Hallo,
von Fritz Lang kenne ich nur "M" und einen Film der Mabuse- Reihe.
M ist, finde ich, einer der wichtigsten deutschen Filme überhaupt, da er die Erzählweise des Films stark beeinflusst hat (z.B. Verwendung des Tons im Film), er wirkt auch heute noch erstaunlich "modern". Die Art und Weise, wie der Mörder in den Film eingeführt wird, die subtilen Andeutungen (Ball rollt auf Wiese), die die Geschichte entwickeln, die Gegenüberstellung der Methoden des Verbrecher-Kartells mit denen der Polizei finde ich, sind sehr wirksame Methoden, die Geschichte vorwärtszutreiben bzw. Erläuterungen anzubringen. Obendrein darf man natürlich den Schauspieler Peter Lorre nicht vergessen, dem die Rolle des Kindermörders ja wie zugeschnitten war. Den Mabuse Teil, den ich gesehen habe, ist IMO um einiges schwächer, die Erzählstruktur ist einfach viel konventioneller und auch die Thematik ist weit weniger brisant als die von M.
Zu Lubitsch: Ich kenne leider auch nur "Sein oder Nichtsein". Es ist einer der ganz wenigen Komödien, die mir persönlich gefällt. Die zwei Ebenen "theaterspielenden Widerstandkämpfer" und "Nazis" sind so ineinander verschachtelt, dass sich aus dem Konflikt dieser Ebenen immer wieder treffende Pointen ergeben. Sehr sehenswert.
MfG,
rezk