Autor Thema: August 2007 - Uwe Johnson: Jahrestage  (Gelesen 35074 mal)

Offline JMaria

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #15 am: 22. August 2007, 13:02 »
Hallo zusammen

weiß man warum die Jahrestage an diesem Tag begannen?

Persönlich vermute ich mal, dass er den Einmarsch der Sowjetarmee in die Tschechoslowakei vom 21. August 1968 (Prager Frühling) hernahm und ein Jahr zurückrechnete und aufrollte. Er lebte damals ja selbst in New-York.

Viele Grüße
Maria
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Offline Regina

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Re: August 2007 - Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #16 am: 22. August 2007, 18:16 »
Um das leichtere Auffinden zu erleichtern, noch einmal hier der Link zum ebenso üppigen wie aufschlussreichen Online-Kommentar:
http://www.ndl.germanistik.phil.uni-erlangen.de/extras/johnkomm/default.html

Offline Regina

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #17 am: 22. August 2007, 18:30 »
Wenn ich mich recht entsinne, ist das Überschneiden mit dem Einmarsch purer Zufall. (Hab die "Begleitumstände" 2001 gelesen, deshalb schwammige Erinnerung.)
Das Buch begann er vorher, arbeitete also in der chronologischen Ordnung. Wofür auch die Zeitlichkeit der Lieferungen spricht. Der letzte Teil ließ ja lange auf sich warten.

Offline JMaria

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #18 am: 22. August 2007, 20:04 »
Hallo zusammen,

Hallo Regina
Zitat von: “Regina“
Wenn ich mich recht entsinne, ist das Überschneiden mit dem Einmarsch purer Zufall. (Hab die "Begleitumstände" 2001 gelesen, deshalb schwammige Erinnerung.)
Das Buch begann er vorher, arbeitete also in der chronologischen Ordnung. Wofür auch die Zeitlichkeit der Lieferungen spricht. Der letzte Teil ließ ja lange auf sich warten.

Ich hatte ganz vergessen, dass er den letzten Teil erst viel später schrieb. Danke, Regina. Vielleicht schaff ich es und kann die „Begleitumstände“ mit hinzunehmen.

Ich lese gerade in dem Online-Kommentar, den du netterweise in den Leserunden-Materialen verlinkt hast. Dort steht u.a.

Es ist naheliegend, intertextuelle Bezüge zu Virginia Woolfs »The Waves«, zu Äußerungen Thomas Manns und zu Marcel Prousts »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« anzunehmen, doch erschöpft sich die Passage darin nicht.
Quelle

Hier geht’s um die Passage am Anfang ohne Datums.  Über die Sätze, die ich weiter oben hervorhob, weil sie mich so ansprachen.

Am 5. September, Gesine fährt mit dem Fahrstuhl zu ihrem Arbeitsplatz, wird ein Fünfstrichsymbol der Bank erwähnt:

Fünfstrichsymbol - Das Logo der Bank ist wahrscheinlich von dem der Chemical Bank inspiriert: ein Rechteck, das von vier diagonalen Strichen in fünf Streifen unterteilt wird. Quelle

Zitat von: “xenophanes“
Bekanntlich spielt die "New York Times" in dem Roman eine wichtige Rolle, was bald thematisiert wird:

Sie ist mit der New York Times zu Gange und zu Hause wie mit einer Person, und das Gefühl beim Studium des großen grauen Konvoluts ist die Anwesenheit von Jemand, ein Gespräch mit Jemand, denm sie zuhört und antwortet mit der Höflichkeit, dem verhohlenen Zweifel, der verborgenen Grimasse, dem verzeihenden Lächeln und solchen Gesten, die sie heutzutage einer Tante erweisen würde, einer allgemeinen, nicht verwandten, ausgedachten: ihrem Begriff von einer Tante. (S. 15)

die weitere Beschreibung ... hagere Figur, harte Falten im Gesicht, dunkle elegante Kleidung, Beharren auf hochgesteckte Frisuren...... hat mich an Katherine Hepburn erinnert. 

Tante ist auch ein familiärer Begriff. Daran sieht man wie wichtig die NYT für Gesine ist.

Wie findet ihr Marie Cresspahl?
Für eine 10jährige schon sehr eigenständig im Denken. Sie trägt Kleidung mit Antikriegsparolen. Dennoch ist sie Kind genug um sich Geheimcodes auszudenken, inspiriert von D.E. und seiner Arbeit für den Krieg/Friedenssicherung (wie er sagt).

Nach zwei Jahren wollte meine Mutter zurück nach Deutschland, und ich habe gesagt: Wir bleiben. (S. 23, 25. August 1967)

7.September 1967:
...Was wollte Cresspahl in einer solchen Familie. (den Papenbrock)

Das habe ich mich nach dem Lesen auch gefragt.

Viele Grüße
Maria
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Bloom

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #19 am: 23. August 2007, 07:02 »
Hallo,

noch etwas erschöpft von Zentralasien habe ich mich pünktlich am 20.August der Leserunde angeschlossen. Mein Vorhaben, den Roman chronologisch zu lesen muss ich allerdings überdenken, Neugierde und Erzählrhythmus erscheinen nach den ersten Tagen eher schnellere Lektüre zu fordern. Allerdings will ich mich nicht sehr mit Sekundärliteratur und Johnson selbst beschäftigen. Ein Roman sollte schließlich auch eine Eigenständigkeit haben und nicht ausschließlich eine Vorlage zur Decodierung der Gefühlswelt eines Autors sein. Wahrscheinlich werde ich deshalb in der Diskussion etwas abseits stehen. Bisher lese ich ja nur den „Vorspann“, in dem Gesine stückweise erschaffen wird und noch kaum ein inneres Leben aufweist.
Wenn ich meine Parallellektüre beendet habe, muss ich wohl Farbe bekennen. Ob ich allerdings dem Tempo von euch folgen kann muss sich erst zeigen.

Kennt jemand die Verfilmung von Margarete v. Trotta, die als DVD erhältlich ist? Ist sie empfehlenswert?


Gruß

Bloom

Offline Steffi

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #20 am: 23. August 2007, 13:50 »
Hallo Jahrestage-Leser!

Zitat
Kennt jemand die Verfilmung von Margarete v. Trotta, die als DVD erhältlich ist? Ist sie empfehlenswert?

Ich bin damals über den Film zu dem Buch gekommen, habe also zuerst den Film gesehen, der mich sehr beeindruckt hatte. Mit dieser Begeisterung habe ich dann erst das Buch gelesen, recht unbekümmert und ohne "Vorbereitung". Deshalb freue ich mich, dass ich jetzt hin und wieder bei euch mitlesen kann und schon jetzt stelle ich fest, dass mir bestimmt vieles entgangen ist.

Wie der Film wirkt, wenn man zuerst das Buch gelesen hat, kann ich natürlich nicht beurteilen. Meist ist es ja so, dass in den Verfilmungen liebgewonnene Details oder persönlich wichtige Dinge nicht vorkommen, die Sprache kann nur schwer transportiert werden und man ist etwas enttäuscht. Ich fand den Film trotzdem sehr gelungen.

Gruß von Steffi
Gruß von Steffi

Offline Leibgeber

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #21 am: 24. August 2007, 08:04 »
Ich hatte ganz vergessen, dass er den letzten Teil erst viel später schrieb. Danke, Regina. Vielleicht schaff ich es und kann die „Begleitumstände“ mit hinzunehmen.

Die Lektüre der "Begleitumstände" ist empfehlenswert, allerdings hätte ich ohne die Biographie von Neumann (wo sie sowieso das meistzitierte Werk sind) nicht allzuviel davon verstanden.

Zum Beginn des Romans folgendes:
neben Johnsons großer Liebe zum Wasser mag eine Rolle spielen, dass das Meer dafür steht, zwei Kontinente, und auch zwei Zeitebenen, miteinander zu verbinden. Ich meine gelesen zu haben, dass Gesines Ausflug ans mehr chronologisch tatsächlich bis in den 20. August liegt, und der Roman also tatsächlich an diesem Tag beginnt. Das fehlende Datum und die intensiv ausgeführte Wasser-Symbolik würde ihn insofern eine übergeordnete Bedeutung verleihen, ihn mit der im Roman immer wieder vorkommenden Symboplik verketten.

Ich bin im Urlaub  :winken:  und versuche zwischendurch mal, mich zu melden. Bin bis knapp Seite 100 gediehen.

Gruß
Leibgeber
Ich vergesse das meiste, was ich gelesen habe, so wie das, was ich gegessen habe; ich weiß aber soviel, beides trägt nichtsdestoweniger zu Erhaltung meines Geistes und meines Leibes bei.
(G. C. Lichtenberg)

Offline JMaria

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #22 am: 25. August 2007, 18:09 »
Hallo zusammen,

11. September 1967
In der letzten Woche sind in Viet Nam 2376 Menschen beruflich am Krieg gestorben.

Eine interessante Art sich auszudrücken. Die Menschen, die beruflich mit Krieg zu tun haben, sterben nicht im Krieg, sondern am Krieg. Krieg als (Volks)Krankheit(?)

Viele Grüße
Maria
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Bloom

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #23 am: 25. August 2007, 18:49 »
Hallo zusammen,

11. September 1967
In der letzten Woche sind in Viet Nam 2376 Menschen beruflich am Krieg gestorben.

Eine interessante Art sich auszudrücken. Die Menschen, die beruflich mit Krieg zu tun haben, sterben nicht im Krieg, sondern am Krieg. Krieg als (Volks)Krankheit(?)

Viele Grüße
Maria



Ohne schon am nine eleven angekommen zu sein, vermute ich bei dieser Formulierung Ironie und Sarkasmus.

Offline xenophanes

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #24 am: 26. August 2007, 18:08 »
Hallo!

Ich bin nun Anfang Oktober 1967 angelangt und meine ersten positiven Leseeindrücke haben sich verfestigt. Die Erzählperspektive ist mir noch etwas rätselhaft: Ab und zu ist ja von "Wir" die Rede, was die quasi auktoriale Perspektive unterbricht. Bin mir noch unschlüssig, ob das ein gewolltes modernes Erzählmittel ist oder ich einfach ungenau gelesen habe.

Was die New York Times angeht, finde ich es löblich, dass diese nicht unkritisch gelobt wird, sondern auch die Schattenseiten gezeigt werden, etwa die Artikel rund um Stalins Tochter.

CK

« Letzte Änderung: 26. August 2007, 18:20 von xenophanes »

Offline JMaria

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #25 am: 26. August 2007, 18:57 »
Hallo!

Ich bin nun Anfang Oktober 1967 angelangt und meine ersten positiven Leseeindrücke haben sich verfestigt. Die Erzählperspektive ist mir noch etwas rätselhaft: Ab und zu ist ja von "Wir" die Rede, was die quasi auktoriale Perspektive unterbricht. Bin mir noch unschlüssig, ob das ein gewolltes modernes Erzählmittel ist oder ich einfach ungenau gelesen habe.

Was die New York Times angeht, finde ich es löblich, dass diese nicht unkritisch gelobt wird, sondern auch die Schattenseiten gezeigt werden, etwa die Artikel rund um Stalins Tochter.

CK



Hallo xenophanes

es soll im Buch noch ein Dialog zwischen Gesine und Uwe Johnson vorkommen:

Wer erzählt hier eigentlich, Gesine. -
Wir beide. Das hörst du doch, Johnson."


mir gefällt die Doppeldeutigkeit des Titels "Jahrestage", denn es jähren sich auch Ereignisse in Gesines Vergangenheit, neben der Gegenwart die ein Jahr umfasst.

Viele Grüße
Maria
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Offline xenophanes

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #26 am: 26. August 2007, 19:10 »
mir gefällt die Doppeldeutigkeit des Titels "Jahrestage", denn es jähren sich auch Ereignisse in Gesines Vergangenheit, neben der Gegenwart die ein Jahr umfasst.

Las die letzten beiden Stunden auch noch weiter. Mir gefällt speziell wie authentisch Johnson Manhatten schildert: Die Atmosphäre der Stadt, die New Yorker, den Hudson, die Parks, den Alltag der Menschen ...

Woody Allen hätte seine Freude damit  :smile:

Werde dringend wieder mal eine Woche in New York verbringen müssen.

CK

« Letzte Änderung: 26. August 2007, 20:38 von xenophanes »

Offline JMaria

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #27 am: 26. August 2007, 20:24 »
mir gefällt die Doppeldeutigkeit des Titels "Jahrestage", denn es jähren sich auch Ereignisse in Gesines Vergangenheit, neben der Gegenwart die ein Jahr umfasst.

Las die letzten beiden Stunden auch noch weiter. Mir gefällt speziell wie authentisch Johnson Manhatten schildert: Die Atmosphäre der Stadt, die New Yorker, den Hudson, die Parks, den Alltag der Menschen ...

Woody Allan hätte seine Freude damit  :smile:

Werde dringend wieder mal eine Woche in New York verbringen müssen.

CK



Hallo xenophanes
mir kam derselbe Gedanke. Man bekommt regelrecht Lust darauf NY zu besuchen.
Viele Grüße
Maria
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Bloom

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #28 am: 28. August 2007, 11:09 »
Vermutungen:
Die erste Woche ist vergangen und Johnson hat seine Spuren ausgelegt und erzeugt durch Negierte die Spannung für seine Geschichte. New York ist Frontstadt, Gesine und ihre Tochter finden in diesem Nah- und Fernkrieg etwas Geborgenheit und ich vermute von hier aus kommt die Geschichte, Gesines Geschichte, in Fluss, wohl immer in Reflektion zu den zeitlich versetzten Ereignissen in  Krieg und Repression. Johnson beschreibt die Athmosphäre der Stadt in sehr poetischen Bildern, denen ic so traue, wie Gemälden von Schlachtfeldern. Vielleicht entstehen Parallelen. Wir werden viel von dem Leid der Juden erfahren, Johnson deutet mehrmals auf diesen Aspekt hin, denn ihr Leiden hält an, wird an Individuen und Vorurteilen vorgeführt. Seine Technik jeden Tag ganz sachlich die Folgen der Kriege aufzulisten schafft bei mir die notwendige Distanz zum gewöhnlichen Alltag den er schildert.



Offline Leibgeber

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Re: Uwe Johnson: Jahrestage
« Antwort #29 am: 28. August 2007, 11:25 »
mir kam derselbe Gedanke. Man bekommt regelrecht Lust darauf NY zu besuchen.

Oder in so einem Mietshaus zu wohnen? Falls es die noch gibt.
Ich meine vor allem

1. Oktober, 1967 Sonntag: Beginn der Heizperiode.

(Seite 131/132)
Das ist mit einer solchen Bildmächtigkeit beschrieben, solch einem Gespür für ungewöhnliche Metaphern, dabei, wie alles, absolut diszipliniert, und mit so viel Ironie.

Nun werden die Morgenträume wieder interpunktiert von den Nöten des heißen Wassers, das Mr. Robionson aus dem Keller in freistehenden Rohren durch Stockwerk nach Stockwerk aufwärts schickt. Das Wasser erschrickt vor der kalten Luft, prallt allseitig vor der ungleichen Federung, so daß im Schlaf ein alter Kerl erscheint, neben dem Kopfende des Bettes aufragend, der hat eine eiserne Kehle, eine schartige Röhre hat der im Hals, der atmet mit Rasierklingen, der frißt Glas und Schrott.

... and so on ...
Da les ich mich ja richtig im Bett liegen, morgens, aufgewacht in dieser Geräuschkulisse.

Ich versuche beim Lesen immer im Hinterkopf zu haben, wie viel Recherche-Arbeit das alles war.
Für diese Schilderung muss er doch wohl mal s/einem Hausmeister mit Fragen behelligt haben.   :zwinker:

« Letzte Änderung: 29. August 2007, 12:27 von Leibgeber »
Ich vergesse das meiste, was ich gelesen habe, so wie das, was ich gegessen habe; ich weiß aber soviel, beides trägt nichtsdestoweniger zu Erhaltung meines Geistes und meines Leibes bei.
(G. C. Lichtenberg)