Ich kenne noch nicht mal den "Zauberberg". Sowas. Aber die Erzählung von Tschechow. Die ist übrigens sehr gut.
Ich hab mich daran erinnert, dass ich vor zig Jahren mal einen "Sanatoriumsroman" gelesen hab.
Diesen hier.
Galen, Philipp:
Der Irre von S[ank]t James : Roman / Philipp Galen. - Neuausg.. - Frankfurt (am Main) : Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1974. - 421 S.; ; 18 cm
(Fischer-Taschenbücher ; 1506 : das Schmökerkabinett)
ISBN 3-436-01961-5 kart. : DM 6.80
(Es gibt auch zwei andere neue Ausgaben davon.)
Es ist ein in der klassischen Literatur häufiger vorkommendes Thema, jemand wird von der bösen Verwandtschaft ins Irrenhaus gebracht.
Ich erinnere mich, ohne konkret Titel nennen zu können, dass bspw. Bedlam in der englischen Romanliteratur immer mal wieder vorkommt.
Die Zustände müssen grauenhaft gewesen sein.
Muss irgendwie auf den Nägeln gebrannt haben, das Thema ...
Philipp Galen war seinerzeit ein recht viel gelesener Autor.
( Von den in der Wikipedia angegebenen Links hab ich gerad mal den über seine
Bekanntschaft mit Balduin Möllhausen durchgelesen. Interessant. Möllhausen hatte ich seinerzeit wegen einer Seminararbeit zwischen. )
Einer der vielen viel produzierenden Autoren des 19. Jahrhunderts, irgendwie in der zweiten Reihe hinter denen, die wir noch kennen und lesen.
( Wie Möllhausen auch, ein Klassiker der Indianerliteratur, Karl May hat sich bei ihm bedient. )
Mit Sicherheit gute Schmökerliteratur. Über den literarischen Wert kann ich nichts sagen, ist viel zu lange her.
Gruß
Leibgeber