Hallo zusammen !
@JMaria: danke für den Hinweis, die Nonni-Bücher sagen mir jetzt zwar nichts, aber die Verbindung ist deutlich !
Ich komme zum 35. Kapitel "Gast". Es ist inzwischen einiges passiert - die Kuh ist ein schlechtes Omen und obwohl Bjartur sie eigentlich nicht wollte, konnte er sich dagegen auch nicht wehren. Nun ist er nicht mehr so frei wie vorher. Trotzdem wird die Kuh zu einer Art Symbol für eine neue Zeit, die Frau liebt sie und nun muss Bjartur auch noch eine Magd einstellen. Die Arbeit wird aber nicht leichter, sehr eindringlich schildert Laxness die Mühen während des verregneten Sommers.
Dabei fällt mir ein, der Name der Frau, Finna, wurde nur zu Beginn genannt. Nun heißt sie die Frau oder die Mutter. Hingegen Asta Sollilja hat einen wunderschönen klangvollen Namen. Das lässt vergessen, dass sie wohl nicht besonders hübsch ist und auch leicht schielt wie ihre Mutter. Ihr Name passt auch zu ihrer romantischen Einstellung, denn sie liebt Bücher und bekommt in der Stadt sogar ein Märchenbuch. Die Beschreibung dieses Ausflugs hat mir sehr gefallen, zuerst das Staunen über die Häuser und die Episode mit dem Taschentuch, danach aber auch die Angst vor dem Unbekannten, auch vor der Liebe.
Nun ist ein Gast angekommen, der fischen und jagen will. Ein bißchen frage ich mich, warum Bjartur dadurch nicht zum kärglichen Lebensunterhalt beiträgt. Aber wahrscheinlich verträgt sich das nicht mit seinen bäuerlichen Ansichten.
Gruß von Steffi