Autor Thema: Ex-Suhrkampler gründen eigenen Verlag  (Gelesen 1953 mal)

Offline Giesbert Damaschke

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Ex-Suhrkampler gründen eigenen Verlag
« am: 2. Oktober 2007, 18:56 »
Zitat
Ex-Suhrkampler gründen eigenen Verlag

Als Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld starb, verließen viele leitende Angestellte den Verlag. Zwei von ihnen, darunter Ex-Programmchef Rainer Weiss, wollen Suhrkamp jetzt mit einem eigenen Verlag Konkurrenz machen. Publizieren wollen sie zunächst Werke aus dem Untergrund.

Frankfurt am Main - Kommenden Januar soll es soweit sein. Dann wollen der frühere Suhrkamp-Programmchef Rainer Weiss, 58, und die ehemalige Marketingleiterin Anya Schutzbach, 43, ihren eigenen Verlag gründen. Er soll den Namen weissbooks tragen, berichteten die beiden Ex-Suhrkampler heute.

Zehn Titel wolle man 2008 publizieren, belletristische Werke ebenso wie Sachbücher. Das Startkapital für die ersten drei Jahre liege bei einer Million Euro, sagten die Gründer, zur Verfügung gestellt hätten es Investoren aus Deutschland und der Schweiz.

[…]
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,509121,00.html
Giesbert Damaschke, München |  http://www.damaschke.de/

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Re: Ex-Suhrkampler gründen eigenen Verlag
« Antwort #1 am: 2. September 2010, 12:40 »
Zitat
Als Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld starb, verließen viele leitende Angestellte den Verlag. Zwei von ihnen, darunter Ex-Programmchef Rainer Weiss, wollen Suhrkamp jetzt mit einem eigenen Verlag Konkurrenz machen. Publizieren wollen sie zunächst Werke aus dem Untergrund.

Interessante Entwicklung, zumal die Fortführung mancher Traditionsverlage auch nicht so ganz im Sinne des Verlagsgründers zu verlaufen scheint...
Ja, Weissbooks scheint schon angelaufen zu sein, ob das Verlagssortiment aber etwas zu bieten hat, was ich für meinen Bedarf für anschaffenswert hielte, ist noch recht ungewiß...

Offline Friedrich-Arthur

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Re: Ex-Suhrkampler gründen eigenen Verlag
« Antwort #2 am: 8. September 2010, 21:40 »
Zitat
Als Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld starb, verließen viele leitende Angestellte den Verlag. Zwei von ihnen, darunter Ex-Programmchef Rainer Weiss, wollen Suhrkamp jetzt mit einem eigenen Verlag Konkurrenz machen. Publizieren wollen sie zunächst Werke aus dem Untergrund.

Interessante Entwicklung, zumal die Fortführung mancher Traditionsverlage auch nicht so ganz im Sinne des Verlagsgründers zu verlaufen scheint...
Ja, Weissbooks scheint schon angelaufen zu sein, ob das Verlagssortiment aber etwas zu bieten hat, was ich für meinen Bedarf für anschaffenswert hielte, ist noch recht ungewiß...

Von der Gestaltung her könnte man die Bücher glatt mit Suhrkamptiteln verwechseln. Wenn dies auch mit der literarischen Qualität so ist, dürfte der Verlag eine Erfolgschance haben. Aber ich stelle mir das Verlagsleben als sehr hart vor, besonders wenn man mit einem kleinen Verlag neu beginnt. Aber die Daumen drücke ich trotzdem. FA
Daß man gegen seine Handlungen keine Feigheit begeht! daß man sie nicht hinterdrein im Stiche läßt! - Der Gewissensbiß ist unanständig.

Friedrich Nietzsche - Götzen-Dämmerung, Spruch 10