Nun, habe das Buch nun zu Ende gelesen. Im letzten Kapitel des ersten Teils wird ein Märchen erzählt. In diesem Märchen geht nun alles wild durcheinander, es geht, runtergebrochen auf den Kern, für mich der Transfer von der Menschlichkeit hin zur Göttlichkeit. Die Personen verschmelzen mit Göttern. Zum Lesen fand ich es sehr verwirrend und anstrengend.
Das erste Kapitel des zweiten Teils beginnt mit einem Gedicht, in dem klar wird, dass Heinrich die Liebe seines Lebens verloren hat. Die Zusammengehörigen Herzen wurden getrennt. Heinrich hat eine Reise durch die Welt begonnen. Damit endet das Buch.
In der Ausgabe, die ich jetzt habe, wird die Geschichte von Tieck dann weitergeführt. Er erklärt nochmals, das Heinrich sich auf die Reise begibt.
Nun, das Sinnbild der Romantik wurde die blaue Blume. Aber jetzt, gegen Ende des Buches hin wurde mir erst klar, weshalb dieses Buch DAS Buch der Romantik schlechthin ist. Das Hinstreben zur Göttlichkeit ist wohl einer der großen Inhalte, um die es geht.
Nun, abschließend würde ich sagen, dass es nicht unbedingt ein Vergnügen war, das Buch zu lesen. Aber die Aufarbeitung der romantischen Inhalte ist interessant. Mythologie,Göttlichkeit, Menschlichkeit, die Liebe als göttliche Gabe, die Kunst, die Rolle des Dichters - da kann man schon viel rausziehen.