Autor Thema: Nietzsche/Hitler  (Gelesen 7882 mal)

Offline Inan

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Nietzsche/Hitler
« am: 5. Oktober 2008, 15:21 »
Hallo ihr Lieben.

Ich brauche das zwar nicht für die Schule aber ich dachte, ich poste es trotzdem mal hier.
Ich bräuchte für eine äußerst nervtötende Diskussion ein paar Namen von Historikern, die die Theorie vertreten, dass Hitler's "Mein Kampf" NICHT auf den Schriften von Nietzsche beruht und dass es die Nationalsozialisten auch ohne Nietzsche gegeben hätte.
Und gerne auch noch Namen von Historikern, die sagen, dass die Idee des Nationalsozialismus schon vor Gründung der Nazi-Party existierte. Dass es also so eine Art "Prä-Nazi's" gab.
Ich brauche auch nicht großartig der Theorien, sondern nur Namen Namen, Namen. :)
Dankeschöööööööön, Inan

Offline Gronauer

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #1 am: 6. Oktober 2008, 11:03 »
Eigentlich sollte man ja keine Antworten verfassen, die auf die Frage nicht direkt eingehen. Aber wenn die Macke schon in der Fragestellung liegt...dann eben doch ein Statement:

Es ist ein nicht auszurottender Irrglaube, für historische Abläufe gelte der Satz von zureichenden Grunde. Geschichte folgt aber keinen Naturgesetzen, es gibt kein Experiment, mit dem man irgend eine historische Ursachenbehauptung beweisen - oder, was das Kriterium de Wissenschaftlichkeit ist! - widerlegen könnte. Man kann Geschichte nicht unter Laborbedingungen nochmal ablaufen lassen und dabei nur den Nietzsche weglassen.

Bloß weil einige wildgewordene Kleinbürger sich aus aufgeschnappten Versatzstücken aus den Schriften eines ebenso wildgewordenen Altphilologen eine "Weltanschauung" zusammendrechselten, heißt das noch lange nicht, dass letzterer eine Ursache im Sinne einer conditio sine qua non gesetzt hätte. Antijudaismus und ein blutrünstiger deutscher Nationalismus - und die gefährliche Kombination aus beidem - sind älter als Nietzsche; wer sich recht gruseln will, schlage einmal nach bei den Parolengebern der "Befreiungskriege", von Friedrich Ludwig Jahn bis Ernst Moritz Arndt.

Rüdiger Safranski hat in seinem Buch über die deutsche Romantik, in dem er eine Entwicklungslinie von dort über Nietzsche bis zum Nationalsozialismus zog, allerdings auch die nötige Vorsicht walten lassen. Offenbar war der sich bewusst, wo die Grenzen einer nicht-empirischen Wissenschaft verlaufen.

"Prä-Nazis"? Schwer zu sagen, das Ganze halte ich hier für mehr als die Summe seiner Bestandteile. Sebastian Haffner hat in seinen "Anmerkungen zu Hitler" einige Kapitel über ideengeschichtliche Wurzeln geschrieben. Ein archaischer, mörderischer Antisemitismus balkanisch-baltischer Spielart soll da zu Grunde liegen, aufgesogen von einer Persönlichkeit mit individuellen, problematischen Wesenszügen, nämlich Adolf Hitler. Ob das so richtig ist, weiß ich nicht. Eines dürfte aber wohl daran stimmen: eine geschlossene nationalsozialistische Ideologie war vor 1920 eigentlich nicht vorhanden, allenfalls die Bausteine dafür; Übermenschen-Phantasien, übersteigerter Nationalstolz, Antisemitismus, Skrupellosigkeit. Isoliert oder in beliebigen Kombinationen ziehen sie immer wieder um die Welt.

Merke: die Empirie ist der natürliche Feind allen Gefasels. Wo die nicht ist, kann man fast alles behaupten - und nichts wirklich beweisen. Daran ändern auch Namen, Namen, Namen nichts.

Sorry,

Gronauer

Offline Jaqui

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #2 am: 6. Oktober 2008, 12:27 »
@Gronauer: Dein Beitrag ist wirklich sehr interessant.

Man sollte bei diesen Gedankenspielen bedenken, dass schon im Mittelalter die Juden für alles beschuldigt wurden. Starben einige Bürger einer Stadt, weil sie Wasser aus einem Brunnen getrunken haben, haben sicherlich die Juden das Wasser vergiftet,...
Das alles geschah lang vor Hitler und seinen Ideen - und nicht alles was er verbreitet hat, ist auf seinem Mist gewachsen.

Wenn man die Geschichte verstehen will, muss man sich damit befassen und nicht nur Namen auswendig lernen.

Ich würde dir gerne helfen, weiß aber leider auch nicht, wer solche Schriften verfasst hat.

Katrin

Offline BigBen

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #3 am: 6. Oktober 2008, 12:46 »
Ein Einstiegspunkt wäre vielleicht:  "Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus" von Nicholas Goodrick-Clarke

"Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

Offline mombour

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #4 am: 6. Oktober 2008, 13:15 »
Hallo Inan,

dass diese Diskussion nervtötend ist, glaube ich Dir sogar. Ein kleiner Überblick zu Voltaire und Nietzsche hier. Darin werden auch Autoren genannt, die sich für Nietzsche einsetzten. Die Nazis haben nur Schlägwörter benutzt und Nietzsche verhunzt.

Zitat von: Gottfried Benn"
Was kann Nietzsche dafür, dass die Politiker nachträglich bei ihm ihr Bild bestellten?
(zitiert aus dem angegebenden link).

Und übrigens: Man brauch doch bloß bei Nietzsche selber nachlesen:

Zitat von: Nietzsche
Möge man mir verzeihen, dass auch ich nicht völlig von der (antisemitischen) Krankheit verschont blieb.
(zitiert aus dem link.)


Liebe Grüße
mombour
« Letzte Änderung: 6. Oktober 2008, 13:22 von mombour »

Offline Gronauer

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #5 am: 6. Oktober 2008, 14:35 »
Noch ein post scriptum meinerseits:

mir behagt diese Art Ursachenforschung überhaupt nicht, weil sie als wohlfeile Strategie einer Problementsorgung herhalten kann: schaut her, wir haben den Schuldigen gefunden, jetzt können wir wieder ruhig schlafen.

Nein, so einfach geht das nicht, und so einfach kann man es sich nicht einmal mit dem in Europa endemischen Antisemitismus und den gewalttätigen Ausbrüchen von nationaler Gesinnung machen. Was will man auch daraus herleiten? Schuld? Schuld erfordert Voraussicht der Folgen. Man kann beispielsweise Turnvater Jahn und dem fatalen Arndt manchen Vorwurf machen: dass ihre Brandreden für sich genommen und bereits zu ihrer Zeit menschenverachtende Schweinereien waren; dass sie zu naiv waren zu erkennen, das sie der Restauration Vorschub leisteten, die Europa massiv schadete. Aber ich kann ihnen nicht Auschwitz vorwerfen, darüber hätten sich selbst sie entsetzt. Mit Nietzsche geht es mir genauso. Im Studierstüblein lässt sich wohl scharfsinnig über den Übermenschen fabulieren, aber darüber, wie sich einige Verwalter seines begrifflichen Nachlasses aufwarfen, hätte selbst ihn das Entsetzen gepackt.

Letztlich kann es nicht um nach rückwärts gewandte Kausalitätsbeweise gehen. Sinnvoll ist es aber, jetzt Wachsamkeiten zu entwickeln; nicht, weil ich Kausalketten in die Zukunft spinnen könnte, sondern aus Gründen des Vorsorgegedankens. Übrigens könnte hier auch der Buchvorschlag von BigBen recht interessant sein. Über die braunen Ränder der heutigen Esoterikszene ist generell viel zu wenig bekannt.

Grüße,

Gronauer

Offline Sir Thomas

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #6 am: 6. Oktober 2008, 15:28 »
mir behagt diese Art Ursachenforschung überhaupt nicht

Mir auch nicht! Man sollte Nietzsche nicht für etwas "verhaften", was er definitiv nicht verbrochen hat.

Insbesondere den Österreichern unter Euch dürfte der wichtigste Ziehvater Hitlers bekannt sein: Jörg Lanz von Liebenfels mit seiner Zeitschrift "Ostara". Dieses rassistische Pamphlet ist meilenweit davon entfernt, an die Gedanken Nietzsches heranzureichen und deshalb bestens geeignet, von den dekorativsten Wirrköpfen verstanden und instrumentalisiert zu werden.

LG

Tom


Offline Inan

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #7 am: 8. Oktober 2008, 18:55 »

dass diese Diskussion nervtötend ist, glaube ich Dir sogar. Ein kleiner Überblick zu Voltaire und Nietzsche hier. Darin werden auch Autoren genannt, die sich für Nietzsche einsetzten. Die Nazis haben nur Schlägwörter benutzt und Nietzsche verhunzt.

Hah, danke. Der Link ist ja gold wert.  :breitgrins:

Zitat
Zitat von: Gottfried Benn"
Was kann Nietzsche dafür, dass die Politiker nachträglich bei ihm ihr Bild bestellten?
(zitiert aus dem angegebenden link).

Ob Gottfried Benn da unbedingt der Richtige ist, wage ich zu bezweifeln, aber die anderen helfen mir sehr weiter. Danke

Und nochmal allgemein:
ICH WEISS, dass das alles nicht so einfach ist und dass man nicht mal eben durchspielen kann, wie alles ohne Nietzsche gelaufen wäre und ich würde eine solche Diskussion auch nie an wichtiger Stelle führen, das ist nur eine blöde Internetdiskussion, die mich aber ziemlich gereizt hat. Und mein "Gegner", ein Amerikaner, der sowieso IMMER gegen die Deutschen ist, hat behauptet, dass es ganz allein Nietzsche's Schuld war, dass es die Nationalsozialisten überhaupt gab, dass es vor 1931 keine Nazi's, keinen Antisemitismus, keine Ghettos und auch keine Judenverfolgung gab und dass das ganze rechte Gedankengut nur auf Nietzsche begründet ist (wegen seinem Übermenschen). Was aber alle Deutschen sowieso nicht beurteilen können, weil der Holocaust, die Nationalsozialisten und die Zeit davor in deutschen Schulen nicht auf dem Unterrichtsplan stehen, da dieses Thema in Deutschland (egal ob Schule, Medien, etc.) als Tabu-Thema behandelt wird.
Mir ist in der Schule die Komplexität der Probleme der Weimarer Republik beigebracht worden und auch die unzähligen Faktoren auf dem Weg in den Nationalsozialismus, aber auf keinen Fall, dass alles nur Nietzsche's Schuld war. Dann wollte er aber Namen von Historikern, die diese These vertreten und ich konnte aus meinen Unterlagen auf die Schnelle einfach keine Namen finden und dachte, wenn's jemand weiß ... dann wahrscheinlich hier. Also nochmal vielen Dank an alle für die Hilfe.

Offline mombour

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #8 am: 8. Oktober 2008, 20:59 »
.
Zitat von: Zitat von Inan
Und mein "Gegner", ein Amerikaner, der sowieso IMMER gegen die Deutschen ist, hat behauptet, dass es ganz allein Nietzsche's Schuld war, dass es die Nationalsozialisten überhaupt gab, dass es vor 1931 keine Nazi's, keinen Antisemitismus, keine Ghettos und auch keine Judenverfolgung gab und dass das ganze rechte Gedankengut nur auf Nietzsche begründet ist (wegen seinem Übermenschen).
Wenn der Amerikaner so voreingenommen ist, lohnt eine Diskussion überhaupt nicht. Übrigens hat er, wie du das dargestellt hast, offenbar keinen Schimmer Ahnung von jüdischer Historie.

1) So gibt es in Venedig ein altes jüdisches Ghetto, welches ich mal besucht habe.

2)Ostjuden wurden schon von dem Kosakenführer Bogdan Chmelnizki (1648/49) verfolgt. Über 100.000 Juden wurden in Pogromen umgebracht.
Der Schriftsteller und Nobelpreisträger Isaac B. Singer hat diese Pogrome in seinem Roman "Josef der Knecht" verarbeitet.

3)In dem Roman "Die Fischmanns" verarbeitet H.W. Katz die Flucht galizischer Juden vor den Kosaken (um 1900 bis zu Beginn des ersten Weltkrieges).

Die Behauptungen deines Amerikaners sind schon sträflich dumm. Isaac B. Singer, dessen Bücher ja auf amerikanisch erschienen sind, wird er doch wohl lesen können.

Liebe Grüße
mombour
« Letzte Änderung: 8. Oktober 2008, 21:06 von mombour »

Offline Knabe

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #9 am: 8. Oktober 2008, 21:59 »
Aufschlussreich für deutschen Antisemitismus vor Hitler ist auch die Reclam-Ausgabe von Heinrich Heines "Der Rabbi von Bacherach" - einerseits weil allein in diesem Heine-Fragment selbst über jüdische Ghettos berichtet wird!! - andererseits auch, weil der Herausgeber dieser Ausgabe einige ganz und gar absurde antisemitische Pamphlets mitgedruckt hat! Mit besten Empfehlungen, Knabe

Offline Gronauer

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #10 am: 9. Oktober 2008, 12:16 »
Hi Inan,

auf so unterirdischem Niveau solltest du dich besser erst gar nicht auf Debatten einlassen. Theorien? Frag den Disputanten doch mal, ob er für seine Behauptungen auch nur eine ernstzunehmende Quelle angeben kann. Von europäischer Geschichte hat er jedenfalls "not the foggiest idea", und das kannst du ruhig so zitieren. Antijudaismus, der sich von beliebigen anderen Völkerfeindschaften unterscheidet, kann locker bis ins frühe Mittelalter zurückverfolgt werden. Ob dein Gesprächspartner wohl etwas von den Zuständen in Spanien nach der Reconquista weiß? Wie gesagt: frag  ihn mal...

Grüße,

Gronauer

Offline alpha

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #11 am: 17. Oktober 2008, 21:33 »
Was aber alle Deutschen sowieso nicht beurteilen können, weil der Holocaust, die Nationalsozialisten und die Zeit davor in deutschen Schulen nicht auf dem Unterrichtsplan stehen, da dieses Thema in Deutschland (egal ob Schule, Medien, etc.) als Tabu-Thema behandelt wird.
Mir ist in der Schule die Komplexität der Probleme der Weimarer Republik beigebracht worden und auch die unzähligen Faktoren auf dem Weg in den Nationalsozialismus, aber auf keinen Fall, dass alles nur Nietzsche's Schuld war.

Wenn wir schon dabei sind: Ist mir als Nichtdeutscher erlaubt zu fragen, WAS ihr darüber in der Schule oder wo auch immer "lernt" (Anführungszeichen, wegen dem wo auch immer, d.h. Gesellschaft oder Medien z.B. miteinbezogen)? Frage das, weil es mir immer ein sehr heikles Thema schien für Deutsche, halb-unbedachte Äusserungen stiessen oft auf, aus meiner Sicht, übertriebenen Schock oder Beleidigtsein. Deshalb frage ich mich schon länger, ob das Thema tabuisiert wird oder ob vielmehr eine ganze Menge darüber "gelehrt" wird, so dass sich fast eine Art verbindlicher Konsensus einstellt, über den man dann wiederum am liebsten nicht spricht, weil er und die ganze Geschichte als "peinlich" oder sowas ähnliches angesehen wird?
Die Frage richtet sich insbesondere an junge Menschen - oder Lehrer, ist also auf die heutige Schule bezogen.


Grüsse
alpha
Genug. Will sagen: zuviel und zu wenig. Entschuldigen Sie das Zuviel und nehmen Sie vorlieb mit dem zu wenig!

Thomas Mann

Offline Jaqui

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #12 am: 18. Oktober 2008, 12:46 »
@alpha: Ich kann dir aus meiner Sicht berichten. Am Gymasium, in dem ich war, (in einer Kleinstadt rund 100 km südlich von Wien) wurde das Thema nur in Geschichte angesprochen und zwar folgendermaßen:

Wir haben die Mobilmachungen vor dem ersten Weltkrieg gelernt (also welches Land gegen wen vorgegangen ist), dann haben wir den ersten WK gestreift, dann haben wir sehr genau die Zwischenkriegszeit durchgenommen (wieder die ganzen Mobilmachungen und so weiter), haben den kompletten zweiten WK übersprungen und sind beim Abwurf der Atombombe wieder eingestiegen.

Begründung unserer Lehrerin: Krieg ist doch so was schlimmes, das muss man nicht immer lernen.

Hitler, die KZ´s, die Juden - das alles wurde sang- und klanglos unter den Tisch gekehrt, weil wir ja schon in Zeitnot am Ende des Schuljahres waren und immerhin mussten wir noch andere Themen durchnehmen. Mein Abi ist aber auch schon wieder zehn Jahre her, vielleicht hat sich seitdem etwas geändert.

Katrin

Offline xenophanes

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #13 am: 18. Oktober 2008, 21:34 »
Hitler, die KZ´s, die Juden - das alles wurde sang- und klanglos unter den Tisch gekehrt, weil wir ja schon in Zeitnot am Ende des Schuljahres waren und immerhin mussten wir noch andere Themen durchnehmen. Mein Abi ist aber auch schon wieder zehn Jahre her, vielleicht hat sich seitdem etwas geändert.

Wenn das öfter vorkommt, erklärt das eine heute in Klagenfurt stattfindende Trauerfeier zumindest teilweise ...

CK

Offline Lost

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Re: Nietzsche/Hitler
« Antwort #14 am: 18. Oktober 2008, 21:51 »
Hitler, die KZ´s, die Juden - das alles wurde sang- und klanglos unter den Tisch gekehrt, weil wir ja schon in Zeitnot am Ende des Schuljahres waren und immerhin mussten wir noch andere Themen durchnehmen. Mein Abi ist aber auch schon wieder zehn Jahre her, vielleicht hat sich seitdem etwas geändert.

Wenn das öfter vorkommt, erklärt das eine heute in Klagenfurt stattfindende Trauerfeier zumindest teilweise ...

CK


Und den Erfolg der entsprechenden politischen Gruppierungen ! :grmpf: