Nun ist der Name, den ich befürchtete, doch noch gefallen ...
Voltaire ... so sehr ich bedaure, dass es keine gute, aktuelle Werkausgabe von ihm gibt, so sehr befürchte ich, dass es bei diesem Vielschreiber auch seine Gründe haben könnte. Er ist für mich weder als Schriftsteller noch als Philosoph einer der ganz guten - aber sei es: Ich akzeptiere diesen Einwand gegen meine These. (Inklusive den Nachsatz, dass, wenn Voltaire, dann auch Rousseau und Diderot. Ob noch andere der Enzyklopädisten literarisch begabt waren, kann ich im Moment nicht sagen.)
Sartre: Sein L'Être et le Néant ist eine klassische Auseinander- und Absetzung von Husserls Phänomenologie. Literarisch will er mir schwächer erscheinen; schwächer auch als sein Gegenstück Camus - von dem mir dafür keine rein philosophische Arbeit bekannt ist. (Will sagen: Ich habe keine klassische, akademische Arbeit von ihm gelesen. Ich weiss, dass er über seine "Landsleute" Plotin und Augustinus gearbeitet hat. Gelesen habe ich die Arbeit nicht.)