Es ist ein recht amuesantes Buch. Fuer meinen Geschmack jedoch etwas zu einfach und deutlich. In der Amerikanischen Literatur moegen die Motive des Buchs neu sein. Ich bevorzuge jedoch den Tonio Kroeger, der wesentlich tiefesinniger ist.
Ueber Salinger:
Es gibt nur ein einziges Foto von ihm (jenes das abgebildet ist in der ersten Ausgabe des Buches), er gibt nie interviews (es gibt nur ein interview, dieses ist jedoch rundaus belanglos, gefuehrt mit zwei Schuelerinnen), Besucher laesst er gerne verhaften. Er belaestigt gerne Schauspielerinnen,und schreibt ihnen Liebesbriefe. Salinger hat nur ein paar short stories publiziert; das ist aber schon etliche Jahre her. Er kuckt meistens Fernsehen, scheint aber noch Geschichten zu schreiben. Jede menge Mythen haben sich um ihn gebildet. Auf ebay erscheinen manchmal Raubkopien von unveroeffentlichen Geschichten.
Sein Sohn ist ein schlechter Schauspieler, und seine Tochter hat angeblich ein Buch ueber ihren Vater geschrieben (hab ich noch nicht gelesen). Er wird gerne als Vertreter der Beat Generation (Kerouac, Pirsig...) bestempelt.