Eros MatutinusLeider kann ich kein Latein, vielleicht kann mir jemand aushelfen, was diese Überschrift übersetzt bedeutet!

Hier beschreibt Zweig die Doppelmoral der Jahrhundertwende (und bezeichnet sie selber auch als eine solche). Einerseits galt es für die Damen kein Fleckchen Haut zu zeigen, moralisch zu leben und ja keine Schande über die Familie zu bringen. Andererseits gehörten Bordelle und Straßenmädchen zum Stadtbild und eigentlich stieß sich keiner daran.
Geschmunzelt habe ich auch über die Angst, als "alte Jungfrau" zu sterben.
Universitas vitaeHier musste ich feststellen, dass sich im Studentenleben nicht viel änderte während der vergangenen 100 Jahre

Ich weiß nicht,wie es in Deutschland ist (Zweig bezeichnet es ja auch als typisch österreichisch), die Studenten haben bei uns in Österrecih immer noch ein sehr gemütliches Leben und viele Sonderstellungen (ich will da nicht verallgemeinern, es sind rein meine subjektiven Beobachtungen). Die "Burschenschaften" gibt es immer noch und nicht wenige bilden sich allerhand ein auf den "Schmiss" im Gesicht.
Interessant fand ich die Vergleiche mit Berlin, Wien wird doch als dekadent dargestellt. In Berlin "war was los" und ich kann gut nachvollziehen, dass Zweig nach dem Kennenlernen der großen Welt seine ersten veröffentlichten Werke als "kindisch und unreif" abtat.
Hier habe ich etwas über Theodor Herzl gefunden, der mir bisher nur als Namensgeber einer Straße bekannt war

.
Und
hier gibts den Lebenslauf von Emile Verhaerens, der mir ebenfalls unbekannt war.