Autor Thema: Dezember 2007 - Max Brod: Tycho Brahes Weg zu Gott  (Gelesen 6680 mal)

Offline Anton Thalberg

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Zeit
« Antwort #15 am: 27. April 2007, 02:02 »
Ja, die liebe Zeit! Jetzt wenigstens wieder einmal ein Lebenszeichen; und bald - ich baue auf das kommende Wochenende - ein paar Gedanken zum Roman.


Bis dahin alles Gute,

Anton Thalberg

Offline Anton Thalberg

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Re: Max Brod: Tycho Brahes Weg zu Gott
« Antwort #16 am: 27. Oktober 2007, 21:19 »
Guten Abend, Alpha!

Nun also noch ein paar Worte - wie vor einem halben Jahr (Peinlich!) einmal versprochen. Ich hatte damals tatsächlich mit einem Text zu Tychos Gottesbild begonnen, war aber nicht so recht zufrieden damit und vertagte die Aktion.  Dann gab's neben dem Beruf eine größere familiäre Aufgabe (nicht's Schlimmes, gleichwohl zeit- und kraftraubend) zu lösen. Tja - und dann? ... lag meine letzte Mail ja schon sooo lange zurück, dass ich das Wiederschreiben brav vertagte, wodurch's natürlich nicht besser wurde.
Bevor ich noch ein paar Worte zu  Tycho verliere: Herzlichen Dank für das interessante Gespräch und Deine Geduld, Alpha! (Ich muss gestehen, dass ich nach wie vor kein Fisch im Wasser der Internet-Foren bin. )
Doch zu Brods Roman: Was ist geblieben? Zunächst die Erinnerung an zwei ganz unterschiedliche Arten zu leben, dann die eindrückliche Figur des Tycho, die sich als homo viator erwies, schließlich das Bild eines Gottes, dessen Stärke in seiner Schwäche liegt. Ich hatte es früher bereits einmal erwähnt, dass ich nachts recht gerne (mit oder ohne Teleskop) unter dem Sternenhimmel stehe: Seit dem Frühjahr denke ich beim Sterngucken immer wieder an Brods Romanwelt.
Und außerdem sind all die anderen Romandetails geblieben, an die ich mich aber nur in ihnen verwandten Lebenssituationen erinnere.

Das war's; es soll meine letzte Mail zu Brods Tycho-Roman gewesen sein. Nochmals vielen Dank, Alpha!


Herzliche Grüße,

Anton Thalberg

Offline alpha

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Re: Max Brod: Tycho Brahes Weg zu Gott
« Antwort #17 am: 9. Dezember 2007, 13:43 »
Mir hast du nichts zu danken, ich danke dir für den anregenden Gedankenaustausch!

Auch für die zeitliche Verzögerung gibts nichts zu entschuldigen, schliesslich geht's mir auch nicht besser mit der Zeit und der Vergleich zwischen zwei Stellen im Zarathustra und Tycho ist auch ausgeblieben, aus Trägheit, aus falscher Prioritätensetzung...


Grüsse
alpha
Genug. Will sagen: zuviel und zu wenig. Entschuldigen Sie das Zuviel und nehmen Sie vorlieb mit dem zu wenig!

Thomas Mann