Autor Thema: Mai 2010: H.v.Doderer - Die Strudlhofstiege  (Gelesen 13278 mal)

Offline Steffi

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Mai 2010: H.v.Doderer - Die Strudlhofstiege
« am: 1. Mai 2010, 12:24 »
Hallo zusammen !

Heute startet unsere gemeinsame Leserunde !

Bekannt ist mir ja bisher nur das geniale Hörspiel "Die Strudlhofstiege", eine Koproduktion von NDR und ORF und ich bin sehr gespannt, wie sich der Roman außerhalb der dort vorkommenden Handlung entwickelt.

Ich bin in meinem dtv-Taschenbuch schon ein paar Seiten weit gekommen. An den etwas ausschweifenden Stil werde ich mich noch gewöhnen müssen, aufgefallen ist mir, dass Doderer in einem Satz ein Thema beendet und schon gleichzeitig ein neues aufwirft. Mit gefällt, wie er Begriffe umschreibt und z.B. durch die wartenden Taxis eine trügerische Sicherheit aufbaut.

Aufgefallen ist mir auch gleich zu Anfang, dass Doderer wohl unterschiedlich mit seinen Figuren umgeht, die einen haben einen abgekürzten Nachnamen (Mary K.), die anderen, evtl. vorerst, keinen Vornamen (Doktor Negria).


Gruß von Steffi

Gruß von Steffi

Offline Steffi

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« Letzte Änderung: 1. Mai 2010, 12:31 von Steffi »
Gruß von Steffi

Offline JMaria

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Hallo zusammen,

@Steffi,
danke fürs Eröffnen der Leserunde. Ich bin sehr gespannt auf das Buch.

Das Gedicht das die Geschichte einleitet finde ich sehr schön:

Wenn die Blätter auf den Stufen liegen
herbstlich atmet aus den alten Stiegen
was vor Zeiten über sie gegangen.
Mond darin sich zweie dicht umfangen
hielten leichte Schuh und schere Tritte
die bemooste Vase in der Mitte
überdauert Jahre zwischen Kriegen.

Viel ist hingesunken uns zur Trauer
und das Schöne zeigt die kleinste Dauer.

. . . . Von Heimito von Doderer


und vielleicht zeigt es uns bereits wie die Geschichte aufgebaut wird. Nämlich ..."was vor Zeiten über sie gegangen..." denn es beginnt ja mit Mary K. in der Vergangenheit als sie noch zwei schöne Beine hatte...

...überdauert Jahre zwischen Kriegen....

im welchem Zeitraum die Strudlhofstiege spielt, weiß ich noch nicht, doch vielleicht auch ein Hinweis.

Die Stiege und ihre verschiedenen Stufen und Ebenen könnten auch ein Symbol der Zeit sein.

und wer denkt bei Stufen nicht an Hesses Gedicht.... Stuf' um Stufe heben...
wer sich das Gedicht von Ulrich Mühe anhören möchte, gehe zu Youtube ------> http://www.youtube.com/watch?v=Q1-YohnaOzs

Grüße von
Maria
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Offline Anita

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Hallo ...

Ich besitze die Ausgabe aus dem Biederstein Verlag von 1985.

Zitat von: Steffi
An den etwas ausschweifenden Stil werde ich mich noch gewöhnen müssen, aufgefallen ist mir, dass Doderer in einem Satz ein Thema beendet und schon gleichzeitig ein neues aufwirft. Mit gefällt, wie er Begriffe umschreibt und z.B. durch die wartenden Taxis eine trügerische Sicherheit aufbaut.

So ergeht es mir auch, man muss sich schon richtig fallen lassen können, also den Schalter auf Genießen umlegen :zwinker: , um so richtig Freude am Werk zu finden.
Von einem lieben Bekannten habe ich den Tipp erhalten mir die Namen nieder zu schreiben, die in der Handlung vorkommen, was ich auch schon fleißig mache. Ich denke, da kann man später wirklich schnell durcheinander kommen.

Mir ins Auge gesprungen sind folgende Passagen/Zitate:

Zitat von: Doderer
Aber daß solche Zurückhaltung einfach einem erstaunlichen Mangel an Feuer entspringen könne, nimmt zunächst niemand an. Daß stille Wasser tief sind, ist eine Grundüberzeugung, die jeder hat; und mindestens sind diese Wasser unheimlich. Aber man hat sich auch schon aufmerksam über welche gebeugt, die in kaum Handtiefe nur gewöhnliche Kiesel am grunde sehen ließen.
Seite 17

Liebe = Primzahl des Lebens

LG
Anita
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

Offline JMaria

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Hallo zusammen,

ich lese die dtv Taschenbuch Ausgabe:






Zitat von: Steffi
An den etwas ausschweifenden Stil werde ich mich noch gewöhnen müssen, aufgefallen ist mir, dass Doderer in einem Satz ein Thema beendet und schon gleichzeitig ein neues aufwirft. Mit gefällt, wie er Begriffe umschreibt und z.B. durch die wartenden Taxis eine trügerische Sicherheit aufbaut.

So ergeht es mir auch, man muss sich schon richtig fallen lassen können, also den Schalter auf Genießen umlegen :zwinker: , um so richtig Freude am Werk zu finden.


ich habe nun ein paar Seiten gelesen und bin sehr angetan von der Sprache, mal modern, mal altmodisch (z.B. Stieglein zur Hoffahrt S. 10). Besonders die Sätze in Klammern geben mir das Gefühl direkt angesprochen zu werden, als ob der Erzähler mir noch einen kleinen  Hinweis dazu gibt :-)

Der Humor gefällt mir auch ("Die Zecke Oskar"...)


Zitat von: Anita
Von einem lieben Bekannten habe ich den Tipp erhalten mir die Namen nieder zu schreiben, die in der Handlung vorkommen, was ich auch schon fleißig mache. Ich denke, da kann man später wirklich schnell durcheinander kommen.


Gute Idee. Werde ich auch machen. Danke.


@Steffi,
wegen den Namen und wie Doderer sie gebraucht:

Als ich von Mary K. und Oskar K. las kam mir Kafkas Joseph K. in den Sinn. Kafkaesk kommt mir Doderer nun bisher aber nicht daher. Jedoch manche Sätze haben etwas raumloses an sich:

... der Autotaxis, die dort gleichmäßig den Fahrdamm überrollend durch die Jahre fädelten.. (S. 16)


mich wundert es wirklich wieviele Assoziationen ich auf wenigen Seiten bereits habe:

...auch auf dem 'Kanal', den Negria ebenfalls befahren hatte, durchs Herz der Stadt hindurch und bis zum sogenannten 'Praterspitz', wo der Arm unterhalb der Stadt wieder in den Hauptstrom mündet....  (S. 16)

...kam mir Herz der Finsternis vage in den Sinn. Nicht so unheimlich das obige, aber so ein Strom führt einen wohin und so kam die Verbindung irgendwie bei mir zustande.


Überhaupt ist viel Bewegung im Roman. Selbst im Untertitel "Melzer und die Tiefe der Jahre" bewegen wir uns in eine Richtung.
Mich hat der Roman recht schnell gepackt.


@Anita,
Liebe = Primzahl des Lebens


Kannst du das näher erklären?


Grüße von
Maria

« Letzte Änderung: 1. Mai 2010, 17:46 von JMaria »
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Offline Anita

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Liebe = Primzahl des Lebens


Kannst du das näher erklären?

Das ist ein Zitat bei mir auf Seite 27 "... Liebe nennt - Primzahl des Lebens, keiner Analyse bedürftig oder zugänglich"


Die wechselnde Sprache, die hat mit den Figuren zu tun, oder? Für mich charakterisiert die Sprache die Figuren, also wie sie sich geben oder evtl. innerlich denken. Und bei der Fülle von Charakteren hat Doderer einiges zu tun  :breitgrins:

LG
Anita
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

Offline JMaria

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Liebe = Primzahl des Lebens


Kannst du das näher erklären?

Das ist ein Zitat bei mir auf Seite 27 "... Liebe nennt - Primzahl des Lebens, keiner Analyse bedürftig oder zugänglich"


Achso !
Gleich mal nachgeschaut und vorgeblättert.... auch bei mir auf S. 27.
muß ich mir durch den Kopf gehen lassen. Danke.

Grüßle
Maria
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Offline Andisonne

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Hallo Ihr!

Also auf in die erste Leserunde :-)

Habe heute auch angefangen zu lesen. Dass das Buch 900 Seiten hat, habe ich nicht erwartet. Das wird also ein etwas längeres Unternehmen...

Ich habe auch die Dtv Ausgabe. Denke mal auf dem Umschlag ist die besagte "Strudlhofstiege"? Irgendwie macht mir der Titel gute Laune, vielleicht wegen Apfelstrudl...?

Na, dann schaun wir mal, wie das Ganze sich entwickelt.

Schöne Grüsse
Andi

Offline JMaria

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Hallo zusammen,

@Andisonne,
Apfelstrudl? Da bekomm ich ja Heißhunger  :-)

ich habe im Wikipedia gerade gelesen, dass Heimito von Doderer der Urgroßneffe des Dichters Nikolaus Lenau war. Ein paar wenige Gedichte kenne ich; z.B. Frühlings Tod.... Zur Zeit stolpere ich öfters über Nikolaus Lenau, der in Wirklichkeit Niembsch heiß. Fontane spielte auf Lenau an, als er seiner Heldin (Lene Nimptsch) in "Irrungen, Wirrungen" ihren Namen gab.

Strudlhofstiege:
ich genieße die Sätze. Sie sind wunderbar. Auch das Spiel mit Worten innerhalb eines Satzes ist bemerkenswert, so z.B. auf S. 11/12 mit dem Wort "meritum - Verdienst", er dreht und wendet "Verdienst, verdienen, meritiert ..."

oder auf S. 24 mit "Rad und Rat":

Es ist möglich, jemanden fundamental zu raten. Niemals fast kann ein solcher Rat angenommen werden. Denn einmal so weit gekommen, daß die Lage eines Rates bedarf, ist meistens auch schon das eine oder andere Rad oder Rädchen im Getriebe locker, und der in ihm befangene Mensch starrt....Daher kann der Rat lediglich mehr in bezug auf den Apparat gegeben werden.... einem Rätlein, einem Rätlein in Bezug auf die Rädchen....

geht noch weiter. Genial.

Gruß,
Maria
 
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Offline Anna Magdalena

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Hallo zusammen!

Ich lese zwar eine ältere dtv-Ausgabe, aber die bei den Zitaten angegebenen Seiten werden wohl in etwa mit der neueren Ausgabe übereinstimmen.

ich habe im Wikipedia gerade gelesen, dass Heimito von Doderer der Urgroßneffe des Dichters Nikolaus Lenau war.

Eine talentierte Familie! Lenaus Gedicht von den "drei Zigeunern" mochte ich sehr: Dreifach haben sie mir gezeigt, wenn das Leben uns nachtet, wie man’s verraucht, verschläft, vergeigt, und es dreimal verachtet.

Ich habe „Die Strudlhofstiege“ vor etlichen Jahren schon einmal gelesen, den Inhalt aber inzwischen komplett vergessen. Nur der erste Satz mit dem „abgefahrenen Bein“ ist mir in Erinnerung geblieben. Nicht weil er so schockierend ist, sondern weil ich mich gefragt habe – und es heute wieder tue -, ob dieser so beiläufig in Klammern erwähnte künftige Unfall Marys noch im Roman selbst stattfindet oder auf ihr Schicksal nach Romanschluss verweist.
Den Roman fand ich schon damals gut, aber wie gut er ist, erkenne ich erst jetzt. Nach nur wenigen Seiten bin ich schon völlig begeistert von Doderers Sprache und Humor, seinen eigenwilligen Bildern, seinen ironischen Formulierungen, der Präzision und Feinfühligkeit seiner Beschreibungen. Man könnte dauernd nur zitieren: die „glaszart und gespannt wartende Dämonie der ruhenden Umgebung“ (S.22), der „vor ihr in tendenziöser Weise zurückweichende Tag“ (S. 21), die „Sprödigkeit des Lebens…dies Heikle, diese Bologneser-Fläschchen-Natur jeder guten Stunde, die da fällt und zu Staub wird“ (S.22) (was Bologneser Fläschchen sind, wusste ich natürlich nicht, hier die Definition http://de.wikipedia.org/wiki/Bologneser_Tr%C3%A4ne).
Die ausufernde Sprache, die Zeitsprünge und das große Romanpersonal erfordern zwar ein konzentriertes Lesen, aber da ich mir bisher selbst bei den russischen Romanen alle Personen und Orte merken konnte, hoffe ich auch diesmal, dass auf mein Gedächtnis Verlass ist.  :zwinker:
Ein Satz ist mir noch aufgefallen: Von Mary heißt es, „(…)als Frau besaß sie genug Tiefe, wenn schon nicht des Geistes, so doch des Geweids (…)“ (S.22). Ist das Doderers Frauenbild im Jahre 1951, die instinktgesteuerte Frau (im Gegensatz zum geistbestimmten Mann)? Oder nur eine individuelle Charakterisierung Mary Ks?

Gruß
Anna

Offline Anita

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Hallo ...

Ich muss bei aller Begeisterung von euch gestehen, dass mir der Roman zu Beginn nicht so zusagte, mir fehlte ganz eindeutig die Bezugsperson. Mittlerweile bin ich auf Seite 100 vorgedrungen und bin fort von Mary K. und Grete, hin zu Melzer, und dessen Geschichte. Ich hoffe, da er den Untertitel innehat, dass er auch weiterhin den roten Faden spinnt.

Die Ironie Doderer, wenn er eine Person beschreibt, die mir feine Früchtchen sind, gefällt mir gut. Aber vor allem wenn er wirklich tiefe psychologische Thesen vom Stapel lässt, so ganz nebenbei, finde ich großartig. Beispielsweise von Seite 96 bis 97 so zwischen den Zeilen, dass Melzer sich gefangen fühlt, weil er zwei Gegensätze in sich trägt.

So, ich denke, nun habe ich mich eingelesen  :smile:

LG
Anita
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

Offline wanderer

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Hallo zusammen,

wie Anita besitze ich auch die Ausgabe aus dem Biederstein Verlag von 1985. Erst bis S.19 habe ich gelesen: Die Sprache und den Stil gefallen mir sehr. Vor einige Monate hatte ich Doderers Tagebuch Tangenten begonnen, dessen Lektüre mich noch mehr motiviert hat, den Roman zu lesen.

Viele Grüße
wanderer

Offline Steffi

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Die wechselnde Sprache, die hat mit den Figuren zu tun, oder? Für mich charakterisiert die Sprache die Figuren, also wie sie sich geben oder evtl. innerlich denken. Und bei der Fülle von Charakteren hat Doderer einiges zu tun  :breitgrins:

Da werde ich mal ein Auge darauf haben, danke für den Hinweis !

Nach nur wenigen Seiten bin ich schon völlig begeistert von Doderers Sprache und Humor, seinen eigenwilligen Bildern, seinen ironischen Formulierungen, der Präzision und Feinfühligkeit seiner Beschreibungen.

Mir fällt auch auf, dass die Beschreibungen sehr sensibel und genau sind und ich bin ebenfalls begeistert, wie dicht er verschiedene Eindrücke schildert und wie kompakt alles ist. Ich habe das Gefühl, da ist kein Wörtchen umsonst, kein unnötiger Füllstoff, alles ist genau durchdacht und auf den Punkt gebracht - schon allein auf den ersten 50 Seiten war das faszinierend und wenn es die weiteren 800 Seiten so weitergeht ... !

Auch sind die Beobachtungen sehr genau, z.B. wie er die Streitkultur zwischen Mary K. und Oskar K. am Ende des Tennisspiels schildert und wie sich Mary dann von Oskar gerettet fühlt. Eine wunderschöne Beschreibung ihrer Liebe.

Schmunzeln musste ich beim Annäherungsversuch des Doktor Negria im Café - was nicht so alles auf eine Visitenkarte passt ! Und schon begegnet dem Leser eine schon beiläufig eingeführte Figur.  Insbesondere die Personenkonstellationen finde ich ebenfalls bemerkenswert, denn für mich haben bisher alle den gleichen Stellenwert, man kann nicht abschätzen, welche Figur nun wichtiger oder unwichtiger ist oder wird.  Ich bin gespannt, ob noch eine Geschichte erzählt wird oder ob es bei Beobachtungen bleibt.

Ich habe auch die Dtv Ausgabe. Denke mal auf dem Umschlag ist die besagte "Strudlhofstiege"? Irgendwie macht mir der Titel gute Laune, vielleicht wegen Apfelstrudl...?

 :breitgrins:  Der Name kommt von einem gewissen Peter Strudel  http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Strudel#Palais_Strudlhof

Ich bin auf S. 60.

Gruß von Steffi
Gruß von Steffi

Offline JMaria

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Hallo zusammen,

etwas allgemeine Information aus dem Doderer-ABC über die nennenswerten Personen in DS. Es sind insgesamt 133 Nennungen ! Es gibt im Buch einen Hofrat, von dem kein Name erscheint, wird aber umfangreich geschildert. Doderer begründet diese Auslassung damit, daß er seinen Namen nicht kenne. Und fügt infamerweise hinzu: "Greyrenhoff kannte ihn" (sein Alter ego). ..

sehr eigen *g*

ich bin auf S. 48

Edit:
ich empfinde die Frauengestalten, Mary K. und Grete Siebenschein, bereits als starke und reizvolle Frauengestalten.

Gruß
Maria
« Letzte Änderung: 3. Mai 2010, 09:05 von JMaria »
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Offline JMaria

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Re: Mai 2010: H.v.Doderer - Die Strudlhofstiege
« Antwort #14 am: 3. Mai 2010, 08:52 »

Sekundärliteratur:

Das Doderer-ABC von Henner Löffler (leider derzeit nicht mehr im Handel erhältlich):



Rororo-Monographie "Heimito von Doderer" von Lutz-W. Wolff



Die Biographie des Heimito von Doderer; "Das verleugnete Leben" von Wolfgang Fleischer



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