Von den Nachkriegsautoren und den etwas älteren Semestern auf jeden Fall der schon genannte Max Frisch ("Der Mensch erscheint im Holozän", "Mein Name sei Gantenbein", "Stiller", Homo Faber", als Bühnenautor ist er auch toll), Friedrich Dürrenmatt ("Der Richter und sein Henker" und die Stücke) ,
Elias Canetti ("Die Blendung", "Masse und Macht", die autobiographischen Schriften) und
Urs Widmer ("Der Geliebte der Mutter" finde ich z.B. sehr gut). A. Muschg ist auch sehr bekannt und multipel preisgekrönt, allerdings hab ich von dem noch nichts gelesen und kann zu ihm daher nichts sagen.
Von den Autoren, die jetzt so 40-50 sind, mag ich ebenso wie Anita Peter Stamm (den Roman "Agnes" und den Erzählband "Blitzeis" fand ich sehr schön) und die phantastische aber leider jung verstorbene
Aglaja Veteranyi ("Warum das Kind in der Polenta kocht").
Von den jüngeren Autoren sind
Christian Kracht ("Faserland") und
Zoe Jenny ("Blütenstaubzimmer") ziemlich bekannt. Ich persönlich halte die beiden zwar für mediengehypte Leichtgewichte, aber vielleicht bin ich ungerecht und wahrscheinlich ist das sowieso Geschmackssache. Wenigstens lesen sie sich ganz flott. Und Martin Suter und seine von Wechseljahresbeschwerden - Glatze! Lesebrille! Speckröllchen! - und Lifestyleproblemen - "Welchen Rotwein zum Hirschragout?" - gebeutelten Herrschaften aus der oberen Mittelschicht kann ich überhaupt nicht ab, aber er ist, glaube ich, sehr populär.
Edit: Wenn es nicht nur Nachkriegs- und Gegenwartsautoren sein sollen, sollte man auch Rousseau und Mme de Stael noch erwähnen.