Hallo zusammen,
ich bin mittlerweile auch auf Donnafugata angelangt. Sehr beeindrucken fand ich bis jetzt die Beschreibung des wüsten-ähnlichen Landes, der staubtrockenen Ebenen, über die sie tagelang fahren müssen, um zu ihrem Landsitz zu kommen. Ich war einst mal, vor vielen Jahren, in Sizilien, allerdings im Frühling; da hat sich mir eine ganz andere Landschaft geboten. Momentan entstehen bei mir im Kopf eher Bilder einer spanischen Missionssiedlung in der mexikanischen oder kalifornischen Wüste

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Vom ersten Lesen her wieder erinnert habe ich mich an die zum Teil eigenwillige Kommagebung in der neuen Übersetzung. Ich kann mich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, der Übersetzer hätte am Schluss seiner Arbeit einen Sack Kommata über das Werk geschüttet und nicht so recht geschaut, wo sie zu liegen kommen. Statt den Leser zu führen, behindern die Satzzeichen ihn eher. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Hallo uhu,
wenn du die Taschenbuchausgabe hast, findest du auf Seite 326 einen Hinweis auf Lampedusas eigenwillige Interpunktion, die in dieser Übersetzung beibehalten werden sollte.
Was mich etwas irritiert, ist, daß die italienischen oder französischen Sätzchen, die im Text vorkommen, nicht unbedingt im Glossar erläutert werden. Es kann doch nicht davon ausgegangen werden, daß jeder italienisch und französisch versteht, oder mit Wörterbüchern hantieren möchte...
Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen!
thopas