Autor Thema: Lyrikleser  (Gelesen 11738 mal)

Offline Sir Thomas

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Re: Lyrikleser
« Antwort #45 am: 26. Juli 2010, 14:24 »
Hallo!

Durch die aktuelle Jürg Jenatsch-Leserunde bin ich darauf aufmerksam geworden, dass der gute Conrad Ferdinad Meyer auch ein interessanter Lyriker ist. Stöbern in seinem lyrischen Werk könnt Ihr hier: http://www.zeno.org/Literatur/M/Meyer,+Conrad+Ferdinand/Gedichte

Es grüßt

Tom

Offline finsbury

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Re: Lyrikleser
« Antwort #46 am: 27. Juli 2010, 11:08 »
Hallo,


Durch die aktuelle Jürg Jenatsch-Leserunde bin ich darauf aufmerksam geworden, dass der gute Conrad Ferdinad Meyer auch ein interessanter Lyriker ist. Stöbern in seinem lyrischen Werk könnt Ihr hier: http://www.zeno.org/Literatur/M/Meyer,+Conrad+Ferdinand/Gedichte


Das kann ich nur unterstützen: Meyer ist ein großer Sprachmagiker, der schon einige Merkmale des Symbolismus vorwegnahm und dessen Metaphern oft einzigartig sind. In der von ihm selbst zusammengestellten und oft überarbeiteten Gedichtsammlung finden sich vor allem in dem Kapitel "Stunde"  herrliche Gedichte. Daneben war er ein großer Balladenschreiber: Die meisten von euch werden seine "Füße im Feuer" kennen, die sich mit dem auch für sein Prosawerk typischen Thema Politik und  Moral beschäftigen.

finsbury
« Letzte Änderung: 28. Juli 2010, 03:26 von finsbury »
Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene
Meer in uns. (Kafka)

Offline JMaria

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Re: Lyrikleser
« Antwort #47 am: 31. Juli 2010, 18:53 »
Hallo zusammen,

auch Lutz Görner widmet sich, natürlich, Conrad Ferdinand Meyer, erzählt den Lebenslauf, durchbrochen mit seinen Gedichten.

Folge 72
http://www.youtube.com/watch?v=E7DrJKzox7s

Folge 73
http://www.youtube.com/watch?v=Dampg7bA574&feature=related

Folge 74
http://www.youtube.com/watch?v=Sz49L_aPL80&feature=related

Folge 75
http://www.youtube.com/watch?v=-678tvfuL8A&feature=related
(darin wird kurz Jürg Jenatsch erwähnt, u.a. das schöne Gedicht "Zwei Segel")

Grüße von
Maria
Aktuell:

Offline Marlino

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Antw:Lyrikleser
« Antwort #48 am: 14. November 2010, 01:25 »
Meine Lieblingsdichter sind Walt Whitman und Rainer Maria Rilke. Mit gereimten Gedichten habe ich meine Probleme, da mir diese Kunstform sehr artifiziell erscheint.

Ich komme im moment immer mehr dazu, Gedichte wieder und immer wieder zu lesen. Also möchte ich mich in die Dueniser Elegien von Rilke und bestimmte Gedichte Whitmans noch mehr vertiefen. Solche Texte muß man lesen und immer wieder lesen. Man kann sie nicht lesen wie einen Roman. Mir erscheint diese Schwerpunktsetzung heute sinnvoller als dieses Stöbern in diesem und jenem.

Gruß Martin

Offline meier

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Antw:Lyrikleser
« Antwort #49 am: 14. November 2010, 20:39 »
Hallo Marlino,
an den Dueniser Elegien bin ich seit geraumer Zeit ebenfalls interessiert, zumal ich zugeben muss bei meinen ersten Versuchen komplett gescheitert zu sein und mir dabei nicht das geringste Sinnverständnis zuteil wurde. Vielleicht sollte man sich die Lektüre einmal gemeinsam vornehmen, um zumindest ein klein wenig in die Geheimnisse jener Dichtung vorzudringen.

Gruß
Meier

Offline André

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Antw:Lyrikleser
« Antwort #50 am: 15. November 2010, 11:27 »
Hallo zusammen,

Rilke ist schon genial, vor allem sein Gedicht über den Panther.
Meine beiden Lieblingsgedichte sind allerdings Theodor Storm "Die Stadt" sowie Kästners "Sachliche Romanze".
Neumoderne Gedicht (vor allem Postmoderne) sind nicht mein Fall. Geschmackssache halt.

Gruß Andre
Miguel de Cervantes Saavedra:                           "Don Quixote von la Mancha" 
- Tieck Übersetzung -

Offline Marlino

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Antw:Lyrikleser
« Antwort #51 am: 15. November 2010, 15:24 »
Hallo Meier,

ja grundsätzlich wäre ich bereit, sich die Dueniser Elegien vorzunehmen. Ich habe sie selbst vor etwas längerer Zeit gelesen und ich kann bestätigen, daß es schwierige Texte sind.  Anderseits weiß ich auch nicht, ob "Interpretationen" einem da weiter helfen. Rilkes Metaphern haben für mich eine starke expressive Kraft, ob ich sie mir deshalb unbedingt verständlich machen muß, wofür sie eventuell stehen, weiß ich nicht. Rilke braucht eigentlich nur allgemeinverständliche Begriffe. Keine gelehrten Anspielungen auf Historisches und dergleichen. Er schreibt aber oft an der Grenze des Verständlichen, weil das, was er ausdrücken will, vielleicht auch an der Grenze des Verständlichen ist.

Wiegesagt: Im Augenblick lese ich zwar den Walt Whitman, wäre aber gerne bereit für die Dueniser Elegien.

Gruß Martin

Offline sandhofer

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Antw:Lyrikleser
« Antwort #52 am: 15. November 2010, 16:00 »
Hallo!
 
Pssst:  Duineser Elegien  ;)
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen

Offline meier

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Antw:Lyrikleser
« Antwort #53 am: 15. November 2010, 16:47 »
Hallo Marlino,
prinzipiell wäre ich ab sofort startbereit, zumal ich davon ausgehe, dass der Text auch online verfügbar ist. Mehr als eine Elegie innerhalb von 14 Tagen möchte ich mir dabei allerdings nicht zumutuen, da ich annehme, dass jede einzelne bereits unendlich Gesprächsstoff bietet. Außerdem Dank an Herrn Sandhofer für die unaufdringliche Titelkorrektur.

Gruß
Meier


Offline Marlino

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Antw:Lyrikleser
« Antwort #54 am: 15. November 2010, 23:20 »
Hallo Meier,

Dueniser, Duineser gut ich hatte da nie sonderlich drauf geachtet. Wir können für mein Gefühl auch sofort anfangen, nur weiß ich wieder nicht, in welchem Unterforum es recht wäre.

Wie dieses Gespräch aussehen soll, wird man mal abwarten müssen. Die "Interpretationen des Deutschunterichtes" habe ich immer aus vollem Herzen gehaßt, insofern wird niemand eine "Interpretation" von mir erwarten dürfen. Mit dem "Engel" meint Rilke dies und das, wenn er vom "Weltraum" redet meint er  dies und das. Also so was bitte nicht.

Aber ein Gespräch gerne und das kann auch beinhalten, daß man die Gedichte weniger interpretiert, als über die Wirkung zu reden und sie in Worte zu fassen sucht, die bestimmte Worte, bestimmte Bilder in einem auslösen.

Wer will oder soll den Thread starten?

Gruß
Marlino


Offline marlenja

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Antw:Re: Lyrikleser
« Antwort #55 am: 17. November 2010, 11:25 »

Maria - Dank deinem Link hab ich zum Anfang gefunden von:
Lyrik für alle
 :smile:


Offline JMaria

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Antw:Re: Lyrikleser
« Antwort #56 am: 17. November 2010, 13:48 »

Maria - Dank deinem Link hab ich zum Anfang gefunden von:
Lyrik für alle
 :smile:

Hallo Marlenja,

"Lyrik für alle" - darin könnte man doch ewig stöbern und hören  :winken:
Schön, dass man bei Youtube es nachhören kann.

Vermutlich kennst du bereits die Webseite von Lutz Görner:
Der Rezitator:
http://www.rezitator.de/

Dort findest du täglich ein Gedicht des Tages.

Grüße von
Maria
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Offline JMaria

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Antw:Lyrikleser
« Antwort #57 am: 17. November 2010, 14:02 »
Hallo zusammen,

ich weiß nicht viel über Rainer Maria Rilke, über sein Leben und Wirken. Doch kürzlich bin ich über ein sehr schönes, melancholisches und zugleich tröstliches Gedicht gestolpert:

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Grüße von
Maria
Aktuell:

Offline JMaria

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Antw:Lyrikleser
« Antwort #58 am: 24. Dezember 2010, 13:27 »
Hallo zusammen,

"Das Gedicht des Tages vom 24. Dezember 2010"

von Erich Kästner - Die Entwicklung der Menschheit
http://www.rezitator.de/gdt/

in diesem Sinne, schöne Feiertage für euch alle !

Gruß
Maria
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FeeVerte

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Antw:Lyrikleser
« Antwort #59 am: 30. Januar 2011, 22:18 »
E. A. Poe: To Helen, rezitiert von Tom Hanks in "Ladykillers"...