in den vergangenen Jahren habe ich mich recht eingehend mit der Bibel beschäftigt und natürlich verschiedene Übersetzungen gelesen.
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Mein Favorit ist die Neue Zürcher. Sprachlich fantastisch und auf dem neuesten Stand.
Hallo Poppea,
da kann ich Dir nur zustimmen. Auch für mich ist die Neue Zürcher erste Anlaufstelle. Wenn es sich um das Alte Testament handelt gucke ich dann aber noch in die Übersetzung der hebräischen Bibel von Martin Buber und Franz Rosenzweig,
und obwohl ich Dir bei dem, was Du über die Luther-Bibel schreibst nicht widersprechen kann, - es gibt Textstellen die will ich einfach in der Lutherübersetzung, da bin ich wie ein kleines Kind, das auch nicht duldet wenn bei seinen Lieblingsmärchen Abweichungen vorgelesen werden. Ich will das mal mit einem Beispiel erläutern:
Die ersten zwei Verse von Psalm 23 heißen bei Luther:
„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (1)
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.“ (2)
In der Neuen Zürcher heißt es:
„Der HERR ist mein Hirt, mir mangelt nichts, (1)
er weidet mich auf grünen Auen. Zur Ruhe am Wasser führt er mich,“ (2)
Das zweite ist sicher nicht schlechter, wahrscheinlich sogar richtiger, aber ich will nun mal (in diesem Fall) Luther hören.

@sandhofer: da ich im „Bibelprojekt“ schon mal was zu diesem Thema geschrieben habe, wollte ich das kurz nachlesen, konnte aber das „Bibelprojekt“ nicht finden. Kannst Du mir da helfen?