Hallo Ikarus,
danke für den netten Empfang.
Dass dies hier "Klassikerforum" heißt, ist mir nicht entgangen. Aber wie du schon richtig gesagt hast, lässt sich über den Begriff gut streiten. Ab wann ist ein Autor (oder ein Werk) ein Klassiker? Sind Autoren oder Werke Klassiker?
Die Auflistung der Autoren, die du genannt hast oder die hier auch besprochen werden, ist aber doch recht breit gefächert und etwas "unübersichtlich", also da gibt es Goethe und Schiller und Novalis, Fontane, Storm, Th. Mann, Hesse. Das ist ein Spektrum über 200 Jahre!
Ich weiß nicht, ob ich Hesse oder Storm zu den Klassikern zählen würde, oder nur einzelne Werke, z.B. Steppenwolf oder Schimmelreiter.
Sicher meine ich mit ostdeutschen Autoren v.a. DDR-Autoren. Aber auch unter ihnen gibt es meiner Ansicht nach bereits "Klassiker" (im Sinne einzelner Werke), z.B. Christa Wolfs "Der geteilte Himmel" oder Plenzdorf "Die neuen Leiden des jungen W.", wo im Übrigen das klassische ((?) eigentlich ja sturm- und drängerische) Werk "Werther" bearbeitet wird. Also wo ist die Abgrenzung? Aber den Plenzdorf würde ich doch vorschlagen, mal zu lesen. Das ist ein kleines Bändchen, in der DDR ein wirklicher Klassiker und schon regelrechter Kult gewesen.
Übrigens, war es auch weniger als Kritik gemeint, sondern vielmehr als reine Interessensfrage.
Mach's gut und liebe Grüße an alle im Forum,
Katy