Autor Thema: Oktober 2010: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge  (Gelesen 6343 mal)

Offline Jaqui

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Hallo,

morgen startet unsere Leserunde zu Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Ich werde dabei die SZ Ausgabe lesen  und wünsche uns allen viel Spaß mit dem Buch  :winken:

Katrin


Offline Jaqui

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Hier ist Platz für Materialien zum Buch, also bitte ergänzen.

Ich stelle mal das Übliche zum Nachlesen herein:

Der Autor

Das Buch

Katrin

ecb

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #2 am: 1. Oktober 2010, 08:13 »
...
« Letzte Änderung: 9. Oktober 2010, 17:58 von ecb »

Offline Lost

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #3 am: 1. Oktober 2010, 08:51 »
Und gleich auf der ersten Seite diese Passage, die mich jedesmal wieder umhaut und für mich so viel mit diesem Buch zu tun hat:

"Die Hauptsache war, daß man lebte. Das war die Hauptsache."


Aber ist das Leben, wie man es erwartet oder vorstellt?

Wenn der erste Satz in den Aufzeichnungen das große Thema des Buchs charakteresiert, dann scheint für Malte das Lebensziel und vielleicht auch der Sinn, im Tod zu bestehen. Alles was ihn umgibt, auch seine Erinnerungen, beziehen sich in den Abschnitten, die ich bisher las, auf Verfall und das Sterben. Düster ist die Welt in der er lebt und denkt.

Paris gilt gewöhnlich als lebensfrohe Stadt, hier bekommt man einen ganz anderen Eindruck.

Die Logik übrigens, keine Bekannten zu haben, weil man sich verändert, finde ich recht gezwungen. Depression?

Aber, es ist ja das erste Mal, dass ich dieses Buch lese und nun kenne ich gerade die ersten Seiten.

« Letzte Änderung: 1. Oktober 2010, 08:59 von Lost »

Offline Anita

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #4 am: 1. Oktober 2010, 11:23 »
Die Logik übrigens, keine Bekannten zu haben, weil man sich verändert, finde ich recht gezwungen. Depression?

Diesen Abschnitt regt wirklich zum Nachdenken an. Ich denke, wenn man getrennt ist, die einen leben weiterhin auf dem Dorf und Malte in der Stadt wird man sich sehr unterschiedlich entwickeln, dann ist das einfach so Lost und hat nichts mit Depressionen zu tun  :zwinker:

Denn das (habe gerade einmal 20 Seiten gelesen und das zum ersten Mal) ist so ein Augenmerk worauf es in den ersten Seiten ankommt: Stadt/Dorf, Stadthunde/Landhunde, Stadttod/Landtod. Mein erster Eindruck dabei war, auf dem Dorf ist alles (zeitlich) lang und individuell, die Hunde sind noch natürlich, der Tod auch (?); in Paris geht alles unter, da kann man generell froh sein, dass man lebt ...

Die ersten zwei Seiten sind in einer dermaßen poetischen Sprache, dass man mit ein paar Absätzen daraus moderen Lyrik haben könnte, alles Metaphern, einfach nur bildhaft schön. Das nimmt allerdings ab.

Zitat von: Lost
Paris gilt gewöhnlich als lebensfrohe Stadt, hier bekommt man einen ganz anderen Eindruck.
Ich denke, das kommt sehr auf den eigenen Blickwinkel an. Und ich denke, ich als Landei, hätte einen ähnlichen Blick auf Paris, auf eine Großstadt, mich würde der Trubel überrollen, mir wäre es zu laut, zu bunt, ... Großstädte vermitteln mir nie etwas lebensfrohes, im Gegenteil meist finde ich sie etwas bedrohlich, zumal wenn man sich nicht auskennt.

LG
Anita
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

Offline Jaqui

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #5 am: 1. Oktober 2010, 16:01 »
Hallo alle zusammen,

weit bin ich noch nicht gekommen, aber ein paar Seiten habe ich in der Zwischenzeit schon gelesen.

Die Logik übrigens, keine Bekannten zu haben, weil man sich verändert, finde ich recht gezwungen. Depression?

Ich denke, wenn man getrennt ist, die einen leben weiterhin auf dem Dorf und Malte in der Stadt wird man sich sehr unterschiedlich entwickeln, dann ist das einfach so Lost und hat nichts mit Depressionen zu tun  :zwinker:

Das stimmt schon, aber man kann trotzdem befreundet bleiben und seinen Bekannten weiterhin schreiben. Als Depression würde ich es nicht bezeichnen, aber als die Ansichten eines sehr einsamen Menschen.

Katrin

Offline Anita

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #6 am: 1. Oktober 2010, 18:38 »
Das stimmt schon, aber man kann trotzdem befreundet bleiben und seinen Bekannten weiterhin schreiben. Als Depression würde ich es nicht bezeichnen, aber als die Ansichten eines sehr einsamen Menschen.

Natürlich Jaqui, und sicher rührt das evtl. der Einsamkeit her und ist (war auch von mir) auf den Protagonisten gemünzt, aber ganz ehrlich, wenn sich Freunde (und hier sind es ja gar nur Bekannte) sich zu sehr entfremdet haben, was nützt mir das Gespräch mit ihnen? Wenn die Unterschiede zu groß werden, wird das Gespräch/Brief nur noch sehr oberflächlich bleiben, was schreibt man denn da? Über das Wetter? Wenn man sich auseinander gedacht hat, bleibt am Ende tatsächlich nur die Einsamkeit ODER man sucht sich neue Bekannte  :zwinker:
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ecb

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #7 am: 1. Oktober 2010, 22:27 »
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« Letzte Änderung: 9. Oktober 2010, 17:59 von ecb »

Offline Lost

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #8 am: 2. Oktober 2010, 10:15 »
EIn paar Seiten habe ich der S-Bahn gelesen. Solche poetischen Texte sind dafür, wenigstens für mich, nicht geeignet. Besser sollte ich in einer ruhigen Umgebung und mit Hingabe weiter lesen.

Die Tullerien haben Brigge dann doch wohl auf andere Gedanken gebracht. Seine Eingangs geschilderten Beobachtungen wiederholen sich in einem ganz anderen Licht. Wie weit sich Malte mit Rilke gleich setzten lässt, kann ich nicht beurteilen, aber die Bemerkungen über Verseschmieden dürfte einem Credo des Dichters sehr nahe kommen.

Die Eingangssätze im Kapitel "Bibliotheque Nationale" finde ich zauberhaft.

Was und wie Malte alles sieht, erinnert mich an Prousts Art und Weise zu sehen und zu schildern. Ich kenn allerdings nur den ersten Band der "...verlorenen Zeit".

Offline finsbury

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #9 am: 2. Oktober 2010, 10:40 »
Hallo,

habe nun auch begonnen. Die ersten Seiten befremdeten mich zunächst, zogen mich dann aber doch in ihren Bann.
Ungewohnte Umgebungen empfindet man wohl immer als bedrohlich, besonders wenn man allein dort ist. Doch wie das Motiv des Todes ausgeführt ist, der nicht individuell ist, das fand ich zunächst schwierig zu verstehen: Es erklärt sich allerdings, nachdem man die großartige Passage über den Tod des Kammerherrn Brigge gelesen hat. Zugleich erkennt man hier auch ein ziemlich ländlich-aristokratisches Lebensgefühl, aus dem heraus den vermassten Großtstädtern der Anspruch auf einen individuellen Tod aberkannt wird.

Auch im Kleinen zeigt dieser Roman immer den Lyriker Rilke: Oft ist das Verb in den Nebensätzen nach vorne gezogen, wodurch eine andere Sprachmelodie erreicht wird, schon ein wenig biblisch:
Zitat von: Rilke
Und die Kühe, welche kalbten in dieser Zeit ...

Z.T. erkennt man auch schon fast expressionistische Sprachbilder, hier bei dem Tuilerienspaziergang:
Zitat von: Rilke
Einzelne Blumen in den langen Beeten standen auf und sagten: Rot, mit einer erschrockenen Stimme

Weiter bin ich noch nicht. Es zeichnet sich keine leichte, aber sehr intensive Lektüre ab.

Schönen Samstag

finsbury
Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene
Meer in uns. (Kafka)

Offline finsbury

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #10 am: 3. Oktober 2010, 03:38 »
Hallo,

nun habe ich ca. 60 Seiten meiner ca. 240 Seiten umfassenden Ausgabe gelesen: Malte ist gerade aus der Klinik "geflohen", in die er, wenn ich es richtig verstanden habe, zur Elektroschockbehandlung bestellt worden war.

Wie @Lost finde ich auch einige Ähnlichkeiten mit Proust, in den Erinnerungsabschnitten. Aber sie stehen bisher immer in scharfem Kontrast zu der Hauptzeitebene und akzentuieren die hoffnungsarme Lage Maltes darin. So zählt er, bevor er zu der Erzählung über seine Kindheitserlebnisse beim Großvater väterlicherseits, in Urnekloster, überwechselt, die vielen Möglichkeiten auf, nichts zu wissen und alles misszuverstehen. Man könnte also diesen Ausflug in die Vergangenheit als Versuch, sich seiner selbst und seiner Erfahrung zu vergewissern, betrachten.

Auch mir haben die Eingangszeilen zur "Bibliothèque nationale" gut gefallen, allerdings werden sie dann gleich wieder von dieser Angst Maltes, unsichtbar zu werden, weggeworfen zu sein, abgelöst. Aber für Bücherfreunde wie uns ist es tröstlich, dass Malte das Haus der Bücher, die Bücher selbst als Zufluchtsstätte ansieht.

Die anschließenden Szenen, insbesondere dann sein Ausflug in die Klinik, eventuell sogar psychatrische Klinik, sind dann nicht mehr proustsch, sondern mehr und mehr kafkaesk. Wie Malte da im Saal wartet, immer länger warten muss inmitten dieser sich fast auflösenden Gestalten der anderen Patienten, wie er schließlich zur Konsultation hereingerufen wird und vor dieser Menge von (Asssitenz)Ärzten Rechenschaft ablegen soll, dann wieder zurückgeschickt wird, dann von der Concièrge oder Wärterin gemaßregelt wird und schließlich flieht, das hätte auch K. passieren können.

Ab morgen und unter der Woche werde ich wohl selten zur Lektüre kommen.

finsbury 
Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene
Meer in uns. (Kafka)

Offline Lost

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #11 am: 3. Oktober 2010, 09:04 »
Ähnlich wie finsbury es eben so gut beschrieben hat, empfand ich den Abschnitt im Hospital auch. Ich habe mir sogar einige Zeilen angestrichen, die mich an Kafka erinnerten und später kommt sogar das berühmte, mit Kafka verbundene, Bild des Käfers vor.

Als unpoetischer Mensch habe ich so meine Schwierigkeiten mit der Prosa Rilkes. Alles hat eine tiefere Bedeutung und ist voll Metaphern, was mir nicht liegt. So bin ich froh, mit der Suhrkamp Ausgabe aus der Basisbibliothek eine "Gehhilfe" zu haben. Die Version im eReader, der reine Text also, wäre mir meistens zu rätselhaft.

Malte kommt mir nun wie ein Grenzgänger zwischen Tod und Leben ("Tod" bewusst zu erst genannt) und Vergangenheit und Gegenwart vor, der nicht immer weiß, wohin er sich wenden soll. Einmal sieht er sich, in seinem Veränderungsprozess, seinen ehemaligen Vertrauten entfremdet, schon entwirft er einen Brief und fleht einen herbei. Paris bekommt phasenweise wieder die vertrauten kolportierte Version der anregenden Metropole. Aber:

Zitat
Nur eine geringe Wendung, und schon steht der Blick über Bekanntes und Freundliches hinaus, und der eben noch so tröstlichen Kontur wird deutlicher als ein Rand von Grauen. Hüte dich vor dem Licht, das den Raum hohler macht, [...]

Ein Zitat übrigens, was mich an Druckfehler denken lässt.

Nüchtern gesehen, ist ja auch der Hinweis auf eine Elektroschock(?)-Behandlung ein Zeichen für psychische Störungen.

Offline Anita

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #12 am: 3. Oktober 2010, 11:05 »
Auch mir haben die Eingangszeilen zur "Bibliothèque nationale" gut gefallen, allerdings werden sie dann gleich wieder von dieser Angst Maltes, unsichtbar zu werden, weggeworfen zu sein, abgelöst. Aber für Bücherfreunde wie uns ist es tröstlich, dass Malte das Haus der Bücher, die Bücher selbst als Zufluchtsstätte ansieht.

Ich hatte bei dieser Gegenüberstellung doch schon ein wenig aufatmen müssen, wenn ich das mit den Bekannten und der Einsamkeit koppel, inwieweit wir Leser evtl. durch eine gewisse Einsamkeit in die Bücherwelt fliehen ... Na ja ich hoffe, dass das Buch arg übertreibt  :zwinker:

Ich muss zugeben, dass ich bei der Lektüre starke Konzentrationsschwierigkeiten habe, zuschnell bin ich mit meinen eigenen Gedanken weit entflohen, lese zwar mit den Augen weiter, aber nehme kein Wort wahr  :rollen: Immer wieder lese ich ganze Seiten mehrfach  :breitgrins: Diese losen Gedankenfetzen machen es einem auch nicht einfach, das ist wieder so ein Bewusstseinstrom, der mich in meine eigenen Ausflüge treibt  :grmpf: :smile: Persönlich entdeckte ich schon einige Parallelen, überhaupt finde ich das Buch sehr persönlich, im Grunde möchte ich darüber im Netz gar nix zu schreiben. Habt ihr das auch?

LG
Anita
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

Offline Anita

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #13 am: 3. Oktober 2010, 12:24 »
Ach ich muss dazu noch etwas zitieren:

Zitat von: Rilke
Eine vollkommen andere Auffassung aller Dinge hat sich unter diesen Einflüssen in mir herausgebildet, es sind gewisse Unterschiede da, die mich von den Menschen mehr als alles Bisherige abtrennen. Eine veränderte Welt. Ein neues Leben voll neuer Bedeutungen. Ich habe es augenblicklich etwas schwer, weil alles neu ist. Ich bin Anfänger in meinen eigenen Verhältnissen. ...

Mein Gott, wenn etwas davon sich teilen ließe. Aber wäre es dann, wäre es dann? Nein, es ist nur um den Preis des Alleinseins.
Seite 57 bei mir

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

Offline Anita

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Re: Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
« Antwort #14 am: 3. Oktober 2010, 16:35 »
Und hier bin ich schon wieder  :winken: Ich bin nun bis Seite 85.

Unbedingt muss ich mir mal Rilkes Kurzbiographie bei wiki durchlesen, denn es drängt sich mir die Frage auf, ob a. Rilke krank war und b. warum er ständig vom Tod schreibt.

Und dann komme ich auch direkt zu euren Verweis von Kafkas "Verwandlung" und kafkaesk, denn da kommt ja wieder eine Verwandlung vor dem Spiegel und feinen Vermummungs Klamotten  :zwinker: Allerdings hat Kafka "Die Verwandlung" 1915 herausgebracht, Rilkes Malte stammt von 1910.

Auch mein literarischer Vergleich, denn mich erinnern diese Fieber-Szenen ungemein an Hans Castorp "Zauberberg", auch diese Todessehnsucht, Atmosphäre wie im Schneesturm, und das Werk wurde 1924 veröffentlicht.

Also kann man doch sagen, dass Rilke unwahrscheinlich auf seine literarische Nachwelt gewirkt hat. Bestimmt kann man den Malte noch auf zahlreiche andere Werke beziehen.



Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"