Autor Thema: Der Schauerroman - Gothik  (Gelesen 4046 mal)

Offline JMaria

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Der Schauerroman - Gothik
« am: 21. Juli 2003, 16:13 »
Hallo zusammen

Nimue's Lesevorschlag "Das Elexier des Teufels" brachte mich darauf, mal einen Extra-Tread für diesen Bereich der Klassik zu eröffnen.

Oskar Wilde's Dorian Gray würde ich vom Gefühl her auch Gothic nennen.
Bisher habe ich diesen Bereich immer gemieden.

Aber was haltet ihr von diesem Bereich der Literatur?
und wer ist der Meister des Schauers eurer Meinung nach bzw. das schaurigste Buch?

Viele Grüße
Maria
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Offline nimue

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Re: Der Schauerroman - Gothik
« Antwort #1 am: 21. Juli 2003, 16:22 »
Hallo Maria,

DIE Klassiker in diesem Bereich sind für mich in erster Linie natürlich:

Mary Shelley "Frankenstein" (könnte man eigentlich auch mal zusammen lesen)
Bram Stoker "Dracula"

Liebe Grüße
nimue

Offline sandhofer

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Frankenstein
« Antwort #2 am: 21. Juli 2003, 16:28 »
Hallo zusammen!
Hallo nimue!

Kennst Du "Frankenstein"? - Ich persönlich würde es, ehrlich gesagt, nicht als 'gothic' bezeichnen. Es ist die Geschichte eines Einsamen, romantisch - ja, schaurig - nein. Aber vielleicht hast Du das Buch anders empfunden.

Schauerromane: E.A. Poe?

Grüsse

Sandhofer
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen

Offline nimue

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Re: Frankenstein
« Antwort #3 am: 21. Juli 2003, 17:00 »
Hallo sandhofer,

ehm, kennst DU denn "Frankenstein"? *g*

Hier der Einfachheit halber mal ein paar Zitate:

Frankenstein oder Der moderne Prometheus verbindet Allegorie und philosophische Überlegungen mit den Elementen des gotischen Schauerromans. Mit seinen Bezügen zur Schauerromantik steht das Buch in der Tradition der unheimlichen Literatur. Durch Verzicht auf traditionelle "übernatürliche" Elemente und den wissenschaftlichen Rationalismus, der zur Erklärung des Schreckens dient, bildet der Roman Dreh- und Angelpunkt zwischen Romantik und Aufklärung und wird einerseits als Höhepunkt und Schwanengesang auf traditionellen Horror betrachtet. Andererseits gilt seine Verfasserin mit ihrer wissenschaftlich-rationalen Darstellung als Vorläuferin der modernen Science Fiction. Damit ist Frankenstein das Buch, das weder in der einen noch der anderen Sammlung fehlen darf.
Quelle: Amazon

Der Schauerroman um die Geschichte des Barons Frankenstein, der wie Prometheus, der Rebell des antiken Mythos, sich das Recht herausnimmt, selbst Leben zu schaffen, stellt eine Parabel über den wissenschaftlichen Sündenfall des Menschen dar: Wie allenfalls noch Bram R Stokers Roman über den Vampir Dracula wurde Shelleys Roman über die Schaffung eines künstlichen Menschen im Lauf von 200 Jahren durch zahlreiche literarische Nachahmungen und Verfilmungen zum Archetypus des Genres.

[...Schnipp...]

Struktur: Dem Muster des Schauerromans folgend, besteht der Roman aus mehreren ineinander verschachtelten Erzählschichten: der Polarforscher Robert Walton berichtet in Briefen an seine Schwester von seiner Begegnung mit Frankenstein. Frankenstein erzählt seinem Retter seine Geschichte, in deren Zentrum wiederum die Autobiografie des Monstrums steht. Durch diesen erzählerischen Kunstgriff bleibt das Potenzial der Glaubwürdigkeit in allen Erzählschichten bestehen.
Quelle: Das Buch der 1000 Bücher

Ansonsten findet man die Verfilmung ausschließlich unter den Klassikern der Horror-Verfilmungen. Ich denke, das persönliche Empfinden variiert doch sehr bei Schauerromanen. Was den einen gruselt, gruselt den anderen längst noch nicht. Das bedeutet aber nicht, dass ein Buch dann nicht in diese Kategorie gehören kann  :zwinker:

Liebe Grüße
nimue

Offline sandhofer

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Frankenstein
« Antwort #4 am: 21. Juli 2003, 22:21 »
Hallo zusammen!
Hallo nimue!

Zitat
kennst DU denn "Frankenstein"?


Ja. (Im Gegensatz zum Verfasser Deines Zitats, hätte ich fast gesagt  :breitgrins: )

Da scheint mir die Rückseite meiner Pinguin-Edition doch näher an der Sache zu sein, wenn sie 'gothic' zwar auch einmal nennt, im übrigen aber das Gewicht auf Frankensteins Persönlichkeit legt:

Zitat
Mary Shelley's Frankenstein blends Gothic horror and romance in a story that is both world-famous and increasingly relevant.
Frankenstein is a young, idealistic student of natural philosophy who, finding the secret of giving life to matter, creates a living being. The monstrous creation, though tender-hearted and gentle in nature, inspires fear in those who meet hirn and must hide away from society.

Inereasingly lonely and isolated, the monster becomes embittered and cruel, taking a hideous revenge on his creator. In a dramatic denouement in which Frankenstein pursues his creation to the Arctic in order to destroy him, Mary Shelley reveals the terrifying consequences of playing God.


Shelley schlägt Bram Stoker um Meilen (und ich habe auch Stoker gelesen! - Aber schon vor langer, langer Zeit meinem Heilsarmee-Antiquariat vermacht.  :smile: )

Im übrigen hast Du schon recht, was schaurig ist und was nicht, ist wohl stark Geschmackssache.

Grüsse

Sandhofer
Zitat
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen

Offline adia

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Der Schauerroman - Gothik
« Antwort #5 am: 22. Juli 2003, 15:08 »
hallo ihr lieben, im Rahmen meines studiums habe ich mich mal am Rande mit den gothic novles beschäftigt, es würde mich sehr freuen wenn wir mal einen solchen roman zusammen lesen würden. der einfachheit halber schlage ich gleich mal eins vor: The castle of otranto von horace walpole, DIE gothiv novel (da die erste)
hier für die, die es interessiert, ein link zu einer kurzen zusammenstellung der wichtigsten elemente der gothic novel.
http://www.virtualsalt.com/gothic.htm
 lg adia :entsetzt:
It was still summer. I was still waiting. Then, the phone rang.

hafis50

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gothic
« Antwort #6 am: 24. Juli 2003, 16:37 »
autoren der gothic novel?
Das kindler-lexikon unterscheidet zwischen gothic novel, schauergeschichten, und den (deutschen) gespenstergeschichten, wobei die letzteren besonders auch von englischen und russischen dichtern beeinflußt seien. Die gothic novel ist die "englische variante des schauerromans, deren ausgeprägte stilzüge der unheimlich-fantastische schauplatz des geschehens sowie die realistische gestaltung des dämonischen, numinosen, irrationalen und grotesken sind. Die bezeichung geht auf walpole's 'the castle of otranto' zurück, dessen mittelalterliche szenerien viele nachahmer fand, u.a. william beckford, der dem pseudohistorischen handlungsrahmen exotische, erotische und sadistische elemente hinzufügte ('vathek')...Ann radcliffe und M G lewis werden als weitere autoren genannt.
Und den vathek von beckford bezeichnet kindler als "einen der erfolgreichsten schauerromane (>gothic novel)". Ich besitze den vathek zwar, habe ihn aber noch nicht gelesen. Vielleicht etwas für den winter...
viele grüße

Offline adia

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Der Schauerroman - Gothik
« Antwort #7 am: 29. Juli 2003, 15:04 »
Hallo hafis,
den vathek hab ich auch  :zwinker: , vielleicht können wir uns im winter ja mal zusammen tun. interessant finde ich vor allem, dass beckford ihn uf französisch geschrieben hat.

lg adia
It was still summer. I was still waiting. Then, the phone rang.

hafis50

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beckford
« Antwort #8 am: 29. Juli 2003, 17:42 »
hallo zusammen,
hallo adia,
einverstanden- ich werde ihm mir für den winter reservieren.
Die einteilungen in gothic, schauerroman, horrorroman scheinen nicht immer ganz eindeutig zu sein. Bezeichen einige den vathek als gothic novel, lese ich im nachwort meiner ausgabe: "Außer rein stofflichen anregungen -stürme, feuersbrünste, geisterbeschwörungen, unterirdische verließe usw.- besteht kein zusammenhang (d.h. des engl. schauerromans) mit vathek. Es ist bezeichnend, daß gerade eine unentbehrliche figur jedes echten schauerromans, nämlich die verfoglte unschuld, bei beckford gänzlich fehlt."
Er scheint auch noch moderne schriftsteller beeindruckt zu haben, denn es werden lobende rezensionen von mallarme, c. einstein und borges zitiert. Letzterer sieht ihn den "satanischen glanz de quinceys, poe's und beaudelaire's" ankündigen. Mal sehen.
Hier noch eininge vorschläge: In einem essay von edward wilson, "eine abhandlung über horrorgeschichten", wird eine anthologie zusamengestellt (viele davon nicht "gothic"):
poe - fall of the house of usher
hawthorne
gogol - viy/ die nase
defoe - apparition of thrawn janet
kipling - at the end of the passage/ mrs. bathurst
meville - barthleby the scrivener/ benito cereno
conrad - heart of darkness
stevenson - olalla/ thrawn janet/ jekyll+hide eher verzichtbar
henry james - turn of the srew/ the jolly-corner  
walter de la mere - seaton's aunt/ out of the deep
kafka - die verwandlung/ blumenfeld
Eher abschätzige äußerungen zu machen u. mr james.
(Ich würde noch hp lovecraft als horrorgeschichtenautor nennen.)
P.S.: ich habe gerade bei yahoo gesehen, daß es eine unzahl von seiten zu "gothic" gibt. Ich selbst bin im horror-schauer-genre noch nicht weit über lovecraft und poe hinausgekommen.
gruß hafis

Offline JMaria

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Der Schauerroman - Gothik
« Antwort #9 am: 2. August 2003, 22:36 »
Hallo zusammen

ein weiterer Schriftsteller der einen Sensations- und Schauerroman geschrieben hat, war ein Redaktionskollege Theodor Fontane, mit namens
Hermann Goedsche.

Den Roman schrieb er unter einem Pseudonym: Sir John Retcliffe : "Sebastopol"

ein Roman mit sadistischen Ausmalungen, scheint ein beliebtes Element des Schauerromans gewesen zu sein.  :entsetzt:

Viele Grüße
Maria
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Offline JMaria

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Der Schauerroman - Gothik
« Antwort #10 am: 11. Oktober 2003, 20:08 »
Hallo zusammen

bei meinem Stöbern bei Amazon über die Werke von Balzac, habe ich gesehen, daß Balzac auch mystische Geschichten schrieb? Geht das in die Richtung Gothic, Schauergeschichten?

Es ist zwar nicht meine Leserichtung, aber es würde mich doch interessieren.

Viele Grüße
Maria
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Offline Hubert

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Balzac als Gruselautor
« Antwort #11 am: 19. Oktober 2003, 20:42 »
Hallo Maria,

natürlich weiß ich nicht welche mystischen Geschichten Du bei Amazon entdeckt hast. Vielleicht meinst Du die „Tolldreisten Geschichten“ von Balzac, die hätten mit „gothic novel“ nichts zu tun. Aber tatsächlich hat Balzac eine Fortsetzung zu einer der wichtigsten „gothic novel“ geschrieben.

Allgemein gilt „Melmoth the Wanderer“ des Dubliner Geistlichen Charles Robert Maturin (1782-1824), einem Freund von W. Scott und Byron als Höhepunkt der „gothic novel“.

Maturins Melmoth, eine tragische Gestalt in der sich Elemente von Miltons Satan,  Faust und dem „fliegenden Holländer“ vereinen, schließt einen Teufelspakt um ewige Jugend zu genießen und um davon wieder erlöst zu werden, irrt er durch Länder und Jahrhunderte.

Balzac hat dazu eine Fortsetzung geschrieben in der sich Melmoth wieder mit Gott versöhnt. Diese Novelle wurde schon 1835 beendet, wurde 1845 in die Menschl. Komödie eingegliedert, erschien aber erst 1853.

Ich bin gerade am überlegen, ob ich die zwei „Melmoths“ demnächst mal im Zusammenhang lese. Es gibt sogar eine Gesamtausgabe:

http://images-eu.amazon.com/images/P/1587159937.01.LZZZZZZZ.jpg

Gruß von Hubert

Offline JMaria

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Re: Balzac als Gruselautor
« Antwort #12 am: 19. Oktober 2003, 21:24 »
Hallo Hubert

Zitat von: Hubert


natürlich weiß ich nicht welche mystischen Geschichten Du bei Amazon entdeckt hast. Vielleicht meinst Du die „Tolldreisten Geschichten“ von Balzac, die hätten mit „gothic novel“ nichts zu tun.



was wohl tolldreiste Geschichten sind? So was wie Filser's Lausbubenstreiche? (Kenne aber beides nicht, fiel mir nur gerade ein).

Es war dieses Buch mit mystischen Geschichten, leider gibt es keine Auskunft, welche darin enthalten sind:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3257208995/qid=1066590921/sr=1-44/ref=sr_1_2_44/302-2499143-9100834

Zitat

Aber tatsächlich hat Balzac eine Fortsetzung zu einer der wichtigsten „gothic novel“ geschrieben.

Allgemein gilt „Melmoth the Wanderer“ des Dubliner Geistlichen Charles Robert Maturin (1782-1824), einem Freund von W. Scott und Byron als Höhepunkt der „gothic novel“.


das ist interessant. Fortsetzungen von Klassikern finde ich immer gewagt. Ich denke mal an Dr. Schiwago -------> Lara's Tochter oder Vom Winde verweht ---------> Scarlet. Die Verfilmung war absolut schrecklich.

Gab es in früheren Zeiten auch so ein "Trend" der Fortsetzungsromane von anderen Schriftsteller geschrieben? Weißt du etwas darüber?

Zitat

Maturins Melmoth, eine tragische Gestalt in der sich Elemente von Miltons Satan,  Faust und dem „fliegenden Holländer“ vereinen, schließt einen Teufelspakt um ewige Jugend zu genießen und um davon wieder erlöst zu werden, irrt er durch Länder und Jahrhunderte.

Balzac hat dazu eine Fortsetzung geschrieben in der sich Melmoth wieder mit Gott versöhnt. Diese Novelle wurde schon 1835 beendet, wurde 1845 in die Menschl. Komödie eingegliedert, erschien aber erst 1853.

Ich bin gerade am überlegen, ob ich die zwei „Melmoths“ demnächst mal im Zusammenhang lese. Es gibt sogar eine Gesamtausgabe:


dich hat der wohlige Schauer wohl erfaßt  :breitgrins:
Aber ich finds wirklich interessant, auf was wir alles stoßen.

Viele Grüße
Maria
Aktuell:

Offline Hubert

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Fortsetzung von Klassikern
« Antwort #13 am: 19. Oktober 2003, 21:57 »
Hallo Maria,

Du hast geschrieben:
Fortsetzungen von Klassikern finde ich immer gewagt. Ich denke mal an Dr. Schiwago -------> Lara's Tochter oder Vom Winde verweht ---------> Scarlet. Die Verfilmung war absolut schrecklich.

Ich gebe Dir absolut Recht und eigentlich mag ich es nicht, wenn jemand einen Klassiker weiterschreibt oder bearbeitet. Lara’s Tochter und Scarlet kenne ich zwar nicht, aber nach allem was ich darüber gehört habe, will ich es auch nicht kennenlernen.

Natürlich gibt es von allem Ausnahmen:
Zu „Jane Eyre“ von Charlotte Bronte gibt es „Wide Sargasso Sea“ von Jean Ryhs (das ist zwar keine Fortsetzung sondern erzählt die Vorgeschichte von Edwards Ehefrau), fand ich aber nicht schlecht

Und zu „Lolita“ gibt es „Lolitas Tagebuch“, also die Geschichte aus der Sicht des Mädchens erzählt.

Und wenn ein Klassiker wie Balzac  einen anderen Klassiker fortsetzt, könnte es ja auch gut sein, zumal Balzac die Fortsetzung ziemlich kurz hält.

Gruß von Hubert

Offline sandhofer

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Tolldreiste Geschichten
« Antwort #14 am: 20. Oktober 2003, 07:27 »
Hallo zusammen!

JMaria, Du fragst:
Zitat
was wohl tolldreiste Geschichten sind?
Nein, das sind keine Lausbubungeschichten, sondern Geschichten mit erotischem Touch, angelehnt an die bekannten von Boccaccio oder Marguerite de Navarra. Balzac versuchte sogar, sie in einem altertümelnden Französisch zu schreiben. Er hatte allerdings keine Ahnung, was Alt-Französisch wirklich sein könnte...

Na ja, vielleicht doch Lausbubengeschichten :breitgrins:

Grüsse

Sandhofer
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen