Mmh, das war genau eines der Bücher, die in meine nähere Auswahl fallen, da ich mit Wieland bisher überhaupt nichts am Hut hatte.
Dafür mag es sogar geeignet sein. (Obwohl es mir lieber gewesen wäre, man hätte sich auch im Falle Wieland für ein Werk entschieden, meinethalben wie bei den andern Autoren auch für eines der beliebtesten,
Die Geschichte der Abderiten.)
Das Problem liegt für mich in der Wortwahl des Fischer-Verlags. Vom "grossen Lesebuch" zu sprechen, bei einem Taschenbuch mit einem Umfang von 256 Seiten, und dies bei einem Autor, dessen (unvollständige!) Werkausgabe (z.B. bei der
WBG erhältlich) 15 Bände umfasst, die alle so aussehen, als ob sie zwischen 500 und 1'200 Seiten umfassten, ist schlicht lächerlich. "Lesebuch" hätte es auch getan, und auf den Ausdruck "umfassender Überblick" hätte ich auch verzichtet.

Das Taschenbuch deckt wohl bestenfalls 2% der Texte ab, die Wieland geschreiben hat ...