Autor Thema: März 2001: Theodor Fontane - Jenseit des Tweed  (Gelesen 2216 mal)

Offline nimue

  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 964
    • http://www.literaturschock.de
März 2001: Theodor Fontane - Jenseit des Tweed
« am: 29. April 2002, 11:15 »
Inhalt:

Im Sommer 1858 erfüllt sich Fontane einen Jugendtraum und bereist das romantische Schottland. Die karge, doch reizvolle Landschaft fasziniert ihn, und an den Schauplätzen geschichtsmächtiger Ereignisse entzündet sich seine Phantasie. Höhepunkt der Reise ist der Besuch von Schloß Abbotsford, dem bizarren Wohnsitz Sir Walter Scotts, den Fontane ein Leben lang bewunderte



Links & Infos

Karte von Schottland
 
Biographie
 
Musik zum Buch:

Mendelssohn Schottische Symphonie passt hier sicher auch, oder? *g*
und wenn's mal nicht so "klassisch" sondern mehr "traditional" sein soll:

MusicScotland
Greentrax

Anschauungsmaterial:

Schottlandphotos
 
Weitere Bilder unter "Places to visit"

Hier spricht man Scots


Offline JMaria

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 3860
März 2001: Theodor Fontane - Jenseit des Tweed
« Antwort #2 am: 24. November 2002, 10:27 »
Hallo Nimue

vielen Dank für die Übernahme der alten Diskussion. Ich glaube ich habe als einzige damals das Buch fertig gelesen *g*

LG Maria
Aktuell:

Offline nimue

  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 964
    • http://www.literaturschock.de
März 2001: Theodor Fontane - Jenseit des Tweed
« Antwort #3 am: 24. November 2002, 13:45 »
Hallo Maria,

die anderen Links zu den alten Diskussionen mache ich demnächst auch noch.

Zitat
Ich glaube ich habe als einzige damals das Buch fertig gelesen


Wie schade! Aber von den Mitlesern damals sind einige gar nicht mehr dabei, oder? petra zumindest :-)

Liebe Grüße
nimue

Offline JMaria

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 3860
März 2001: Theodor Fontane - Jenseit des Tweed
« Antwort #4 am: 24. November 2002, 14:35 »
Hallo nimue
vermutlich in den Tiefen der Bücher von Dorothy Dunnett entschwunden *gg*
ist nicht bös gemeint - habe auch schon Dunnett gelesen, sie ist gut :)
LG Maria
Aktuell:

Offline JMaria

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 3860
März 2001: Theodor Fontane - Jenseit des Tweed
« Antwort #5 am: 8. Oktober 2003, 22:28 »
Fontane war ein großer Verehrer des Erzählers Walter Scott. Aus Dykes Hörenlesen habe ich diese Info entnommen:

SWR 2
Sonntag  12.10. von 18.30 - 20.00 in RadioART: Feature am Sonntag

Reisen in Scotts Land - Walter Scott, Erfinder des historischen Romans von Michael Klein
Für Goethe war er "der reichste, gewandteste und berühmteste Erzähler des Jahrhunderts". Für Heinrich Heine - bei aller Kritik, die er für ihn übrig hatte - "der größte Dichter Britanniens". Robert Louis Stevenson nannte ihn den "König der Romantiker". Theodor Fontane verehrte ihn zutiefst und stellte fest, der Name Napoleon sei ohne Übertreibung im Munde der Gebildeten aller Völker durch den Namen Walter Scott abgelöst worden. Cooper, Hauff, Balzac, Hugo, Manzoni, Tolstoj - sie lernten von ihm oder folgten seinen Spuren. Jules Verne erklärte, er habe sich ein Leben lang an seinen Romanen erfreut.  
Und doch ist Walter Scott heute so gut wie vergessen, selbst einem literarisch gebildeten Publikum meist nur mehr in Erinnerung durch seinen Ritterroman "Ivanhoe" - weder ein repräsentatives, geschweige denn sein bestes Werk.  
Haben seine Zeitgenossen im 19. Jahrhundert so vollständig geirrt? War die hohe Bewunderung, die er den illustren Kollegen und Nachfolgern einflösste, ohne Ursache, Scott eine bloße Modeerscheinung einer vergangenen Zeit? Nach dem 19. Jahrhundert, das Scott bewunderte und auf den höchsten Sockel stellte, und einem 20. Jahrhundert, das ihn recht einseitig für verjährt und abseitig erklärte, darf wieder nach dem rechten Maß seiner Beurteilung gefahndet werden.
Aktuell: