Was ist ein "paralleler Dominant-Moll-Dreiklang". Nie gehört.
Du warst kurz davor, mag allerdings sein, dass es das Wort so nicht gibt, vlt. nennt man ihn auch Dominant-Parallel-Moll-Akkord? Also: Richtig, die Dominante zu C ist G, davon ist die Mollparallele e-moll. Bingo

Der Wechsel von Tonika zu Dominant dürfte wahrscheinlich der häufigste in der Musik sein, fast jedes Volkslied und pop. Song lebt davon, vor allem jeder Marsch. Er klingt recht flach, primitiv und hölzern (in meinen Ohren). Dagegen klingt die Mollparallele der Dominant süßlich, das ist es, was mich fasziniert. Sehr gerne wird verwendet: C, e, F, G oder C, e, d, G in Abwandlung des bekannten Schemas C, G, F, G.
Der Wechsel von Tonika zu parallelem Moll (also C-Dur, a-moll) klingt dagegen üblicherweise etwas traurig, kommt auch recht häufig vor.
Der Wechsel von Tonika zu paralleler Moll-Subdominant (wie immer der richtige Ausdruck dafür lautet), also C-Dur, d-moll (da d-moll = Mollparallele von F-Dur = Subdominant ist), klingt dagegen relativ flach und nichtssagend.
Das sind natürlich subjektive Eindrücke. Es würde mich interessieren, ob andere Ähnliches fühlen. Und eben: worauf solche Eindrücke, falls sie allgemein sind, eigentlich beruhen?