Ja, das stimmt wohl.
Habe nun noch ca. 100 Seiten vor mir...
Was mir noch nicht klar ist, ist die Rolle der Mutter... Sie "erscheint" ja auch nicht wirklich oft, und wenn, ist ihr Verhalten für mich ziemlich undurchschaubar...

Ist sie vielleicht depressiv - sie nimmt ja auch Medikamente...
Der Vater ist ja weiterhin ziemlich verbissen, stur - bin gespannt, ob er zum Schluss seine Einstellung vielleicht doch noch ändert...? (Glaube es eher nicht, sonst wäre Siggi wahrscheinlich gar nicht erst in dieser Erziehungsanstalt...!?!??)
Etwas wundert mich: bis jetzt dachte ich, Siggi erzählt seine Lebensgeschichte, allein aus seiner Erinnerung, aber des öftern kommt es ja vor, dass er sagt/schreibt: "um den Zuschauer nicht zu langweilen, lassen wir ... nun dies oder jenes machen..." Also ist ein Teil seiner Arbeit nicht nur reine Erinnerung, sondern durchaus auch Erdachtes, Erfundenes...

Schade oder vielleicht auch gerade deshalb spannend finde ich, dass die Kapitel aprupt enden, das nächste Kapitel setzt völlig neu an, lässt den Leser im Dunkeln darüber, wie es weitergeht. Irgendwann, quasi nebenbei erfährt man, wie es grob weitergegangen ist... Aber ich denke, darum geht es ja wohl auch nicht wirklich, sondern eben um die Ausgangssituation, die zum jeweiligen Kapitelende führt... Trotzdem bin ich jedes Mal wieder erneut enttäuscht, wenn die Kapitel zu Ende sind und das Neue ganz woanders ansetzt...
Werde heute weiterlesen, was es eim Maler Neues gibt, weshalb Jens unbedingt auch dort erscheinen soll...
LG