Autor Thema: neue Musik  (Gelesen 7249 mal)

Offline amelie

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neue Musik
« am: 17. September 2003, 14:58 »
Hallo @ all!

Wir haben in der 13.Klasse neue Musik im Musikunterricht durchgenommen.(Ich hatte Musik als mündliches Prüfungsfach).
Da haben wir u.a. Werke von Stravinski, Hindemith,Stockhausen  und Schönberg gehört. Mich wollte mal eure Meinung zu diesen Herren und allgemein zu ihrer Musik und Geisteshaltung interessieren.
Ich fand diese Musik zunächst schaurig, aber wenn man ersteinmal über den Tellerrand sieht und versucht sich in diese Künstler hineinzuversetzen, erscheint einem alles gleich interessanter und wertvoller: Schließlich waren alle nach Wagner erstmal total erschlagen und wussten nicht, womit man diese Kunst noch vergleichen konnte oder wie besseres hinzubekommen sei. So haben sie also eine ganz neue Kategorie gefunden, die Kategorie des Atonalen. Ich finde die Musik nach der Auseinandersetzung im Unterricht noch immer nicht schön, aber bedenkenswert. Was mich auch beeindruckt hat: bei vielen Werken geht es gar nicht um den Klang, sondern um ein mathematisches Modell, welches sich hinter den skurilen Tongerüsten verbirgt   :schmetterling:
Two roads diverged in a wood and I -
I took the one less travelled by
and that has made all the difference.

Offline eRDe7

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neue Musik
« Antwort #1 am: 17. September 2003, 21:38 »
Hallo Amelie!

Schönes Thema, aber sehr schwer.
Also zuerst einmal würde ich sagen, dass ich theoretisch SEHR für Neue Musik bin. Eskommt natürlich immer darauf an, was von von Musik verlangt. Hört man Musik zum tanzen oder umsich zu berieseln oder einfach als Hintergrundgeräusch oder hört man wirklich richtig hin?
Ich zähle mich meistens zu den Hinhörern. So gesehen finde ich auch Neue Musik sehr spannend, da sie ein Versuch ist, die Gegenwart in Ton zu fassen. Ich mag zwar Bach - und er kann mich auch in bestimmte Stimmungen versetzen etc., aber es ist halt kein zeitgemäßer Ausdruck. Die Sichtweise auf die Welt hat sich gewandelt, die Umstände sind andere, warumsollte die Musik dann genauso klingen?
Andererseits gebe ich zu, dass ich mir bei der Neuen Musik aus dem Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts häufig schwer tue. Ich würde sie zudem langsam nicht mehr Neue Musik nennen. ;)
Die meisten Musikgeschichten hören ja meistens angeblich in der "Gegenwart" auf, das ist 1960. ;)
Stravinski finde ich recht gut hörbar, das Wenige, das ich von ihm gehört habe. Stockhausen finde ich sehr, sehr spannend, ich liebe Leute mit verschrobenen Weltsichten. ABer die meiste Musik von ihm kann ich nur manchmal hören.

Ich mag vor allem wirklich moderne Musik, die zudem aus dem Gebäude der klassischen Konzertumgebung ausbricht. Zum Beispiel, wenn sie ins Elektronische übergeht. Wie Ryoji Ikeda, dessen letzte CD allerdings auch Streichquartette enthält, ausnahmsweise mal keine Elektronik. Oder um einen Deutschen zu nennen: Oval, was aber zumindest von der Arbeitsweise her und vielleicht auch von der Einstellung in den intelligenten (!) Techno-Bereich hineinreicht.
Oder Coil und (was gerade läuft: Thighpaulsandra), die eine Mischung aus Elektronik mit allen Einflüssen die es gibt machen. Schwer zu beschreiben. Jetzt gerade (höre diese Thighpaulsandra-CD zum ersten Mal) eine Mischung aus Zwölftonmusik, Elektronika, "Geräuschdrones" und Pop-Rock. Sehr seltsam.
Um mein derzeitiges Libelings"null"wort zu benutzen: "Postmodern".

Aber es gibt ja auch bei den eher "U-Orientierten" recht hörbare Beispiele: Philip GLass, Michael Nyman oder etwas älter ein Stravinski-Schüler, wenn ich mich recht entsinne: Bohuslav Martinu.

Aber an sich mag ich eher ein Stilmix. Am besten alles auf einmal und durcheinander und möglichst polyphon. ;)

Ralph

ps: Ich sollte vielleicht nicht so viele Namen nennen, nachher hört da jemand rein. Alles seltsames Zeug, also lieber vorsicht walten lassen. ;)

Offline Melan

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neue Musik
« Antwort #2 am: 15. Juli 2004, 14:45 »
Kenne mich damit nur sehr am Rande aus, erlaube mir daher auch kein abgeschlossenes Urteil.

Habe im Zuge meiner Maturaarbeit (Schweizer! ;)) untersucht wie der zweite Weltkrieg in der Musik aufgearbeitet wurde - Verarbeiten wird man das nie.
Dabei hab ich mich näher mit Schönbergs "A Survivor from Warsaw" und Steve Reichs "Different Trains" auseinandergesetzt. Zweiteres hatte auf mich eher eine meditative Wirkung, ersteres ist aber sehr emotional obwohl mehrheitlich gesprochen wird. Die musikalische Untermalung ist schlichtweg faszinierend und ich muss gestehen dass mir die Arbeit damit nicht leicht fiel.

Ich hatte das Gefühl dass sich neue Musik sehr zum Ausdruck von solchen Gefühlen, wie sie eben zum Beispiel als Folge der Weltkriege aufkamen, eignet. Die Harmonie geht flöten, die Tonalität wird begraben, das gefällt mir sehr gut aber es stimmt, es ist Musik zum Hinhören, Emotionen zu erfahren, bisher hab ich sie auch meist eher schwermütig erfahren (ausser Reich vielleicht, der ja vor allem mit Geräuschwiederholungen arbeitet - gefällt mir persönlich weniger, wenig Emotion) und daher spricht sie mich auch an. Melan, schwarz und düster halt.

Offline Hubert

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Neue Musik
« Antwort #3 am: 19. Juli 2004, 19:18 »
Zitat von: Melan
Dabei hab ich mich näher mit Schönbergs "A Survivor from Warsaw" und Steve Reichs "Different Trains" auseinandergesetzt. Zweiteres hatte auf mich eher eine meditative Wirkung, ersteres ist aber sehr emotional obwohl mehrheitlich gesprochen wird. Die musikalische Untermalung ist schlichtweg faszinierend und ich muss gestehen dass mir die Arbeit damit nicht leicht fiel.


Hallo Melan,

zunächst herzlich willkommen hier bei uns im Klassikerforum. Arnold Schönberg und Steve Reich, sind ja zwei sehr interessante Komponisten. Steve Reichs Minimalmusik, da gebe ich Dir recht, hat eine meditative Wirkung. Kennst Du auch seine anderen Werke?. Arnold Schönberg schrieb  ja eine völlig andere Musik. Das hat mich schon bei der Umfrage von amelie gewundert. Mögt ihr neue Musik? (Stravinski, Hindemith, Stockhausen und Schönberg). Muss man die den zusammen mögen? Man kann doch Stockhausen mögen, aber Schönberg nicht, die Musik der beiden hat doch nichts miteinander zu tun, oder? Ich z.B. mag Schönberg, -Stockhausen und Reich, aber mit Stravinski tue ich mir manchmal schwer. Im übrigen verstehe ich, wenn man Stockhausen und Reich zur Neuen Musik zählt, aber Schönberg? Der Mann ist schon lange tot, kein Mensch komponiert heute mehr Musik, wie Schönberg (Zwölftonmusik). Wieso also Schönberg zur „Neuen Musik“ zählen. Sicher irgendwann war die Zwölftonmusik mal neu, aber heute ist das doch eher ein alter Hut, wenn auch ein interessanter, alter Hut.

In einem anderen Thread hast Du geschrieben, klassische Musik magst Du nicht, aber „Neue Musik“ wie Schönberg gefällt Dir?. Hm, die meisten Leute, die ich kenne würden Schönbergs Musik als klassische Musik beschreiben, wohlgemerkt keine Musik der Klassik (das wären Haydn, Mozart, Beethoven) aber im Unterschied zur Popmusik gehen viele Leute in ein klassisches Konzert und hören dann Stockhausen oder auch Steve Reich. Von Reich gibt es übrigens auch eine Oper „The Cave“ über Abraham (3 Akte, 2,5 Std), sicher keine Popmusik.

Ich selbst tue mir ja bei Einteilung von Musik ebenso schwer wie bei Einteilung von Literatur, deshalb würde mich mal interessieren, wie da in den Schulen heute eingeteilt wird?

Gruß von Hubert

Offline Mecki

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neue Musik
« Antwort #4 am: 22. Juli 2004, 05:54 »
Hallo,

warum soll denn die Musik von Bach kein "zeitgemäßer Ausdruck" sein? Ich habe die Goldberg Variationen immer als sehr zeitgemäß epfunden!

Mecki

Offline Hubert

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Bach ist zeitlos
« Antwort #5 am: 23. Juli 2004, 02:15 »
Zitat von: Mecki
Hallo,

warum soll denn die Musik von Bach kein "zeitgemäßer Ausdruck" sein? Ich habe die Goldberg Variationen immer als sehr zeitgemäß epfunden!

Mecki


Hallo Mecki,

zuerst wußte ich überhaupt nicht, was Du meinst. Wieso soll Bachs Musik kein "zeitgemäßer Ausdruck" sein, das sagt doch niemand. Aber beim zweiten Durchlesen dieses Threads habe ich dann das Zitat bei "eRDe" entdeckt. Und ich kann Dir nur zustimmen. Bachs Musik, und ich meine jetzt nicht nur die "Goldberg Variationen", ist zeitlos und damit immer auch zeitgemäß.
Danke für Deinen Hinweis (aber noch besser wär's mit Zitatangabe gewesen).

Gruß von Hubert

Offline Gitta

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neue Musik
« Antwort #6 am: 24. Juli 2004, 21:40 »
Hallo,

bin neu hier und sage erstmal "Guten Abend". Ich interessiere mich für alle Arten sog. klassischer Musik, vom Mittelalter bis zur Neuen Musik mit ihren verschiedenen Unterarten. Schwerpunkte sind Renaissance und Mozart, daneben auch die Zwölftöner, bes. A. Berg. Das nur mal zur Info. :smile:

Hubert schrieb:
Zitat
Mögt ihr neue Musik? (Stravinski, Hindemith, Stockhausen und Schönberg). Muss man die den zusammen mögen? ....... Im übrigen verstehe ich, wenn man Stockhausen und Reich zur Neuen Musik zählt, aber Schönberg? ...... Sicher irgendwann war die Zwölftonmusik mal neu, aber heute ist das doch eher ein alter Hut, wenn auch ein interessanter, alter Hut.

Dieser Aussage schließe ich mich an. Für die meisten Konzertbesucher sind diese Komponisten wie Schönberg, Berg, Webern immer noch "neu" und gewöhnungsbedürftig. Minimal Musik z. B. muß im Programm schon gut platziert sein (also z. B. nach einer konventionellen Ouvertüre o. ä. und nicht nach der Pause!).  :zwinker:

Mecki schrieb:
Zitat
Ich habe die Goldberg Variationen immer als sehr zeitgemäß epfunden!

Bach ist für mich der zeitloseste Komponist, will sagen, jede Hörergeneration kann ihn neu für sich entdecken.

Grüße,
Gitta
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Offline Hubert

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Willkommen
« Antwort #7 am: 25. Juli 2004, 15:27 »
Zitat von: Gitta
bin neu hier und sage erstmal "Guten Abend". Ich interessiere mich für alle Arten sog. klassischer Musik, vom Mittelalter bis zur Neuen Musik mit ihren verschiedenen Unterarten. Schwerpunkte sind Renaissance und Mozart, daneben auch die Zwölftöner, bes. A. Berg. Das nur mal zur Info. :smile:


Hallo Gitta,

herzlich willkommen hier bei uns im Klassikerforum.  :blume:  :blume:  :blume: .

Bist Du, neben klassischer Musik, auch an Literatur-Klassikern interessiert? Und darf ich mal fragen wo Du herkommst?
In Frankfurt, Heidelberg oder Stuttgart zählt Schönberg oder A. Berg m.M.n. beim Konzertpublikum nicht mehr als "neue" Musik. Und  Steve Reichs Musik habe ich schon vor über zehn Jahren in Konzerten in Frankfurt gehört, bei denen nur seine Musik gespielt wurde. Ansonsten denke ich sollte Reichs Musik eh nicht zusammen mit Mozart oder Beethoven gespielt werden, sondern mit Terry Riley und Philipp Glass, vor mir aus auch, um die Unterschiede zu hören, mit John Cage.

Gruß von Hubert

Offline Gitta

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Re: Willkommen
« Antwort #8 am: 25. Juli 2004, 16:05 »
Zitat
  Und  Steve Reichs Musik habe ich schon vor über zehn Jahren in Konzerten in Frankfurt gehört, bei denen nur seine Musik gespielt wurde. Ansonsten denke ich sollte Reichs Musik eh nicht zusammen mit Mozart oder Beethoven gespielt werden, sondern mit Terry Riley und Philipp Glass, vor mir aus auch, um die Unterschiede zu hören, mit John Cage.


Hallo Hubert,

danke für die Begrüßung!

Ja, das stimmt schon! Es kommt stark auf das Konzertpublikum an. Ich behaupte mal, daß dies bei den Ruhrfestspielen vielleicht aufgeschlossener ist als in manchen hanseatischen Städten.  :rollen:

Ja, und die Minimalisten passen  nicht zu den Wiener Klassikern, also wird sich in den entspr. Konzerten auch das entspr. Publikum einfinden. Übrigens bin ich - was musikalische Vorlieben betrifft, tolerant, d. h., eine gewisse Auseinandersetzung mit einer Musikrichtung muß m. M. nach schon stattgefunden haben, bevor man sich zustimmend oder ablehnend äußert. Alles andere wäre für mich  Ignoranz.

Zitat
Bist Du, neben klassischer Musik, auch an Literatur-Klassikern interessiert?


Interessiert schon, aber ich werde wohl nur selten in dem betr. Forum sein können, einfach aus Zeitgründen, doch mitlesen geht. Die klass. deutsche Literatur kenne ich ausreichend (bis ca. die Mann-Brüder, Hesse, Döblin, Nachkriegsliteratur wie Böll, Grass, Hildesheimer, die Ex-DDR Autoren), international die wichtigsten Werke, doch das ist ja alles relativ. Aber, wie gesagt, man kann nicht alles tun.

Zunächst mal (verregnete)Grüße,
Gitta
the show must go on. Queen

Offline Hubert

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Re: Willkommen
« Antwort #9 am: 25. Juli 2004, 16:27 »
Zitat von: Gitta
[Ja, das stimmt schon! Es kommt stark auf das Konzertpublikum an. Ich behaupte mal, daß dies bei den Ruhrfestspielen vielleicht aufgeschlossener ist als in manchen hanseatischen Städten.  :rollen:

Interessiert schon, aber ich werde wohl nur selten in dem betr. Forum sein können, einfach aus Zeitgründen, doch mitlesen geht. Die klass. deutsche Literatur kenne ich ausreichend (bis ca. die Mann-Brüder, Hesse, Döblin, Nachkriegsliteratur wie Böll, Grass, Hildesheimer, die Ex-DDR Autoren),


Hallo Gitta,

Du mußt hier nicht sagen, aus welcher Stadt du kommst, aber es macht schon Sinn bei Diskussionen, wenn man weiß, ob der Diskussionspartner aus Nord-, Süd- oder Ostdeutschland oder Österecih oder der Schweiz kommt. Durch deinen Hinweis mit den hanseatischen Städten schliesse ich jetzt mal Süddeutschland, Österreich und Schweiz aus, aber nett wäre wenn Du in Deinen Angaben bei der Anmeldung Nord- oder Ostdeutschland ergänzen würdest. (Pflicht ist das natürlich nicht).

Die von Dir genannten Autoren (von Mann bis Grass) zählen für mich alle noch nicht zu den Klassikern. Zum Klassiker wird man, falls die Werke dann noch nicht vergessen sind, 70 Jahre nach Tod, also ab Fontane rückwärts.

Gruß von Hubert

Offline Gitta

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Re: Willkommen
« Antwort #10 am: 25. Juli 2004, 17:26 »
Zitat

Du mußt hier nicht sagen, aus welcher Stadt du kommst, aber es macht schon Sinn bei Diskussionen, wenn man weiß, ob der Diskussionspartner aus Nord-, Süd- oder Ostdeutschland oder Österecih oder der Schweiz kommt.

HalloHubert,

klar macht das Sinn. Ich habe gerade das Profil dahingehend geändert. :smile:

Bei der Angabe der Klassiker meinte ich Autoren bis zu den von mir genannten, also natürlich auch die aus der literaturgeschichtlich „klassischen“ Epoche wie Goethe und Schiller, dann die Romantiker, Realisten, Naturalisten usw. Fontane auch. Das ging wohl aus meinen Angaben nicht so klar hervor. Entschuldigung!

Grüße,
Gitta
the show must go on. Queen

Offline Hubert

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Re: Willkommen
« Antwort #11 am: 25. Juli 2004, 17:58 »
Zitat von: Gitta
klar macht das Sinn. Ich habe gerade das Profil dahingehend geändert. :smile:

Bei der Angabe der Klassiker meinte ich Autoren bis zu den von mir genannten, also natürlich auch die aus der literaturgeschichtlich „klassischen“ Epoche wie Goethe und Schiller, dann die Romantiker, Realisten, Naturalisten usw. Fontane auch. Das ging wohl aus meinen Angaben nicht so klar hervor. Entschuldigung!
Grüße,
Gitta


Hallo Gitta,

danke Dir für:
 
- die Ergänzung Deines Profils   :klatschen:  

(und wünsche und hoffe, dass Du da ein Vorbild bist, für alle die hier ebenfalls noch Nachholbedarf haben    :zwinker: )

- die Erläuterung Deiner gelesenen Literatur. Das ist ja beachtlich, um so mehr hoffe ich, dass Du vielleicht doch ab und zu mal ein Buch mit uns zusammen lesen wirst, oder dich auch an einer Diskussion beteiliigst, wenn wir ein Buch lesen, dass du schon kennst.

Liebe Grüße

Hubert

Offline Gitta

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Re: Willkommen
« Antwort #12 am: 25. Juli 2004, 19:07 »
Zitat
- die Erläuterung Deiner gelesenen Literatur. Das ist ja beachtlich, um so mehr hoffe ich, dass Du vielleicht doch ab und zu mal ein Buch mit uns zusammen lesen wirst, oder dich auch an einer Diskussion beteiliigst, wenn wir ein Buch lesen, dass du schon kennst.


Meine Literaturkenntnisse sind (auch) ein bisschen beruflich bedingt.  :zwinker:

Zitat
....dass Du da ein Vorbild bist,...

Vorbild? Na, ich weiß nicht!  :breitgrins:


Grüße,
Gitta
the show must go on. Queen

Offline sandhofer

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Re: Willkommen
« Antwort #13 am: 25. Juli 2004, 19:27 »
Hallo Hubert!

Zitat von: Hubert
(und wünsche und hoffe, dass Du da ein Vorbild bist, für alle die hier ebenfalls noch Nachholbedarf haben    :zwinker: )

Sah ich da einen Zaunpfahl winken?

Grüsse

Sandhofer
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen

Offline finsbury

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shostakovich
« Antwort #14 am: 27. Juli 2004, 19:39 »
Zitat von: Melan


Habe im Zuge meiner Maturaarbeit (Schweizer! ;)) untersucht wie der zweite Weltkrieg in der Musik aufgearbeitet wurde - Verarbeiten wird man das nie.

Ich hatte das Gefühl dass sich neue Musik sehr zum Ausdruck von solchen Gefühlen, wie sie eben zum Beispiel als Folge der Weltkriege aufkamen, eignet. Die Harmonie geht flöten, die Tonalität wird begraben, das gefällt mir sehr gut aber es stimmt, es ist Musik zum Hinhören, Emotionen zu erfahren, bisher hab ich sie auch meist eher schwermütig erfahren


Hallo Melan,

bei diesem Thema hast du dich doch sicherlich auch mit Shostakovichs 7.Symphonie beschäftigt, der "Leningrader", die sich mit dem Einmarsch der deutschen Armee in Leningrad beschäftigt. Ein tolles Werk, wie auch die anderen Symphonien dieses Herrn.

Gruß
finsbury
Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene
Meer in uns. (Kafka)