Vargas Llosa hat den Verlag gewechselt. Sein neuer Roman (Der Traum des Kelten) wird nicht bei Suhrkamp sondern bei Rowohlt erscheinen.
Gestern in der FAZ gelesen:
Rowohlt-Verleger Alexander Fest teilte jetzt mit, dass „Der Traum des Kelten“ nun doch nicht in seinem Verlag erscheinen wird, …“
Was war geschehen:
1. Nach Darstellung des Suhrkamp Verlages hatte Rowohlt den Schriftsteller mit „Unsummen“ dazu genötigt den Verlag zu wechseln.
2. Llosa hat einen Brief an den Suhrkamp Verlag geschrieben in dem er beteuerte, er hoffe, der Ausflug zu Rowohlt sei nur eine „Episode“. (Ich lese da zwischen den Zeilen: wenn der Suhrkamp Verlag eine ähnlich hohe Summe zahlt, wechselt Llosa zurück!)
3. Ulla Unseld-Berkéwicz machte diesen Brief öffentlich.
4. Diese Brüskierung des Rowohlt-Verlages führte nun dazu, das Llosa wie die FAZ es ausdrückt: „im Moment ohne Verein dasteht – ungewöhnlich für einen Weltmeister“, aber wie ich finde – nicht unverdient.