Zeit.

Viele Grüße

Tom   

Offline Sir Thomas

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Re: Flaubert
« Antwort #35 am: 19. Juli 2010, 13:21 »
Hallo Maria,

ich habe "Salammbo" beendet, inkl. dem recht ausführlichen Nachwort.

Dort geht es u.a. um Flauberts Inspirationsquellen. In seinem Reisetagebuch notiert er: „Der erste Eindruck von Karnak ist der eines Palastes für Riesen; die steinernen Gitter, die sich noch an den Fenstern finden, sind gewaltigen Daseinformen angepaßt; wenn man durch diesen Wald von hohen Säulen geht, fragt man sich, ob da nicht ganze Menschen aufgetragen wurden, die wie Lerchen nebeneinander am Spieß steckten … In der Sphinx-Allee sieht man keinen einzigen Kopf mehr, alle Figuren sind enthauptet. Weiße Lämmergeier mit gelbem Schnabel umflattern einen Kadaver auf einem Erdhügel.“

Zu den Ruinen von Baalbek heißt es: „Das ist eine historische Landschaft, wie meines Wissens noch kein Maler sie gemalt hat; … man sieht dort ungeheure zyklopische Steine … Die Trümmer scheinen tiefen Gedanken nachzuhängen. Olympischer Eindruck.“

Flaubert sah "Salammbo" von Anfang an recht kritisch: „Was ich unternehme, ist unsinnig und wird wohl keinen Erfolg beim Publikum haben. Was soll's! Es gilt vor allem, für sich selbst zu schreiben. Dies ist die einzige Gelegneheit, es schön zu machen. .. Wenn ich einige edle Imaginationen zum Träumen bringe, so werde ich meine Zeit nicht vertan haben.“


Weitere Auszüge aus dem Nachwort:

„Die Republik Karthago ist der blinde Fleck auf der topographischen Karte heroischer Fabulation des Okzidents, der anti-mythische Ort an sich; aber gerade dies prädestiniert sie dazu, die Realisierungsstätte eines originellen poetischen Gestaltungswillens zu werden, der alle ästhetischen Klischees zu unterlaufen bemüht ist. ... Infolge der archäologischen Erschließung und einer ersten Woge des Kulturtourismus war der Vordere Orient längst zum exotischen Fluchtort der utilitaristischen Konsumästhetik des Zweiten Kaiserreichs verkommen.“

„Der Stil, in dem die ungewöhnlichen Visionen Flauberts Gestalt annehmen, ist von einem ganz und gar antiheroischen Geist durchdrungen.“ Man kann „Salammbo als Angriff auf die Widernatürlichkeit der zeitgenössischen Herrschaftsideologie begreifen, welche sich im Medium überholter Heroismus-Konzepte zur Unterdrückerin der schöpferischen Natur des Menschen aufwirft.“

Ich habe die Salammbo-Lektüre nicht bereut und werde mich nun mit den "Drei Erzählungen" aus Flauberts Spätwerk beschäftigen.

Es grüßt

Tom

Freund Hermann

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Re: Flaubert
« Antwort #36 am: 19. Juli 2010, 18:28 »
Zitat
Beim "Reinziehn" wird den Reinziehenden vermutlich gähnende Langeweile anfallen - Flaubert will Satz für Satz gelesen werden, nicht heruntergestürzt wie, sagen wir, Frank Schätzing.

Hi Christian,

offen gestanden habe ich die Bovary auch bloß eiligst "hinuntergestürzt". Ich wollte eben wissen wie es ausgeht und meine Frau quengelt immerzu, ihr das Ende zu verraten. Vom tristen Gesellschaftsportait habe ich daher auch wenig mitbekommen, sondern das ganze eher als zeitloses psychologisches Portrait einer unzufriedenen Frau gedeudet. Wie die Karenina eben auch. Irgendwie ist m.M.n. beiden gemeinsam, dass sie ihren ersten Mann eigentlich gar nicht lieben und sich später gefühlsmäßig ziemlich, sagen wir mal verirren. Sicherlich gibt es schlimmere Weiber, dennoch fand ich das Ganze ziemlich realistisch. Aber wie es ausgegangen ist, habe ich trotzdem schon wieder vergessen. Wahrscheinlich war es dann doch nicht ganz so spektakulär wie bei der Karenina.

Grüße

Offline JMaria

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Re: Flaubert
« Antwort #37 am: 20. Juli 2010, 07:39 »
  Flaubert sah "Salammbo" von Anfang an recht kritisch: „Was ich unternehme, ist unsinnig und wird wohl keinen Erfolg beim Publikum haben. Was soll's! Es gilt vor allem, für sich selbst zu schreiben. Dies ist die einzige Gelegneheit, es schön zu machen. .. Wenn ich einige edle Imaginationen zum Träumen bringe, so werde ich meine Zeit nicht vertan haben.“


zurecht! Er hat seine Zeit nicht vertan und ich die meinige auch nicht.
Was sagst du über Mathos Ende? Sein Todeskampf ist doch auf eine typische Flaubertsche Art und Weise beschrieben. Das hat mich schon in Madame Bovary so erstaunt und auch erschauern lassen. Aber im Grunde war das gesamte Buch eine Agonie (...des Barbarentums, womit ich nicht nur das Barbarenheer meine)

ich habe mir die Diogenes Übersetzung der  L'Education sentimentale gekauft (Die Erziehung des Herzens) und werde demnächst damit weitermachen.

Viele Grüße
Maria
« Letzte Änderung: 20. Juli 2010, 07:42 von JMaria »
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Offline Sir Thomas

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Re: Flaubert
« Antwort #38 am: 20. Juli 2010, 08:35 »
Was sagst du über Mathos Ende? Sein Todeskampf ist doch auf eine typische Flaubertsche Art und Weise beschrieben. Das hat mich schon in Madame Bovary so erstaunt und auch erschauern lassen. Aber im Grunde war das gesamte Buch eine Agonie ...

Ja, Maria, das Ganze ist eine einzige Demontage der seit dem 18. Jahrhundert propagierten heroischen und edlen Antike. Flauberts "Helden" sterben einen erbärmlichen Tod, und selbst die siegreichen Karthager sind nach Kriegsende in ihrem Rachedurst so sehr degeneriert, dass keine Hoffnung auf eine friedliche Zukunft aufkommt. Die sich abzeichnende Diktatur Hamilkars und dessen unerschütterlicher Hass auf das Imperium Romanum haben den Keim des Untergangs in die karthagische Welt gepflanzt.

Ein wenig rätselhaft bleibt bis zu ihrem plötzlichen Ende die einzige weibliche Hauptfigur: Salammbo. Matho ahnt schon sehr früh, dass diese karthagische Prinzessin seinen Untergang bedeuten wird. Trotzdem sperre ich mich gegen die stereotype Interpretation der femme fatale. Ich werde darüber noch ein wenig nachdenken.

ich habe mir die Diogenes Übersetzung der  L'Education sentimentale gekauft (Die Erziehung des Herzens) und werde demnächst damit weitermachen.

Das ist eine gute Idee. Ich habe eine relativ schlaflose Nacht damit verbracht, Flauberts "Drei Erzählungen" zu lesen. Begonnen habe ich mit "Hérodias", was dazu führte, dass ich Oscar Wildes "Salomé" gleich im Anschluss lesen musste. Wildes Version gefällt mir eindeutig besser, was aber Flauberts Geschichte nicht schmälern soll.

Viele Grüße und einen schönen Tag von

Tom

       
« Letzte Änderung: 20. Juli 2010, 09:14 von Sir Thomas »

Offline JMaria

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Re: Flaubert
« Antwort #39 am: 20. Juli 2010, 09:07 »
Ein wenig rätselhaft bleibt bis zu ihrem plötzlichen Ende die einzige weibliche Hauptfigur: Salammbo. Matho ahnt schon sehr früh, dass diese karthagische Prinzessin seinen Untergang bedeuten wird. Trotzdem sperre ich mich gegen die stereotype Interpretation der femme fatale. Ich werde darüber noch ein wenig nachdenken.       

Hallo Tom,

über Salammbo habe ich auch nachdenken müssen. Meiner Meinung nach geht es über die femme fatale hinaus, ihre Naivität setzt dem auch entgegen. Sie symbolisierte für mich die Liebe; Dienerin der Venus [Tanit] - jährlich entließ sie ihre Tauben um der Göttin Venus auf Sizilien zu huldigen, wohin die Tauben flogen... doch Moloch siegte über Tanit. Herausragend hier die Rolle des Schahabarim, der vom Tanit-Priester zum Moloch-Priester mutierte.

es bleibt keine Hoffnung für die Liebe und Güte.


Viele Grüße und auch dir einen schönen Tag,
Maria
« Letzte Änderung: 20. Juli 2010, 09:27 von JMaria »
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Offline Sir Thomas

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Re: Flaubert
« Antwort #40 am: 23. Juli 2010, 07:49 »
Die "Drei Erzählungen" habe ich mittlerweile beendet. Bleibenden Eindruck wird wohl nur "Ein schlichtes Gemüt" hinterlassen. "Hérodias" ist noch recht gelungen, die St. Julien-Legende hat mich hingegen arg gelangweilt. Das Nacherzählen mittelalterlicher Stoffe hat Thomas Mann eindeutig besser beherrscht ("Der Erwählte").

Mittlerweile sind Flauberts Briefe eingetroffen. Schon nach wenigen Seiten kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus: Schon der siebzehnjährige Schüler Flaubert hatte nichts als Verachtung für seine mittelmäßigen und langweiligen Mitmenschen übrig!

Das kann ja heiter werden ...   :breitgrins:   

LG

Tom

Offline Sir Thomas

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Re: Flaubert
« Antwort #41 am: 6. August 2010, 12:59 »
Zusätzlich zu den Flaubert-Briefen habe ich "Lehrjahre des Gefühls" begonnen (Wiederholungslektüre). Da ich mich kaum an die Erstlektüre erinnern kann, lese ich quasi ein "neues" Buch - und das mit steigendem Wohlgefallen.

Flaubert scheint einer der Autoren zu sein, die ich erst jetzt richtig verstehe und entsprechend zu würdigen weiss. Früher war ich allenfalls mäßig amüsiert von Madame Bovary & Co. - auch wenn die Flaubertsche Qualität für mich immer über jeden Zweifel erhaben war.

Es grüßt

Tom 

Offline JMaria

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Re: Flaubert
« Antwort #42 am: 6. August 2010, 14:35 »
Zusätzlich zu den Flaubert-Briefen habe ich "Lehrjahre des Gefühls" begonnen (Wiederholungslektüre). 

und ich dachte, ich würde schneller sein  :breitgrins:
nochmals zu den Briefen. Welche Ausgabe hast du gelesen?

Viele Grüße
Maria
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Re: Flaubert
« Antwort #43 am: 6. August 2010, 14:53 »
nochmals zu den Briefen. Welche Ausgabe hast du gelesen?

Hallo Maria,

ich lese die Diogenes-Ausgabe http://www.amazon.de/Briefe-Gustave-Flaubert/dp/3257203861/ref=sr_1_8?ie=UTF8&s=books&qid=1281102700&sr=8-8

und bin noch lang nicht fertig ...  :smile:

Viele Grüße

Tom

Offline JMaria

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Re: Flaubert
« Antwort #44 am: 6. August 2010, 18:57 »
nochmals zu den Briefen. Welche Ausgabe hast du gelesen?

Hallo Maria,

ich lese die Diogenes-Ausgabe http://www.amazon.de/Briefe-Gustave-Flaubert/dp/3257203861/ref=sr_1_8?ie=UTF8&s=books&qid=1281102700&sr=8-8

und bin noch lang nicht fertig ...  :smile:


Danke, Thomas.
An dieser Ausgabe bin ich auch interessiert, da ich auch "Salammbo" und "Erziehung des Herzens" vom Diogenes Verlag habe und fahr damit bisher ganz gut. Besonders die Rezensionen von Kollegen Flauberts finde ich interessant. In der Ausgabe "Erziehung des Herzens" sind sie von George Sands, Émile Zola, Jules  Barbey d'Aurevilly

letzte Woche kam übrigens in Tilman Spenglers Sendung die Vorstellung von Flauberts Bovary. Ich seh mir die Sendung immer sehr gerne an :-)

http://www.br-online.de/br-alpha/klassiker-der-weltliteratur/gustave-flaubert-madame-bovary-roman-ID1266395121940.xml

Viele Grüße
Maria
« Letzte Änderung: 6. August 2010, 19:08 von JMaria »
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