Autor Thema: Lieblingskomponist  (Gelesen 515 mal)

Offline klaus

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Antw:Lieblingskomponist
« Antwort #15 am: 19. Januar 2012, 17:20 »
Monteverdi und Schütz hab ich noch vergessen

Offline Anna Magdalena

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Antw:Lieblingskomponist
« Antwort #16 am: 22. Januar 2012, 18:57 »
Ähnlich wie ich in der Literatur eher Lieblingsbücher als Lieblingsautoren habe, mag ich einzelne Werke ganz verschiedener Komponisten. Wenn ich mich unbedingt entscheiden müsste, würde ich sagen. Bach, Schubert und Schumann, Mozart, Chopin und Ravel. In letzter Zeit beschäftige ich mich wieder mehr mit Beethoven, zu dem ich bisher nie vollkommenen Zugang gefunden habe. Viele seiner Kompositionen bewundere ich sehr und staune, wie gut sie gemacht sind, aber sie packen mich einfach nicht, sie halten mich auf Distanz. Aber vielleicht soll das ja auch so sein.

Gruß
Anna

Offline montaigne

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Antw:Lieblingskomponist
« Antwort #17 am: 22. Januar 2012, 19:07 »
Die Vorlieben wechseln bei mir auch ständig, aber folgende Komponisten haben einen festen Platz in meinem Hörrepertoire:
J.S. Bach, Beethoven, D. Scarlatti, Händel, Mozart, Haydn, Dufay, Bull, Schubert, Chopin, Stravinsky, Berg, Messiaen, Poulenc

Klaus

Hallo Klaus,

danke für deine Antwort, es geht mir ähnlich, auch bei mir wechseln natürlich die Vorlieben, aber trotzdem gibt es einen Komponisten, den ich allen anderen gegenüber bevorzuge: Beethoven.

Ich stell' mal die Frage so - Wenn du auf eine lange Reise nur CD's von einem einzigen Komponisten mitnehmen dürftest, welcher wäre es? 

Offline montaigne

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Antw:Lieblingskomponist
« Antwort #18 am: 22. Januar 2012, 19:13 »
Ähnlich wie ich in der Literatur eher Lieblingsbücher als Lieblingsautoren habe, mag ich einzelne Werke ganz verschiedener Komponisten. Wenn ich mich unbedingt entscheiden müsste, würde ich sagen. Bach, Schubert und Schumann, Mozart, Chopin und Ravel. In letzter Zeit beschäftige ich mich wieder mehr mit Beethoven, zu dem ich bisher nie vollkommenen Zugang gefunden habe. Viele seiner Kompositionen bewundere ich sehr und staune, wie gut sie gemacht sind, aber sie packen mich einfach nicht, sie halten mich auf Distanz. Aber vielleicht soll das ja auch so sein.

Hallo Anna,

danke für deine Antwort, auch ich mag Bach, Schubert Schumann und Mozart. Was sind den deine Lieblingskompositionen von diesen vier Meistern der klassischen Musik. Bei mir wären das:
Bach: Weihnachtsoratorium
Schubert: Forellenquintett
Schumann: Frühlingssinfonie

Offline klaus

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Antw:Lieblingskomponist
« Antwort #19 am: 22. Januar 2012, 19:39 »
danke für deine Antwort, es geht mir ähnlich, auch bei mir wechseln natürlich die Vorlieben, aber trotzdem gibt es einen Komponisten, den ich allen anderen gegenüber bevorzuge: Beethoven.

Ich stell' mal die Frage so - Wenn du auf eine lange Reise nur CD's von einem einzigen Komponisten mitnehmen dürftest, welcher wäre es?

Also auf lange Reisen nehme ich ja meinen Ipod mit und da ist dann alles drauf.  :zwinker:
Aber wenn ich mich wirklich entscheiden müßte, würde ich Bach nehmen und hinterher oft genug bedauern, dass Beethoven zuhause bleiben mußte.

Offline finsbury

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Antw:Lieblingskomponist
« Antwort #20 am: 22. Januar 2012, 19:42 »

Ich stell' mal die Frage so - Wenn du auf eine lange Reise nur CD's von einem einzigen Komponisten mitnehmen dürftest, welcher wäre es?

Dann würde ich Vivaldi mitnehmen, der ist zwar nicht so hochwertig, aber bringt für jede Stimmung etwas mit und sorgt insbesondere immer für gute Laune.

finsbury
Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene
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Offline montaigne

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« Antwort #21 am: 22. Januar 2012, 20:00 »
Aber wenn ich mich wirklich entscheiden müßte, würde ich Bach nehmen und hinterher oft genug bedauern, dass Beethoven zuhause bleiben mußte.

Eine Antwort die ich nachvollziehen kann, und die ja mit der Antwort von Tom übereinstimmt. Es scheint sich doch heraus zu kristallisieren, dass Bach und Beethoven das non plus ultra sind.

Offline montaigne

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Antw:Lieblingskomponist
« Antwort #22 am: 22. Januar 2012, 20:03 »

Ich stell' mal die Frage so - Wenn du auf eine lange Reise nur CD's von einem einzigen Komponisten mitnehmen dürftest, welcher wäre es?

Dann würde ich Vivaldi mitnehmen, der ist zwar nicht so hochwertig, aber bringt für jede Stimmung etwas mit und sorgt insbesondere immer für gute Laune.

Auch wenn Bach und Beethoven das Non plus ultra sind, ich denke ich schließe mich dir an: Vivaldi - für jede Stimmung etwas und immer gute Laune, was will man mehr!   :klatschen:

Offline Anna Magdalena

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« Antwort #23 am: 22. Januar 2012, 21:58 »
Hallo montaigne!

Was sind den deine Lieblingskompositionen von diesen vier Meistern der klassischen Musik. Bei mir wären das:
Bach: Weihnachtsoratorium
Schubert: Forellenquintett
Schumann: Frühlingssinfonie


Von Bach mag ich fast alles, von daher ist er wirklich mein Lieblingskomponist. Sein Weihnachtsoratorium gefällt mir sehr, ebenso die Matthäuspassion. Aber auch die Präludien und Fugen, die Suiten, die Goldbergvariationen, die h-Moll Messe und natürlich die Brandenburgischen Konzerte, die selbst an trüben Tagen meine Laune wieder zu heben vermögen. An Bach kann man sich nicht überhören, finde ich. Er hat etwas, was sich am besten mit dem englischen Wort „drive“ ausdrücken lässt, so eine vorwärtsdrängende Spannung. Wer ein Instrument spielt, weiß, was ich meine.

Bei Schubert höre ich neben dem Forellenquintett auch den Liederzyklus „Winterreise“, die Klaviertrios und die Impromptus und Moment musicaux für Klavier gern. Und natürlich die „Unvollendete“. Es gab vor Jahrzehnten einen sehr schön verfilmten Fernsehvierteiler von Fontanes „Stechlin“ mit Arno Assmann in der Hauptrolle. Da wurde sie als Titelmusik gespielt. Seitdem denke ich immer, wenn ich die Sinfonie höre, an den Roman (dabei fällt mir ein, dass ich den „Stechlin“ unbedingt mal wieder lesen muss).

Bei Schumann liebe ich besonders das Klavierwerk. Ob Kinderszenen, Album für die Jugend, Kreisleriana, Carneval oder Fantasiestücke, die Stücke sind in ihrer Schlichtheit meisterhaft. Merkwürdigerweise ist das Klavierwerk Schumanns auch heute noch nicht sehr populär. Die Frühlingssinfonie und natürlich auch seine Vertonung der Eichendorff-Gedichte sind natürlich auch meine ewigen Favoriten.

Dann würde ich Vivaldi mitnehmen, der ist zwar nicht so hochwertig, aber bringt für jede Stimmung etwas mit und sorgt insbesondere immer für gute Laune.

 :breitgrins: Was interessiert uns, ob etwas hochwertig ist, Hauptsache es gefällt (solange es sich nicht um Volksmusik oder Dieter Bohlen handelt). Italienische Barockmusik - Vivaldi, Corelli, Manfredini - ist wirklich Nervennahrung.

Gruß
Anna

Offline montaigne

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« Antwort #24 am: 22. Januar 2012, 22:17 »
Von Bach mag ich fast alles, von daher ist er wirklich mein Lieblingskomponist. Sein Weihnachtsoratorium gefällt mir sehr, ebenso die Matthäuspassion. Aber auch die Präludien und Fugen, die Suiten, die Goldbergvariationen, die h-Moll Messe und natürlich die Brandenburgischen Konzerte, die selbst an trüben Tagen meine Laune wieder zu heben vermögen. An Bach kann man sich nicht überhören, finde ich. Er hat etwas, was sich am besten mit dem englischen Wort „drive“ ausdrücken lässt, so eine vorwärtsdrängende Spannung. Wer ein Instrument spielt, weiß, was ich meine.

Ja natürlcih, Bach hat noch mehr zu bieten als das Weihnachtsoratorium. Die Passionen, wobei mir die Johannespassion noch besser gefällt, als die Matthäuspassion, ist auch nicht ganz so lang (wenn man auf harten Kirchenbänken sitzt, ein Argument)  :zwinker:; die Goldbergvariationen, vor allem wen von Glenn Gould gespielt, wie Lost am Anfang des Threads schon mal bemerkte, und die Brandenburgischen Konzerte, ja eigentlich mag ich die am liebsten von Bach - und die standen auch am Anfang meiner Liebe zur klassischen Musik und ich mag sie immer wieder hören, leider werden die im Unterschied zu den Passionen zu selten Live gepielt. Welches Instrument spielst du denn?

Gruß

Offline montaigne

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« Antwort #25 am: 22. Januar 2012, 22:23 »
Bei Schubert höre ich neben dem Forellenquintett auch den Liederzyklus „Winterreise“, die Klaviertrios und die Impromptus und Moment musicaux für Klavier gern. Und natürlich die „Unvollendete“. Es gab vor Jahrzehnten einen sehr schön verfilmten Fernsehvierteiler von Fontanes „Stechlin“ mit Arno Assmann in der Hauptrolle. Da wurde sie als Titelmusik gespielt. Seitdem denke ich immer, wenn ich die Sinfonie höre, an den Roman (dabei fällt mir ein, dass ich den „Stechlin“ unbedingt mal wieder lesen muss).

Hallo Anna,

gib's die Verfilmung auf DVD? -

 Mach doch einen Lesevorschlag zum "Stechlin"

Gruß   

Offline montaigne

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« Antwort #26 am: 22. Januar 2012, 22:27 »
[ :breitgrins: Was interessiert uns, ob etwas hochwertig ist, Hauptsache es gefällt (solange es sich nicht um Volksmusik oder Dieter Bohlen handelt). Italienische Barockmusik - Vivaldi, Corelli, Manfredini - ist wirklich Nervennahrung.

Hallo Anna!

Sehr schön gesagt, d.h. gegen echte Volksmusik habe ich gar nichts, aber ich glaub' ich weiß was du meinst: volkstümliche Musik (die üblicherweise als Volksmusik bezeichnet wird) und da sind wir uns einig  :grmpf:

Offline Anna Magdalena

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« Antwort #27 am: 23. Januar 2012, 19:55 »
Hallo montaigne!

1. Ich spiele Klavier.

2. Natürlich meine ich nicht die Volkslieder, sondern diese Humtata-Musik Marke „Blauer Bock“. Ich dachte, wenn erst die Generation, die mit den Beatles, Led Zeppelin und Pink Floyd aufgewachsen ist, in die Jahre kommt, ist es mit der Volksmusik endgültig vorbei. Aber nein, die Fans solcher schauerlichen Klänge sterben nie (aus).

3. Die „Stechlin“-Verfilmung stammt aus den 70igern. Ich kenne sie auch nur durch die vielen Wiederholungen. Bis in die neunziger Jahre hinein wurde sie regelmäßig an Weihnachten oder Ostern auf den Regionalsendern gezeigt. Seitdem ist sie wohl endgültig im Archiv verschollen. Es gibt aber eine Theodor Fontane-Box „Große Geschichte“ mit sieben DVDs. Neben der Verfilmung seines Romans „Vor dem Sturm“ und szenischen Darstellungen der „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ist auch der „Stechlin“ enthalten. Bei Amazon kannst Du ein kurzen Videofilm dazu ansehen (ist unter der Abbildung der DVD zu finden). Nach einem kleinen Ausschnitt aus dem „Sturm“ gibt es auch etwas aus dem „Stechlin" Im Hintergrund hört man tatsächlich auch die „Unvollendete“.

Gruß
Anna





Offline finsbury

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« Antwort #28 am: 23. Januar 2012, 20:15 »
Hallo Anna,

dankeschön für diesen Tipp zu Fontane-Verfilmungen. SO etwas habe ich schon lange mehr oder weniger unbewusst gesucht.

Übrigens finde ich Vivaldi nicht flach, nur nicht so intelektuell wie die Werke von Bach und Beethoven. Aber das, was auch klassische Musik besonders können sollte, nämlich Befindlichkeiten musikalisch darzustellen und künstlerisch zu überhöhen, das gelingt Vivaldi perfekt und das auf höchstem Niveau.
 
finsbury
Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene
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Offline montaigne

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« Antwort #29 am: 24. Januar 2012, 18:59 »
Hallo Anna

Hallo montaigne!

1. Ich spiele Klavier.

Das hab’ ich mir fast gedacht.   :zwinker:

2. Natürlich meine ich nicht die Volkslieder, sondern diese Humtata-Musik Marke „Blauer Bock“. Ich dachte, wenn erst die Generation, die mit den Beatles, Led Zeppelin und Pink Floyd aufgewachsen ist, in die Jahre kommt, ist es mit der Volksmusik endgültig vorbei. Aber nein, die Fans solcher schauerlichen Klänge sterben nie (aus).

Ich fürchte, die werden sogar immer mehr

3. Die „Stechlin“-Verfilmung stammt aus den 70igern. Ich kenne sie auch nur durch die vielen Wiederholungen. Bis in die neunziger Jahre hinein wurde sie regelmäßig an Weihnachten oder Ostern auf den Regionalsendern gezeigt. Seitdem ist sie wohl endgültig im Archiv verschollen. Es gibt aber eine Theodor Fontane-Box „Große Geschichte“ mit sieben DVDs. Neben der Verfilmung seines Romans „Vor dem Sturm“ und szenischen Darstellungen der „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ist auch der „Stechlin“ enthalten. Bei Amazon kannst Du ein kurzen Videofilm dazu ansehen (ist unter der Abbildung der DVD zu finden). Nach einem kleinen Ausschnitt aus dem „Sturm“ gibt es auch etwas aus dem „Stechlin" Im Hintergrund hört man tatsächlich auch die „Unvollendete“.

Gruß
Anna

Vielen Dank für den Hinweis zur DVD-Box. Die werde ich mir auf jeden Fall besorgen.

Grüße
montaigne