Autor Thema: Juni 2010: Die Horen  (Gelesen 5046 mal)

Offline sandhofer

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Re: Die Horen eine Monatsschrift, von einer Gesellschaft verfaßt
« Antwort #30 am: 21. Juli 2010, 09:21 »
Frage:
Ist es dieser J.H. Meyer ..... http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Heinrich_Meyer_(Maler) ..... ?

Der "Kunschtmeyer", ja.  :zwinker:
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Offline JMaria

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Re: Die Horen eine Monatsschrift, von einer Gesellschaft verfaßt
« Antwort #31 am: 21. Juli 2010, 09:23 »
Frage:
Ist es dieser J.H. Meyer ..... http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Heinrich_Meyer_(Maler) ..... ?

Der "Kunschtmeyer", ja.  :zwinker:

gerade habe ich noch meinen Beitrag editiert und schon sehe ich deine Antwort. Danke, sandhofer  :winken:

Grüßle
Maria
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Offline sandhofer

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Re: Die Horen eine Monatsschrift, von einer Gesellschaft verfaßt
« Antwort #32 am: 28. Juli 2010, 08:43 »
Mit dem 9. Stück kommt nun etwas Abwechslung in die Chose: Gedichte, Balladeskes, Kunsthistorisches, Novellen. Aber ich fürchte mit den ersten Stücken hat Schiller seint Publikum so sehr überfordert mit deren geballter Ladung an Theorie, dass es nun eigentlich schon zu spät ist. Die Qualität des Gebrachten ist auch jetzt noch eher medioker.

Das Thema "Freiheit"(des Denkens) zieht sich bisher wie ein roter Faden durch Heft 1 und Heft 2 schließt sich an mit Goethes Fortsetzung seiner "Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter".

Das gibt sich dann schon noch ...  :smile:
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Offline sandhofer

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Re: Die Horen eine Monatsschrift, von einer Gesellschaft verfaßt
« Antwort #33 am: 28. Juli 2010, 19:54 »
Mal ein bisschen weniger philosophisch überhöht, kommt uns Schiller in Von den notwendigen Grenzen des Schönen besonders im Vortrag philosophischer Wahrheiten. Besonders schön fand ich die Bemerkung, dass man Philosophisches nicht in leicht verdaulicher Form darbieten könne und solle. Also nix mit Dingen à la "Hegel für Dummies" ...  :breitgrins:
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Offline Anita

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Re: Die Horen eine Monatsschrift, von einer Gesellschaft verfaßt
« Antwort #34 am: 28. Juli 2010, 20:29 »
[/i] Besonders schön fand ich die Bemerkung, dass man Philosophisches nicht in leicht verdaulicher Form darbieten könne und solle. Also nix mit Dingen à la "Hegel für Dummies" ...  :breitgrins:

Und was soll jetzt dieser Smiley  :breitgrins: da? Muss das jetzt einer verstehen?

Anita
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

Offline JMaria

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Re: Die Horen eine Monatsschrift, von einer Gesellschaft verfaßt
« Antwort #35 am: 28. Juli 2010, 22:12 »
Aber ich fürchte mit den ersten Stücken hat Schiller seint Publikum so sehr überfordert mit deren geballter Ladung an Theorie, dass es nun eigentlich schon zu spät ist. Die Qualität des Gebrachten ist auch jetzt noch eher medioker.
 

und

Zitat von: sandhofer
Mal ein bisschen weniger philosophisch überhöht, kommt uns Schiller in Von den notwendigen Grenzen des Schönen besonders im Vortrag philosophischer Wahrheiten. Besonders schön fand ich die Bemerkung, dass man Philosophisches nicht in leicht verdaulicher Form darbieten könne und solle.


weniger philosophisch erhöht - das ist gut zu wissen. Ich muß mich ganz schön durch die ästhetische Erziehung durchbeissen und fühl mich etwas überfordert, was nicht heißt, dass ich aufgebe ;-)

Philosophie für Dummies? Schiller war wohl Prophet *g*

Gruß,
Maria

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Offline sandhofer

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Re: Die Horen eine Monatsschrift, von einer Gesellschaft verfaßt
« Antwort #36 am: 8. August 2010, 09:50 »
Ja, und dann natürlich Goethes "Märchen" (4. Band, 10. Stück). Bis heute hat dieser relativ kurze Text wohl nicht aufgehört, die Leser zu immer neuen Interpretationen aufzustacheln. Das Märchen atmet eine Ruhe aus, die - selbst bei Goethe - seinesgleichen sucht. Ich habe keine Ahnung, was uns Goethe damit sagen will, wenn überhaupt etwas Bestimmtes, aber dieser Text gehört sicher zu meinen Favoriten, seit ich ihn kenne.
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Offline sandhofer

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Re: Die Horen eine Monatsschrift, von einer Gesellschaft verfaßt
« Antwort #37 am: 8. August 2010, 19:29 »
Im Grunde genommen muss Schiller schon mit dem zweiten Jahrgang der Horen ungeheuer frustriert gewesen sein. Dass die zweitklassigen Zuträger nicht mehr als Zweitklassiges liefern können - ok. Aber dass er nun anfangen soll, die Horen mit Übersetzungen zu füllen ...

Schlimmer noch: Goethe liefert absolut nix Gescheites. Nach den Unterhaltungen - keineswegs Goethes Bestes, im Grunde genommen eine Auftragsarbeit, aus der nur das Märchen herausleuchtet - folgt ausgerechnet noch eine Übersetzung. Die Autobiografie von Benvenuto Cellini. In Ausschnitten. Bearbeitet. Andere hätten Goethe das Manuskript wohl um die Ohren gehauen ...
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Offline JMaria

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Re: Die Horen eine Monatsschrift, von einer Gesellschaft verfaßt
« Antwort #38 am: 29. August 2010, 19:22 »

Hallo zusammen,

ich kann leider nichts tiefsinniges berichten. Wenn ich hinter Schillers Briefen zur Ästhetischen Erziehung "Fortsetzung folgt" lese, empfinde ich es zwischenzeitlich als eine Drohung *hüstel*. Mir fehlt eine ....  :pling:

und komme nun zu Goethes 2. Epistel , erhoffe mir Erleichterung.

Grüße von
Maria
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