Autor Thema: ein Nordlicht ...  (Gelesen 2165 mal)

ecb

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Re: ein Nordlicht ...
« Antwort #15 am: 25. September 2010, 13:33 »
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« Letzte Änderung: 9. Oktober 2010, 16:56 von ecb »

Offline Lost

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Re: ein Nordlicht ...
« Antwort #16 am: 25. September 2010, 13:45 »
Zum Einstieg fände ich wohl Gustafssons "Wollsachen", "Trauermusik" oder "Der Tod eines Bienenzüchters" gut, denke ich.

Henning Mankells moralischen Zeigefinger und Didaktik kann ich leider nicht verkraften.  :breitgrins:


"Die Augen des Leoparden" der Roman, den ich gelesen habe, kam mir recht nüchtern und klar vor.

Vergessen hatte ich, die Krimis von Sjöwall Wahlöö habe ich verschlungen. Und irgendwie ist ja auch Hamsun ein Schwede, irgendwie, in Personalunion sozusagen.


Offline Lauterbach

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Re: ein Nordlicht ...
« Antwort #17 am: 25. September 2010, 15:51 »


...  Und irgendwie ist ja auch Hamsun ein Schwede, irgendwie, in Personalunion sozusagen.



Das hören die Norweger bestimmt gerne.

Gruß, Lauterbach

ecb

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Re: ein Nordlicht ...
« Antwort #18 am: 25. September 2010, 17:13 »
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« Letzte Änderung: 9. Oktober 2010, 16:56 von ecb »

Offline Gontscharow

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Re: ein Nordlicht ...
« Antwort #19 am: 25. September 2010, 21:18 »

Einen wirklichen schwedischen Klassiker möchte ich auch anbringen, Selma Lagerlöfs "Gösta Berling", das ich immer wieder lese. Falls in diesem Kreis Interesse besteht, könnte ich mir gut eine gemeinsame Leserunde mit diesem Buch vorstellen.

Selma Lagerlöfs Erzählungen mag ich sehr, vor allem den Wechselbalg oder das Trollkind und den Braubottich. Deshalb habe ich auch irgendwann mal zu Gösta Berling gegriffen, das Buch aber nach etwa der Hälfte etwas entnervt, weil sich da irgend etwas ständig wiederholte, beiseite gelegt. Ich würde es gerne nochmal versuchen, vor allem mit kompetenter Begleitung! Bin also bei einer Leserunde dabei.

Henning Mankells moralischen Zeigefinger und Didaktik kann ich leider nicht verkraften.  :breitgrins:

Kennst du sein Buch über afrikanische Straßenkinder Commedia infantil im Original, auf deutsch Der Chronist der Winde? Ist so gut gemeint, aber...

ecb

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Re: ein Nordlicht ...
« Antwort #20 am: 26. September 2010, 07:22 »
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« Letzte Änderung: 9. Oktober 2010, 16:56 von ecb »

Offline Poppea

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Re: ein Nordlicht ...
« Antwort #21 am: 26. September 2010, 08:24 »
Hallo Eva,

bei uns Westberlinern heißt es immer noch Westberlin und alle Berliner sagen: Im Westen bzw. im Osten. Unterschiede sind auch unleugbar. Drüben mehr junge Leute durch den  Zuzug aus Westdeutschland in den ach-so-angesagten Prenzlauer Berg, mehr Hochhäuser, weniger Straßenbäume,  mehr soziale schwierige Bezirke (zumindest nach meinem Dafürhalten). Hüben alle älter bis uralt, alle Berliner Türken, das wunderbare Neukölln, aber auch das alte Geld. Und alle bleiben auf ihrer angestammten Seite. Nur die Westdeutschen, die sind auf beiden Seiten vertreten, erscheinen mir aber genauso parteiisch.  :smile:

Das mit den Bibliotheken bei Dir finde ich hochinteressant. Sind sie auch hübsch gebaut? Wenn ich hier so eine alte schöne hätte, wie man sie zuweilen in Fotobüchern sieht, dann würde ich dort wohl als Hausmeister anheuern, nur um immer da sein zu dürfen.  :zwinker:

Von diesen Wallanderdingern hab ich nie eins gelesen, aber die Krimis von S/W mal probiert vor einer Ewigkeit. Entweder war ich zu jung oder sie waren wirklich recht langweilig. Jedenfalls ist das meine Erinnerung: Langweilig! Und so blieb es bei ein oder zwei Versuchen.  Allerdings fiel das in meine Chandler/Ambler-Phase. Wenn ich das ganze Geld zurückbekommen könnte und in Klassikern anlegen, das ich in meiner Jugend für Krimis und andere Druckerzeugnisse ausgegeben habe, dann könnte ich heute den Herren hier mit ihren Privatbibliotheken Konkurrenz machen...  :grmpf:

Na ja, jetzt arbeite ich ja dran.  :breitgrins:

Oh, da fällt mir eine Frage für einen neuen Nonsensthread ein.

Liebe Grüße
Poppea



Offline Lost

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Re: ein Nordlicht ...
« Antwort #22 am: 26. September 2010, 14:09 »
Den ersten Wallander-Krimi habe ich mir besorgt, um mir ein Bild von dieser Reihe zu machen (steht noch aus). Die Krimiautoren machen es einem generell schwer, weil sie sehr produktiv sind aber auch recht stereotyp (eine Verallgemeinerung, ich weiß) Von Hammett, Chandler und Ambler habe ich so ziemlich alles gelesen, was sie geschrieben haben, doch gerade die ersten Beiden zeigen in ihren Texten immer das gleiche Schema und Ambler ist eine rühmliche Ausnahme. Sjöwall / Wallöö haben, wenigstens in der deutschen Szene, quasi den Krimi revolutioniert, in dem sie die sozialen Aspekte des Handlungsumfelds und das Privatleben ihrer Figuren, mehr als die Kriminalgeschichte ins Bild gerückt haben. Leider hat die Tendenz von vielen Autoren in ihren Büchern Sozialkritik zu üben zu einer Ermüdung der Leser geführt, was wiederum den Klassikern zu Gute kommt, denn ihre Sozialkritik (falls vorhanden) behandelt Aspekte, die uns nicht mehr drücken, bzw. unsere Kinder wieder interessieren könnte.

Ich lese nur noch selten Krimis und vermeide es, von Glauser abgesehen, mehr als zwei Bücher derselben Autoren zu lesen.

ecb

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Re: ein Nordlicht ...
« Antwort #23 am: 26. September 2010, 16:50 »
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« Letzte Änderung: 9. Oktober 2010, 16:57 von ecb »