Hallo Zola (und alle),
danke für die Einrichtung des Threads!
nun erfahre ich nach Absolvierung von Kapitel 11 - 15, warum diese am Anfang stehen: Buchbinder und Autor haben hierzu einen Briefwechsel: Tolle Idee, so etwas kannte ich bisher noch nicht mal aus der zeitgenössischen Literatur.
Der Roman bietet mehr Lesewiderstände als "Die Epigonen", nicht nur wegen seiner verschachtelten Erzählweise, sondern weil man, um ihn ganz zu genießen, oft die Anmerkungen konsultieren muss. Dann aber erfreut man sich an vielen satirischen Seitenhieben auf Immermanns Zeitgenossen, der auch Gutzkow (

@BigBen) nicht unbeschadet davonkommen lässt.
Münchhausen gibt zunächst eine etwas rätselhafte Gestalt ab, da man nicht erfährt, warum er an seinem Aufenthaltsort ist und einen seine vorgetragene Familiengeschichte eher verwirrt als aufklärt, was aber - ziemlich dick in Vorausdeutungen aufgetragen - gewollt ist.
Die Lektürefiel mir am Anfang etwas schwer, aber je mehr ich reinkomme, desto mehr Spaß macht er.
Und es ist gut, dass ich vorher noch die Zeit fand, Bürgers Münchhausen zu lesen, denn man kann zwar alles auch ohne diesen verstehen, aber mit der Hintergrundkenntnis hat man mehr von den Anspielungen.
Übrigens lese ich die Inseltaschenausgabe, die 764 Romanseiten und leider nur ca 50 Seiten Anmerkungen und Materialien umfasst

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Also, vielleicht muss ich an einigen Stellen dich mit Fragen zu deinem Kommentar nerven

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Ich freue mich auf deine ersten Eindrücke!
HG
finsbury