Der dritte Band der Rougon-Macquard-Reihe spielt im "Bauch" von Paris, in den Markthallen, "Les Halles". In fast impressionistischer Manier gelingt es Zola ein dichtes Abbild dieser Markhallen zu schaffen. In synästhetischen Beschreibungen riecht, dampft, blüht, stinkt Alles. Alle Sinneseindrücke wurden beschrieben: riechen, schmecken, sehen, fühlen, tasten. Ein Kaleidoskop der Sinne. Darin die Handlung des Strafentflohenen Florent, der durch politische Umtriebe wieder auf die Strafkolonie nach Guayana verurteilt wird. Starke Charaktere, wie die der Fleischersfrau Lisa oder der Fischverkäuferin Normande, ein großartiger Handlungsrahmen und Spannung bis zum Ende. Ein wahrer Höhepunkt in Zolas "Rougon-Macquard".