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  • Pessoa: Das Buch der Unruhe: 1. November 2008
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Autor Thema: Fernando Pessoa: Das Buch der Unruhe  (Gelesen 12390 mal)
riff-raff
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« am: 26. September 2006, 18:51 »

Fernando Pessoa: Das Buch der Unruhe


»Ein Jahrhundertbuch!«
Andreas Isenschmid, Schweizer Literaturclub


»Es scheint mir unmöglich, von diesem Buch nicht gefesselt zu sein. Denn auf diesen Seiten wird unsere Sache abgehandelt.«
Curt Meyer-Clason, NDR


»Wenn sie mich nach meinem tiefgreifendsten Leseerlebnis fragen, dann würde ich ohne zu zögern antworten: 'Das Buch der Unruhe' von Fernando Pessoa.
Sollten sie es nicht kennen, ich verspreche ihnen eine literarische Entdeckung.
Die Neuausgabe ist ein literarisches Ereignis.«
Paul Kersten, Bücherjournal, NDR


»Als Dichter ist Pessoa einzigartig, denn er hat aus reiner Poesie einen großen Roman gemacht.«
Antonio Tabucchi


»Eigentlich lieben wir ihn so sehr, diesen stillen, sonderbaren, scheuen Poeten, diesen feierlichen Erforscher kleinster Dinge, diesen Humoristen, der nie lächelt, eigentlich lieben wir ihn so sehr, daß wir ihn nicht teilen wollen...«
Elke Heidenreich


„Schon die ersten Seiten lassen einem das Herz höher schlagen. Die Selbstbeschreibung des Buchhalters Bernardo Soares als am Rand stehende Existenz zieht einen sofort in die Mitte des Bannes dieses Buches."
Jürgen Weber, Buchkritik.at, 3. September 2006


»Pessoas Werk ist wie eine Bibel, man kann es über Jahre hinweg mit sich herum tragen, jederzeit aufschlagen, immer wieder einen Abschnitt lesen und sich über die Einsamkeit des Menschen belehren lassen. Es umspannt die Seele mit sehnsüchtiger Trauer.«
Maike Albath, Der Tagesspiegel


»Eine verhangene Stimme, nach der man süchtig wird.«
Maike Albath, Börsenblatt


»Pessoa offenbart, wie man sich von Hektik und Konsumdenken befreien und Wege öffnen kann zur besseren 'Erkenntnis des Innern'. Ein bemerkenswertes Buch, bei dem auch immer wieder der heimliche Glanz des sanft umhauchten Lisboa herausdringt.«
Robert Gernhardt, Radio Bremen


»...ein Unternehmen, das gar nicht hoch genug gerühmt werden kann, weil Fernando Pessoa unzweifelhaft zu den Portal- und Schlüsselfigren der literarischen Moderne gehört und ein Panorama der modernen europäischen Literatur ohne ihn undenkbar wäre. Italo Calvino meinte unlängst noch, Pessoa sei für ihn der wichtigste Anreger überhaupt gewesen. Der mexikanische Dichter Oktavio Paz interpretiert den Portugiesen als den exemplarisch-modernen Dichter schlechthin. Und der berühmte russische Linguist Roman Jakobson rechnete Pessoa zu den innovatorischen Künstlern vom Range eines Picasso, Strawinski, James Joyce, Chlebnikow und Le Corbusier.«
Peter Hamm, Bayerischer Rundfunk


»'Das Buch der Unruhe' ist ein Reiseführer durch das mentale Universum einer nervös überreizten Dekadenz. Eine Sammlung von Meditationen, Skizzen, Meinungen, Maximen und Reflexionen, die sich zumeist an dem entzünden, was das Kontorfenster auf die Lissaboner Altstadtstrasse Rua des Souradores zu sehen gibt: ein kleines Welttheater.«
Jürgen Ritte, Deutschlandfunk

»Was vorliegt, ist ein sorgfältig schön gemachtes Buch. Wenn es einem Verlag für Vermittlertätigkeit zu danken gilt, ist dies hier der Fall, ein einzigartiges Buch, das zu den Schlüsselwerken der europäischen Literatur aus der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts zählt.«
Hugo Loetscher, Tages-Anzeiger



Inhalt: Bernardo Soares ist als Hilfsbuchhalter in der Rua dos Douradores, der "Strasse der Vergolder", in der Lissabonner Unterstadt tätig. Sein unscheinbares und isoliertes Leben hält er anhand von Tagebucheintragungen fest, die jedoch keinem Lebenskontinuum folgen, sondern vielmehr assoziativ und aphoristisch ohne jegliche Intimität das eigene Dasein als modernes Subjekt und das der Menschheit im Allgemeinen reflektieren. Der Ort der eigenen Existenz, die "Strasse der Vergolder", wird zur Metapher für die ganze Welt, die Tagebuchaufzeichnungen zum eindringlichen und erbarmungslosen Dokument der Verlorenheit und Zerrissenheit des Ichs in einer modernen Welt, in der einzig die Literatur noch als dauerhafter Wert empfunden wird.


Na..., neugierig geworden? - Ich schon! Liest jemand mit mir mit?

Liebe Grüsse  Winken

riff-raff




« Letzte Änderung: 17. Oktober 2008, 18:09 von sandhofer » Gespeichert
alpha
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« Antworten #1 am: 26. September 2006, 20:49 »

Neugierig vielleicht, aber ich kann mich nicht zu einer baldigen Lektüre entschliessen, also wohl doch nicht neugierig...


Es grüsst
alpha
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Genug. Will sagen: zuviel und zu wenig. Entschuldigen Sie das Zuviel und nehmen Sie vorlieb mit dem zu wenig!

Thomas Mann
donna
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« Antworten #2 am: 26. September 2006, 21:25 »

hallo riff-raff,
das klingt vielversprechend (wen wundert's bei Passoa)
Ich würde es gerne mitlesen, aber erst im November...
Wenn du dich bis dahin gedulden kannst... Zwinker
liebe Grüsse
donna
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riff-raff
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« Antworten #3 am: 28. September 2006, 18:47 »

Hallo donna!

November also... Hm, ich denke, so lange kann ich meinen Lesedurst gerade noch zügeln  Zwinker. Und wer weiss, vielleicht stossen bis dann noch weitere Interessierte dazu. (Eventuell auch du, alpha?... Würd mich freuen!)

Gruss

riff-raff
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donna
Gast
« Antworten #4 am: 20. Oktober 2006, 10:40 »

hallo,
wollte mal an diese Leserunde erinnern... ist sie noch aktuell?
Sind noch Interessierte da?
Ich würde mich freuen wenn wir sofort am 1.November starten könnten, da ich am 15. November mit Ulysses anfangen will.
Liebe Grüsse
donna
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riff-raff
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« Antworten #5 am: 27. Oktober 2006, 17:23 »

Hallo donna!

Scheint wir sind die einzigen beiden, die sich für das Buch der Unruhe erwärmen können. Ob es unter solchen Umständen sinnvoll ist, hier im Forum eine Leserunde zu starten?...

Zudem planst du nur zwei Wochen für Pessoa ein und wenn das Buch auch nicht so umfangreich wie Ulysses ist - ich zumindest brauche voraussichtlich weitaus mehr Zeit dafür...

Mein Rat ist, den Buchvorschlag ruhen zu lassen und abzuwarten, ob sich nicht doch noch andere Interessenten melden.

Schönes Wochenende noch

riff-raff
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xenophanes
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WWW
« Antworten #6 am: 27. Oktober 2006, 18:11 »

Scheint wir sind die einzigen beiden, die sich für das Buch der Unruhe erwärmen können. Ob es unter solchen Umständen sinnvoll ist, hier im Forum eine Leserunde zu starten?...

Einige werden es wie ich auch bereits gelesen haben ...


CK

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donna
Gast
« Antworten #7 am: 27. Oktober 2006, 21:57 »

hallo riff-raff,
Mein Rat ist, den Buchvorschlag ruhen zu lassen und abzuwarten, ob sich nicht doch noch andere Interessenten melden

Überhaupt kein Problem, wir können ruhig noch warten ( es ist ja nicht so, dass es sonst nichts zu lesen gibt Zwinker),
obwohl ich auch annehme, dass Xenophanes mit seiner Aussage Recht hat.
Ich hätte danach erst ab März Zeit.
Liebe Grüsse
donna
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Zola
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« Antworten #8 am: 28. Oktober 2006, 15:27 »

Hallo zusammen,

zu einem späteren Zeitpunkt hätte ich auch Lust mitzulesen (als halber Portugiese ist es doch peinlich, dass ich noch nie etwas von Pessoa gelesen habe Redface).

Viele Grüße,
Zola
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mondpilz
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« Antworten #9 am: 15. November 2006, 17:33 »

Hallo,

ich will auch mitlesen! Wann, ist mir relativ egal, aber bitte vor Mai, wenn das ginge.
Ich wollte Das Buch der Unruhe ja schon lange mal lesen, aber erst war die einzig erhältliche Ausgabe (mit der neuen Übersetzung, die anscheined fast zwingend ist) ziemlich teuer (ca. 60 €) und dann hab ich es irgendwie verdrängt.
Würde mich freuen, wenn das klappen würde!

lg,

mondpilz
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Ursula
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« Antworten #10 am: 8. März 2007, 22:23 »

Hallo

Ich habe Pessoa vor Jahren einmal gelesen.  Kürzlich habe ich mir eine neue, schöne  Ausgabe des Buches 'geschenkt', da mich "Das Buch der Unruhe" bei der ersten Lektüre unglaublich beeindruckt hat. Wenn ihr das Buch hier also je lest, bin ich gerne dabei.

Herzlich, Ursula
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sandhofer
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« Antworten #11 am: 4. Dezember 2007, 17:09 »

Hallo zusammen!

Falls jemand noch Interesse hätte: Ich werde in nächster Zeit dieses Buch lesen, bin aber terminlich noch flexibel, so lange es die erste Hälfte von 2008 ist ... ;)

Grüsse

sandhofer
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Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen
sandhofer
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« Antworten #12 am: 14. Dezember 2007, 09:13 »

Hab's in der Zwischenzeit gelesen  Winken
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Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen
Zola
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« Antworten #13 am: 14. Dezember 2007, 14:33 »


Du bist ja einer  Zwinker. In dem Zeitraum habe ich gerade erst angefangen zu überlegen ob, wann und in welcher Sprache ich das Buch lesen soll.
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sandhofer
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« Antworten #14 am: 14. Dezember 2007, 14:45 »

In dem Zeitraum habe ich gerade erst angefangen zu überlegen ob, wann und in welcher Sprache ich das Buch lesen soll.

Tut mir leid - hättest Du gesagt, dass Du überlegst, hätte ich das Buch zurückgelegt. So habe ich ihm halt nicht mehr widerstehen können. Gerade, wenn Du Portugiesisch gelesen hättest, wäre das für mich interessant gewesen. Ich habe die deutsche Übersetzung gelesen, weil mein Portugiesisch vermutlich nicht (mehr?) hingereicht hätte, um das Werk geniessen zu können. Wenn der Stil im portugiesischen Original hält, was die deutsche Übersetzung verspricht ... es reizt mich irgendwo hinten links schon, das Buch noch auf Portugiesisch zu lesen ... Solltest Du also zum Schluss kommen, doch noch bei einer Leserunde zu Soares' Buch mitzumachen, würde ich mir eventuell doch noch den Originaltext zulegen und mitlesen ;).
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Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen
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