Autor Thema: Bonjour tristesse  (Gelesen 822 mal)

Offline dolores69

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Bonjour tristesse
« am: 3. Oktober 2011, 02:39 »
Meine erste Aufforderung:
Bonjour tristesse - Françoise Sagan

Ist das schon ein Klassiker? - Ich möchte es als einen solchen lesen, was spricht dagegen? Das Buch habe ich gerade über ebay bestellt, ich hoffe, es ist auf deutsch.

In Ausschnitten habe ich eine Biographie über Françoise Sagan gesehen. Über den Roman weiß ich gar nichts, aber mir schien, daß er viel bewegt hat. Gerne werde ich ihn lesen, gerne bald in Gesellschaft.

Offline Jaqui

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Antw:Bonjour tristesse
« Antwort #1 am: 3. Oktober 2011, 08:53 »
Hallo dolores

Ist das schon ein Klassiker?

Laut der üblichen Definition ist es noch lange keiner. Denn da muss ein Autor bereits 70 Jahre tot sein und seine Bücher müssen noch immer verlegt werden. Davon ist Sagan noch ein wenig entfernt.


Ich möchte es als einen solchen lesen, was spricht dagegen?

Nichts spricht dagegen. Immerhin haben wir hier auch einen Bereich nichtklassischer Autoren und ihre Werke.
Mich persönlich interessiert das Buch leider gar nicht, aber vielleicht finden sich noch weitere Mitleser  :winken:

Katrin

Offline Lost

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Antw:Bonjour tristesse
« Antwort #2 am: 3. Oktober 2011, 09:35 »
Ein Buch das ich nicht für mich alleine würde. Aber für eine Leserunde bin ich bereit, wenn es nicht so kurzfristig ist.

Offline dolores69

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Antw:Bonjour tristesse
« Antwort #3 am: 23. Oktober 2011, 12:45 »
Jetzt habe ich es gelesen, war in 1,5 Tagen durch. Was für eine Enttäuschung! Charaktere platt, Handlung konstruiert.
Allein bin ich mit meiner Meinung nicht, siehe http://www.amazon.de/product-reviews/3548262775/ref=cm_cr_pr_hist_2?ie=UTF8&showViewpoints=0&filterBy=addTwoStar auch ein Kommentator zu dieser Rezension unterstützt die Einschätzung. Aber alle anderen Rezensenten fanden es wohl ganz toll.

Offline Anna Magdalena

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Antw:Bonjour tristesse
« Antwort #4 am: 23. Oktober 2011, 13:26 »
Hallo dolores69!

"Bonjour tristesse" war der bekannteste Roman von Sagan, aber ganz so erfolglos, wie in der Amazon-Rezension behauptet, war die Autorin nicht. Ich meine mich zu erinnern, dass sie in den siebziger Jahren zumindest in Deutschland recht gut verkauft wurde. Es waren wohl vor allem Frauen zwischen vierzig und fünfzig, die Sagan lasen. Meine Mutter hat nach vier Romanen allerdings gründlich die Lust an ihr verloren. Ich habe versucht, drei Romane zu lesen, darunter auch "Bonjour tristesse", bin aber - von quälender Langweile übermannt - nie über die ersten zwanzig Seiten hinausgekommen. Die Verfilmung von Otto Preminger mit David Niven, Deborah Kerr und Jean Seberg in den Hauptrollen fand ich aber ganz sehenswert.

Gruß
Anna
« Letzte Änderung: 23. Oktober 2011, 16:59 von Anna Magdalena »

Offline Anita

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Antw:Bonjour tristesse
« Antwort #5 am: 5. November 2011, 19:49 »
Mir hat das Buch Bonjour tristesse ganz ausgezeichnet gut gefallen, da es aus verschiedenen Ebenen heraus zu lesen ist. Diejenige unterhalb der Oberfläche fand ich ganz spannend und ließ tief blicken. Danach wollte ich eigentlich mehr von Sagan lesen, doch das hat sich nicht ergeben, vielleicht reicht eins  :zwinker:

LG
Anita
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

Offline thmann

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Antw:Bonjour tristesse
« Antwort #6 am: 26. Juni 2012, 15:52 »
"Bonjour Tristesse" ist nur ein Bestseller gewesen, weil die Autorin so jung und so frech war. Sie ist mit diesem Buch Millionärin geworden und wurde dann immer unproduktiver. Wobei "Aimez-vous Brahms?" vom Stil her etwas besser ist. Aber die Charakteren sind bei Sagan immer so platt...
„Denken und danken sind verwandte Wörter; wir danken dem Leben, in dem wir es bedenken.“ T. Mann

Offline montaigne

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Antw:Bonjour tristesse
« Antwort #7 am: 26. Juni 2012, 18:58 »
"Bonjour Tristesse" ist nur ein Bestseller gewesen, weil die Autorin so jung und so frech war. Sie ist mit diesem Buch Millionärin geworden und wurde dann immer unproduktiver.

Hm, nach "Bonjour Tristesse" hat Frau Sagan fast jedes Jahr einen Roman geschrieben, insgesamt über vierzig! Wenn das unproduktiv ist, was ist dann produktiv?