Hi!
Das finde ich etwas oberflächlich, mann solte literatur nicht eingrenzen und erst recht nicht in solch einfältige kategorien.
Oberflächlich? Ja, ist es wohl. Es hat aber zwei nüchtern-praktische Vorteile: Das Copyright des betreffenden Autors ist abgelaufen, wir können sogar damit rechnen, dass Texte von ihm nun frei im Internet auftauchen werden, auch Langzitate können unbedenklich verwendet werden; andererseits ist es für Interessierte problemlos möglich, sich einen Text für eine Leserunde im Buchhandel zu besorgen.
Es giebt eine menge Klassiker die von erst kürzlich Verstorbenen oder gar von noch lebenden Schriftstellern geschrieben wurden (nur als kleines beispiel: "Die Blechtrommel" ).....
Wenn ich allerdings die Deffinition von Klassiker flasch interpretiert habe, lasse ich mich gern eines besseren belehren!
Damit kommen wir nun in das weite Gebiet der Definition eines Klassikers. Lies einmal
diesen Thread nach, dort haben wir uns vor ziemlich genau 2 Jahren schon einmal darüber unterhalten. Wenn Du willst, können wir diese Diskussion gerne dort weiterführen bzw. erneuern. (
Die Blechtrommel halte ich z.B. für keinen Klassiker - was mit der Qualität des Werkes ebensowenig zu tun hat wie mit der Tatsache, dass ich diesen Roman in einem Kanon der wichtigen deutschsprachigen Romane der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts selbstverständlich erwarte.)
Grüsse
Sandhofer