Hallo zusammen!
Danke, Leibgeber, für die Eröffnung der Threads.
Ich lese folgende Ausgabe:
The
Vicar of Wakefield
by
Oliver Goldsmith
with a Preface by
Austin Dobson1)
and
Illustrations by
Hugh Thomson
London
Macmillan & Co
and
New York
MCMXXVII2)
1) Das Vorwort geht allerdings nur auf die verschiedenen illustrierten Ausgaben des
Vicar ein. Im übrigen ist diese Ausgabe sehr hübsch und reichlich illustriert.
2) Um genau zu sein: der 8. Nachdruck der 2. Auflage von 1891. (Die erste Auflage fand 1890 statt)
Ich habe die ersten beiden Kapitel gelesen. Im ersten wird die Familie vorgestellt, im zweiten die Heirat des ältesten Sohnes geplant und zum Platzen gebracht. Letzteres durch zwei voneinander unabhängige (oder doch nicht?) Phänomene: einerseits einem ungetreuen Kaufmann, der das kleine Vermögen des Landpfarrers veruntreut, andererseits durch die Dickköpfigkeit des Landpfarrers, der für absolute Monogamie plädiert und so den Vater der Braut vor den Kopf stösst, der zwar auch Geistlicher ist, aber in vierter Ehe lebt. Ist hier eine Spitze gegen theologisch-moralische Dispute der Geistlichkeit gemeint?
Die Erzählung geht jedenfalls offensichtlich gleich in medias res.