Hallo gantenbeinin und alle,
Mir fällt nur anglo-amerikanische ein. Voran mein heißgeliebtes "The Wrong Box" von R.L.Stevenson und Lloyd Osborne.
Ein Klassiker, der aber in der Übersetzung stirbt (sterben muß).
wie schön, endlich jemand, der meinen Geschmack in dieser Beziehung teilt. Mein nick stammt ja auch daher. Allerdings bin ich viel zu faul, um den Roman auf Englisch zu lesen und habe ihn auch in der deutschen Übersetzung mehrfach gelesen und dabei fast Tränen gelacht.
Merkwürdig, dass Stevensons andere Werke zwar zwischendrin auch ganz lustig, aber in keiner Weise vergleichbar sind. Muss wohl an seinem Schwiegersohn Lloyd Osbourne liegen. Die beiden sollen laut dem Nachwort in meiner Ausgabe noch ein gemeinsames Werk geschrieben haben. Es ist mir aber noch nicht über den Weg gelaufen!
Um beizusteuern zum Thread: Ich finde, einige Romane Fontanes, z.B. Frau "Jenni Treibel" oder auch das frühe Werk "Vor dem Sturm" haben feine Schmunzelstellen und auch die "Buddenbrooks", der "Felix Krull" und der "Zauberberg" von Th. Mann erfreuen mit viel schöner Ironie. Genauso wie Jean Paul, da kann ich deine Meinung, dass das zu dick aufgetragen sei, nicht teilen, gantenbeinin.
Insgesamt gibt es in der deutschen Literatur wenig Schenkelklopfer (vielleicht Ludwig Thoma?), aber so humorlos - wie verschrieen- ist sie durchaus nicht.