hallo zusammen!
ich bin neu hier im forum und möchte an dieser stelle noch ein paar anmerkungen zum thema "russland auf der buchmesse" machen.
erst durch die buchmesse 2003 ist mir bewusst geworden, dass ich schon eine ganze weile auf dem "russland-trip" bin. dieser begann vor ca. einem jahr mit der entdeckung der großen russischen autoren der groteske - u.a. daniil charms, nikolai gogol etc.
ich habe die buchmesse zum anlass genommen, mich eine zeit lang mit der russischen gegenwartslliteratur auseinanderzusetzen. derzeit stehen die großen romantischen epiker auf meinem leseplan.
ich finde es grundsätzlich sehr positiv, wenn buchmessen länderschwerpunkte setzen, allein deswegen, weil eine reihe von autoren dies zum anlass nehmen, zu lesereisen nach deutschland zu kommen. so hatte ich das vergnügen (im kielwasser der frankfurter messe) der autorin ljutmila ulitzkaja auf einer ihrer öffentlichen lesungen zu begegnen.
ich denke, jeder passionierte leser wird den themen- oder länderschwerpunkt einer messe lediglich als impuls verstehen, sich neue literaturräume zu erschließen, anstatt sich dem "diktat eines neuen trends" unterworfen zu fühlen...
liebe grüße an alle mitleser und weiterhin frohes fest
