Da hat er aber nicht Unrecht. Herodot und Thukydides sind deutlich andere Kaliber als Flavius Josephus. Speziell "Der peloponnesische Krieg" ist eines der beeindruckendsten Bücher überhaupt, das mir bisher über das Regal gelaufen ist. Sollte man sofort lesen, wenn man es noch nicht kennt 
Ich weiß, dass H. und T. höher bewertet werden, aber wenn ich Zeit hätt, hätt ich die und F.J. ja schon gelesen.
Den Thukydides hab ich gerad mal aus dem Regal gerupft. Mann, riecht das schlecht.
Mal aufm Flohmarkt gekauft für fuffzich Penning, Rowohlt Klassiker, Uraltpapier, 1962, bei dem unbequemen Satzspiegel fast 400 Seiten Text.
Und wie ich schrieb, es lohnt sich einfach nur bei Gegenlektüre eines doch etwas moderneren Geschichtswerks.
Direkt daneben steht übrigens Heliodor, Die Abenteuer der schönen Charikleia, am gleichen Stand erworben.
Daneben stehen der Goldene Esel und das Satiricon, aber die hatte ich wenigstens gelesen.
Vor nem Vierteljahrhundert.
Ich stehe auf einem winzigen Inselchen von Gelesenem, um mich her brandet das hoffnungslose, nicht zu durchschwimmende Meer des Ungelesenen, in dem ich, ehe ich ganz absaufe, immer mal wieder, nach Luft schnappend plantsche.
Liebe Gantenbeinin, ich lebe in diesem Zustand seit ca. 41 Jahren. Oder, wenn man die Bilderbücher dazurechnet, länger.
Es lernt sich, das auszuhalten. Gibt schlimmere Arten, Robinson zu sein.
