Oder seid ihr so Leser wie ich, die sich treiben lassen. Ich springe in meiner Lektüre wahllos hin und her. Nach einem Thomas Mann kann ich problemlos ein Fantasy Buch lesen und dann wieder einen Klassiker a la Thomas Morus genießen.
Je älter ich werde, desto seltener "schwanke" ich in der Wahl meiner Lektüre; als ich etwa auf
dieses Buch gestoßen war, bestand meine Folgelektüre "natürlich" aus den im Text explizit genannten
ebenbürtigen Büchern, von denen einzelne Titel durchaus schwierig zu beschaffen waren, so etwa "Der Dieb" von Georges Darien, das allerdings in der Frühzeit der "anderen Bibliothek", als die noch bei Franz Greno verlegt wurde, in deutscher Übersetzung erschienen ist...
Ohne Alberto Manguels "Tagebuch eines Lesers" hätte ich möglicherweise nie
"Die nachträglichen Memoiren des Bras Cubas" kennengelernt. Und DAS ist doch ein grandioses Lesevergnügen, wahrscheinlich vergleichbar mit Ippolito Nievos
"Bekenntnisse eines Italieners", das mir mal der Vater eines oft aufgesuchten Buchhändlers empfahl, und zu dessen Lektüre ich noch nicht gekommen bin...