Er soll uns, unter Vermeidung alles Übertriebenen und Häßlichen, eine Geschichte erzählen, an die wir glauben. Er soll zu unserer Phantasie und unserem Herzen sprechen, Anregungen geben, ohne aufzuregen; er soll uns eine Welt der Fiktion auf Augenblicke als eine Welt der Wirklichkeit erscheinen, soll uns weinen und lachen, hoffen und fürchten lassen und angenehmen, teils unter charaktervollen und interessanten Menschen gelebt zu haben, deren Umgang uns schöne Stunden bereitete, uns förderte, klärte und belehrte. - Das etwa soll ein Roman.
Hallo zusammen,
mit Fontane bin ich, wie meistens, im großen und ganzen einverstanden. Natürlich "soll" ein Roman etwas, sonst wäre er banal. Aber muß ich wirklich an die Geschichte glauben? Was ist mit SF oder Fantasy?.
Na ja, Fontane hat ja mit dem "etwa" auf das Sandhofer schon hinwies, angedeutet, dass seine Definition nicht perfekt ist.
Gruß von Hubert