Hallo!
Ich habe ebenfalls die Fischer-Taschenbuchausgabe, Auflage 32 aus dem Jahr 2001.
Ich werde das Buch voraussichtlich häppchenweise lesen, die Kapitel haben einen sehr überschaubaren Umfang, sodass dies möglich ist.
Heute begann ich mit
Die Welt der SicherheitVorweg wäre gleich anzumerken, wie angenehm Stefan Zweig zu lesen ist. Einfach und doch anspruchsvoll. Ich mag seinen Stil sehr gerne.
In diesem ersten Kapitel beschreibt er das Wien um die Jahrhundertwende.
Ich bin hin- und hergerissen. Ich kenne Wien recht gut, allerdings (natürlich) das Wien des ausgehenden 20., beginnenden 21. Jh. Ich kann nicht beurteilen, wie authentisch Stefan Zweig das Wien der Jahrhundertwende beschreibt. Für mich lässt er irgendwie kein Klischee aus

. Er beschreibt das Wien der elitären "oberen Zehntausend", das Wien des "Volkes" wird nicht beschrieben.
Alles dreht sich um die kaiserliche Familie, um Kunst und Kultur. Es sei wichtiger, was am Abend im Burgtheater gespielt wird, als das, was sich politisch tut. Überhaupt seien die Wiener gemütliche, musikbegeisterte, kulturinteressierte, gutmütige Leute.
