Autor Thema: Juli 2009 - Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts  (Gelesen 18203 mal)

Offline sandhofer

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #15 am: 11. Juli 2009, 11:10 »
Ich wusle mich unterdessen weiter durch das Labyrinth Thelen'scher Gedankengänge und bin mit Kapitel VI fertig (= S. 123). Während der eigentliche Erzählstrang mit den ersten Erlebnissen von Vigoleis und Beatrice in ihrer neuen Wohnung (die zugleich die Wohnung von Zwinglis Konkubine ist) fortfährt, erfahren wir in diversen Exkursionen einiges über Vigoleis' Kindheit. Die Sprache gefällt mir ebenfalls nach wie vor ...  :winken:
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Offline Gontscharow

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #16 am: 11. Juli 2009, 15:27 »

Ich habe das dann noch gestern Abend nachgeholt. In meinem Nachwort steht dann aber auch nur "Schweizer Gelehrtenfamilie"
In meinem auch! :redface:
Ich habe dann mal bei google Beatrice Bruckner Basel eingegeben und fand u.a.:meine eigene kühne Behauptung im Klassikerforum, aber auch folgendes: 2003 fand anlässlich des 100.Geburtstages Thelens eine Ausstellung mit dem Titel A. V. Thelen - virtuoser Erzähler und Vagabund in Basel statt. Dazu heißt es: Vigoleis' Beatrice, die die meisten für eine literarische Fiktion hielten, soll eine Vitrine gewidmet werden. Sie stammte aus Basel, sie war die Schwester des Historikers Albert Bruckner und die Nichte des Sprachwissenschaftlers Wilhelm Bruckner..
Schließlich stieß ich auf die Genealogie der Familie Stroux/Speiser (www.stroux.org/patriz). Dort erscheint Beatrice unter Stamm Bruckner Basel Argentinien. Vater: Albert Bruckner, Pfarrer und Privatdozent an der Uni Basel. Großvater: Theophil Bruckner, Dr med, vermutlich der Homöopath in der Insel und neben Bruder Albert (s.o.) der jüngste Bruder Peter (Zwingli), dessen Spuren sich in Esperanza/ Argentinien verlieren...Die Mutter, Anita Haas, war wohl Südamerikanerin. Daher Beatricens Inkablut im Text.
Beatrice, gebildet , belesen und polyglott, der immer alles zuerst vorgelesen wurde, müsste ja eigentlich Einspruch erhoben haben bei der Stelle mit dem R. Vielleicht hat sie es wegen des schönen Bonmots durchgehen lassen, wie sie ja überhaupt ihrem Don Vigo so einiges nachgesehen hat.
Um in dieser Sache ganz sicher zu gehen :breitgrins:, werde ich jemanden befragen, der noch mit Beatrice im Seniorenheim in Viersen/ Dülken persönlich gesprochen hat. Kein Witz: Neulich erzählte mir ein Pfarrer i.R. vom Niederrhein, wo er über Jahrzehnte eine Pfarrstelle innehatte. Ich fragt, ob er Süchteln kenne und, als er bejahte, ob Thelen dort noch bekannt sei. Ach, das sei der mit dem Buch, irgendwas mit Insel und Gesicht... ja , den habe er noch im Altersheim in Viersen /Dülken besucht, allerdings habe der Besuch der Frau gegolten , die Schweizerin und Protestantin gewesen sei...
Den werde ich mal fragen, ob er sich an ein rollendes R bei Frau Thelen erinnert. :breitgrins: Dann ist aber Schluss.

Ich bin ebenfalls bis zum 6. Kapitel vorgedrungen. Ja, die Kindheitserinnerungen. So witzig sie daherkommen mit dem älteren Bruder, Züchter des Unflughuhns und dem bemerkenswerten Eieranfall  , so bitter(böse) sein Fazit:
Zitat
Ich selbst mag zudem Kindheitserinnerungen nicht, ich lese lieber eine intelligente Tiergeschichte.

Offline sandhofer

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #17 am: 11. Juli 2009, 17:58 »
Beatrice, gebildet , belesen und polyglott, der immer alles zuerst vorgelesen wurde, müsste ja eigentlich Einspruch erhoben haben bei der Stelle mit dem R. Vielleicht hat sie es wegen des schönen Bonmots durchgehen lassen, wie sie ja überhaupt ihrem Don Vigo so einiges nachgesehen hat.

Das rollende "R" erstaunt mich insbesondere, weil ich meine, dass der Basler "Daig" sich in der Aussprache des "R" - ähnlich wie die Bernburger - das französische Zäpfchen-R angeeignet hatten. Vielleicht ein kleiner, feiner Hieb des aus nicht ganz so feinen Verhältnissen stammenden Thelen gegen seine angeheiratete Sippschaft, des katholisch Erzogenen gegen das erzprotestantische Basel seiner Beatrice?
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Offline xenophanes

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #18 am: 11. Juli 2009, 21:23 »
Guten Abend!

Ich las heute die ersten 70 Seiten in der gebundenen Ausgabe. Die Taschenbuchausgabe habe ich versehentlich auch gekauft, so dass ich beide benutzen kann.

Der ersten Eindruck ist - wie bei Euch - ein sehr positiver. Es wird schon nach wenigen Seiten klar, dass hier jemand einen völlig eigenen Stil schreibt, weit entfernt von allem Mitte des letzten Jahrhunderts üblichen. Obwohl die verwendeten Elemente wie barocker Sprachstil (Schelmenromane, Doderer...) und Digressionen (Sterne...) ja viele Vorläufer haben, kombiniert er sie doch in einer sehr einzigartigen Weise. Vor allem der kreative Wortschatz scheint mir ohne Vorbild zu sein. Nach Thelen könnte man da noch an Arno Schmidt denken.

Erwarte ein großes Lesevergnügen, wenn das so weitergeht.

CK

Offline sandhofer

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #19 am: 12. Juli 2009, 07:16 »
Ich las heute die ersten 70 Seiten in der gebundenen Ausgabe. Die Taschenbuchausgabe habe ich versehentlich auch gekauft, so dass ich beide benutzen kann.

Ich vermute aber mal, dass die beiden Ausgaben text- und seitenidentisch sind, oder? (Inkl. identisches Nachwort?)

Der ersten Eindruck ist - wie bei Euch - ein sehr positiver. Es wird schon nach wenigen Seiten klar, dass hier jemand einen völlig eigenen Stil schreibt, weit entfernt von allem Mitte des letzten Jahrhunderts üblichen. Obwohl die verwendeten Elemente wie barocker Sprachstil (Schelmenromane, Doderer...) und Digressionen (Sterne...) ja viele Vorläufer haben, kombiniert er sie doch in einer sehr einzigartigen Weise. Vor allem der kreative Wortschatz scheint mir ohne Vorbild zu sein. Nach Thelen könnte man da noch an Arno Schmidt denken.

Wobei das bei Schmidt - wie bei seinem Vorbild Joyce - ja dann zur Manier ausgeartet ist. Während es bei Thelen irgendwie organisch wirkt. Barock eben.

Erwarte ein großes Lesevergnügen, wenn das so weitergeht.

Es scheint so weiterzugehen. Ich bin jetzt im Haupterzählstrang dort angekommen, wo unser Pärchen im Haus des Conde abzusteigen gezwungen wird, da Zwinglis Geliebte Amok gelaufen ist. Das ist zu Beginn vom zweiten Buch.
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Offline sandhofer

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #20 am: 13. Juli 2009, 07:04 »
Ich stecke nun in Kapitel II/2. Thelen läuft dort zu grosser Form auf, wo er fremde Sitten und Gebräuche, fremde Menschen darstellen kann. Sobald es ans Eingemachte geht, an den Vigoleis, die Beatrice, den Zwingli, empfinde ich eine gewisse Hemmung in der Schreibe. Diese Figuren sind ihm zu nah, als dass er so unbeschwert einfach nur "beschreiben" könnte, und so kommen so halb verhüllte Beichtstuhlgeheimnisse zum Vorschein. Wo er aber, wie in II/1 Beatrice und Vigoleis mit Schlafmitteln in einen tiefen Schlummer versetzt, um als Autor Thelen dann mal ihre neuen Gastgeber und Co-Gäste zu beschreiben, läuft er zu grosser Form auf.

Thelens Buch wird ja seit Jahrzehnten als "Geheimtipp" gehandelt. Aber ob es so was überhaupt gibt? Ist Thelen ein Verkannter und sollte sein Buch "von Rechtes wegen" zum Kanon gehören wie sein Viertelbruder im Geiste und in der Sprache, die Blechtrommel? Gegen Ende des ersten Buches kamen mir da so Zweifel ...
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Offline Gontscharow

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #21 am: 14. Juli 2009, 09:16 »
Das rollende "R" erstaunt mich insbesondere, weil ich meine, dass der Basler "Daig" sich in der Aussprache des "R" - ähnlich wie die Bernburger - das französische Zäpfchen-R angeeignet hatten.

Erstaunlich, was sich durch den Text alles auftut.
Die Bruckners wohnten übrigens nicht in dem vom Daig bevorzugten St. Alban-Ouatier, sondern im Stadtteil Kleinhüningen(Kleinbasel).
Von der Exklusivität Basler Patrizierfamilien - Vigoleis nennt  es mit dem Kölner Ausdruck "Klüngel " -  ist in der Insel in Buch 2,Kap.II die Rede: Vigoleis mit Vogel-f wie Vischer. Burckhardt nur echt mit ck und dt.
 

Vielleicht ein kleiner, feiner Hieb des aus nicht ganz so feinen Verhältnissen stammenden Thelen gegen seine angeheiratete Sippschaft, des katholisch Erzogenen gegen das erzprotestantische Basel seiner Beatrice?

Wäre denkbar. Aber: Die Professoren-und Pfarrerstochter teilt das Bohemienleben mit Vigoleis, lebt in "wilder Ehe". Mit ihrer Herkunft, ihrem Basel, hat sie  gebrochen, liegt ohnehin mit ihrer Heimat in Fehde (S.174,Buch 2, Kap.II). Da bedarf es keines Seitenhiebs mehr.
Die positiven Seiten ihrer groß-bzw.bildungsbürgerlichen Erziehung , ihre guten Manieren, ihre unaufdringliche Vornehmheit, ihre Weltläufigkeit werden von dem aus kleinen Verhältnissen stammenden Vigoleis zudem - wie ich finde -  neidlos, voller  Anerkennung und Respekt dargestellt. Gerade finde ich in 2/IV den wohl hauptsächlichen  Grund für Beatricens (lebenslangen) Bruch mit Basel:

Zitat
Beatrice hatte ihr die Lebensgeschichte ihrer exotischen Mutter erzählt, die an den Klippen derer von ck-dt zerschellen musste und auch zerschellte.

Die Lebensgemeinschaft dieser beiden grundverschiedenen heimatlosen  Menschen, deren eigentliche gemeinsame Heimat Geist, Literatur und Kunst ist, macht unter anderem  das Buch für mich  spannend und anrührend.


Offline sandhofer

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #22 am: 14. Juli 2009, 10:05 »

Vielleicht ein kleiner, feiner Hieb des aus nicht ganz so feinen Verhältnissen stammenden Thelen gegen seine angeheiratete Sippschaft, des katholisch Erzogenen gegen das erzprotestantische Basel seiner Beatrice?

Wäre denkbar. Aber: Die Professoren-und Pfarrerstochter teilt das Bohemienleben mit Vigoleis, lebt in "wilder Ehe". Mit ihrer Herkunft, ihrem Basel, hat sie  gebrochen, liegt ohnehin mit ihrer Heimat in Fehde (S.174,Buch 2, Kap.II). Da bedarf es keines Seitenhiebs mehr.

Oder erst recht. Solche Rupturen können ein Leben lang weh tun. Da wird man auch nach Jahrzehnten u.U. noch die Zähne fletschen ...

Im übrigen melde ich Vollzug von Buch 2. Wir sind in einer "Räuberhöhle" gelandet, ohne dass Thelen dem Leser zu erkennen gibt, warum er die neue temporäre Behausung so nennt. Er beginnt nun allerdings das Vorübergehendende seiner/ihrer Behausungen zusehends zu betonen, wie ich finde. So ein bisschen klingt's nach: "Ihr seid nicht von der Welt."
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Offline BigBen

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #23 am: 14. Juli 2009, 10:10 »
Ich komme leider nur sehr langsam voran, was aber nicht an Thelen liegt. Wir haben gerade erst das Bett erworben.
Ich finde es sehr angenehm, wie Thelen recht unaufdringlich und doch gekonnt Kunst- und Literaturgeschichtliches als beschreibende Elemente verwendet.
"Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

Offline Gontscharow

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #24 am: 14. Juli 2009, 10:49 »
Solche Rupturen können ein Leben lang weh tun. Da wird man auch nach Jahrzehnten u.U. noch die Zähne fletschen ...

Das mein ich auch! Aber von so etwas wie Sozialneid des Zukurzgekommenen seiner Beatrice gegenüber verspüre ich bei Vigoleis nichts.

Im übrigen melde ich Vollzug von Buch 2. Wir sind in einer "Räuberhöhle" gelandet, ohne dass Thelen dem Leser zu erkennen gibt, warum er die neue temporäre Behausung so nennt.

Es scheint nicht nur eine "Räuberhöhle" zu sein. Warum fällt mir nur dauernd der Refrain von Francois Villons ballade de la grosse Margot ein?
 
Zitat
en ce bordeau ou nous tenons nostre estat


Offline sandhofer

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #25 am: 14. Juli 2009, 12:03 »
Solche Rupturen können ein Leben lang weh tun. Da wird man auch nach Jahrzehnten u.U. noch die Zähne fletschen ...

Das mein ich auch! Aber von so etwas wie Sozialneid des Zukurzgekommenen seiner Beatrice gegenüber verspüre ich bei Vigoleis nichts.

Nein. So etwas wollte ich auch nirgends gefunden haben, da haben wir uns missverstanden. Thelens Reaktion gilt dem Milieu, aus dem Beatrice stammt, nicht ihrer als Person. (Wohl mit ein Grund, warum Beatrice ein rollendes 'r' durchlassen würde, da sie ihrer eigenen Herkunft ja entfremdet ist.)
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Offline Gontscharow

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #26 am: 14. Juli 2009, 23:56 »

Nach Thelen könnte man da noch an Arno Schmidt denken.

An Arno Schmidt fühle ich mich auch erinnert, besonders natürlich, was ihren kreativen Umgang mit Sprache, ihre Wortschwelgerei, ihren Wortwitz angeht!
Aber nicht nur:  1953, im Erscheinungsjahr der Insel,  kam  Schmidts  kurze Prosastudie Die Umsiedler heraus. An diesen von mir zuletzt gelesenen Arno-Schmidt- Text musste ich besonders denken:  Auch hier ein Ich-Erzähler, Büchernarr und Übersetzer, Schreibtisch-Philologe mit Sitzfleisch wie Vigoleis. Auch hier eine Partnerin, mit der der Protagonist in renitenter Gemeinsamkeit den Widrigkeiten der Zeitläufte trotzt und geistige Vorlieben teilt. Beide Paare heimatlos, freilich vor anderem zeitlichen und geographischen Hintergrund, "displaced persons" auf der Suche nach einer Bleibe ...
Es kann eigentlich nicht sein , dass Thelen und Schmidt sich nicht kannten und lasen. Weiß jemand, ob es Äußerungen Schmidts über die Insel gibt? Würde mich  interessieren, besonders auch vor dem Hintergrund der Ablehnung der "Insel" durch die Gruppe 47. Vielleicht können die Schmidt-Kenner hier weiterhelfen.

Offline sandhofer

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #27 am: 15. Juli 2009, 07:12 »
Ich habe ein bisschen weiter gelesen - diesmal wieder mit den Abenteuern unseres Pärchens konfrontiert. Mag an mir liegen, das weiss ich noch nicht, aber mir scheinen diese Teile des Textes die eindeutig schwächeren. Wenn er damals bei der Gruppe 47 aus diesen Teilen vorgelesen hat, kann ich mir Richters Reaktion sogar vorstellen ...

Zu Arno Schmidt: Mir ist nicht bekannt, dass er Thelen irgendwann erwähnte. Aber da müsste man vielleicht in der Arno-Schmidt-Mailingliste (oder wie dat Dingens heisst, ich vergesse es jedesmal von neuem) nachfragen.
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Offline xenophanes

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #28 am: 15. Juli 2009, 14:06 »
Zu Arno Schmidt: Mir ist nicht bekannt, dass er Thelen irgendwann erwähnte. Aber da müsste man vielleicht in der Arno-Schmidt-Mailingliste (oder wie dat Dingens heisst, ich vergesse es jedesmal von neuem) nachfragen.

Habe eben nachgefragt.

CK


Offline klassikfreund

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Re: Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts
« Antwort #29 am: 15. Juli 2009, 14:20 »
Zu Arno Schmidt: Mir ist nicht bekannt, dass er Thelen irgendwann erwähnte. Aber da müsste man vielleicht in der Arno-Schmidt-Mailingliste (oder wie dat Dingens heisst, ich vergesse es jedesmal von neuem) nachfragen.

Habe eben nachgefragt.

CK




Nichts einfacher als das. Eintrag 454 seiner Bibliothek weist auf Thelen hin:

Thelen, Albert Vigoleis (1903–1989)
Die Insel des zweiten Gesichts. Aus den angewandten Erinnerungen
des Vigoleis. (Gütersloh), Im Bertelsmann Lesering, [1960]. 789
(1) S. Orig.-Leinen. (B 11.1.28)

Schöne Grüße, Thomas