Autor Thema: Figurenanalyse: Bernhard Schlink: Die gorgische Schleife  (Gelesen 4751 mal)

ceepee

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Hallo.

Ich schreibe am Freitag eine Klausur in Deutsch über den oben genannten Text. Als Aufgabe steht eine Figurenanalyse bevor.
Die Klausur ist mir extrem wichtig, da ich mich mit dem Halbjahreszeugnis bei Firmen für ein Praktikum bewerben will, und wenn ich diese Arbeit verhaue krieg' ich ne 5 in Deutsch...
Also als Aufgabe kommt in der Arbeit eine Figurenanalyse bzw. Charakterisierung drin vor (direkt durch den Erzähler, direkt durch eine Figur, indirekt durch Erzähler, indirekt durch Figur und sowas...). Leider hab ich kein Plan davon.

Wenn mir jemand bis morgen oder übermorgen helfen könnte, wäre ich sehr dankbar!

...den text könnt ihr euch unter http://neverending-wars.de/deutsch/Schlink.pdf durchlesen...

Vielen Dank im Vorraus,
Gruß Christoph

Offline sandhofer

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!
« Antwort #1 am: 16. Dezember 2003, 15:39 »
Hallo zusammen!

Schon wieder eine/r, der/die nicht einmal den Titel des Werks richtig zitieren kann, über das er/sie eine Arbeit schreiben soll.

Liebe nimue, ich hätte da einen Vorschlag: Da man diesen Kids, die hier vorgekaute Interpretationen suchen, leider nur virtuell eins hinter die Löffel geben kann, würde ich anregen, dieses ganze Unterforum wieder zu löschen. Oder Du richtest einen Service ein, der - nach Einzahlung von, sagen wir, 50.00 Euro (Kreditkarte oder Scheck) - die Interpretation pfannenfertig liefert. (Zuschlag für Express-Lieferungen vorbehalten. 2 Tage würde ich unter 'express' verbuchen ... ) Ich bin überzeugt, einige Forumsteilnehmer sind Dir gerne beim Schreiben der Interpretationen behilflich!  :breitgrins:  :breitgrins:  :breitgrins:

Grüsse

Sandhofer
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Gast (Daniela)

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Schüleranfragen
« Antwort #2 am: 16. Dezember 2003, 20:55 »
Hallo zusammen!

Ich bin nur zufällig auf Eurer Seite gelandet und finde das alles sehr spannend.

Was die Schüleranfragen angeht, finde ich, dass Sandhofer mit seinem Ärger Recht hat. Ich frage mich aber, ob man das nicht anders lösen könnte.

Wie wäre es denn, wenn die Schüler erstens die deutschen Rechtschreibregeln anwenden müssen und zweitens keine weltallumspannenden Fragen stellen dürfen sondern nur ihre fertige Textanalyse, Figurenanalyse (oder was auch sonst immer so drankommt in der Schule) ins Netz stellen dürfen hier zwecks Kritik.

Das würde Euch Schülern helfen, denn Ihr würdet erst das Gehirn einschalten und würdet üben und würdet ausserdem auch Reaktionen bekommen.

Und die anderen wären nicht so verärgert.

War ja nur so ne Idee von mir.
Viele Grüße
Daniela

Offline sandhofer

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@Daniela
« Antwort #3 am: 17. Dezember 2003, 07:54 »
Hallo Daniela!

Finde ich gut, Deinen Vorschlag. Schliesslich wollen wir ja, dass die Klassiker gelesen werden ...

Grüsse

Sandhofer
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus: Beim Wort genommen

Offline Berch

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Figurenanalyse: Bernhard Schlink: Die gorgische Schleife
« Antwort #4 am: 17. Dezember 2003, 11:22 »
Also nach dem, was ich hier und auch in anderen Foren bisher gelesen habe, ist das zwar eine sehr gute Idee, aber vermutlich keine gangbare. Die Fragen, sie so gestellt werden sind ja nunmal nicht in der Art: Ich soll aus dem Werk xy folgende Passage interpretieren, meine bisherigen Ergebnisse sind a)...b)...c)..., aber ich hänge leider an dem und dem Punkt. Könntet Ihr mir wohl bitte ein paar Anregungen geben, wie ich weitermachen könnte?
Vielmehr läuft es so: Ich brauche dringend eine Komplettinterpretation von xy von diesem einen Typen da. Ich brauche keine Tips, Anregungen, etc., die mich zu eigenständigem Denken veranlassen könnten, ich brauche etwas, was ich 1zu1 übernehmen kann. Und zwar pronto!
Die Grundeinstellung scheint doch zu sein: Ich muß hier sonnen Mist interpretieren, aber im Internet gibts anscheinend genügend Idioten, die das freiwillig lesen, dann laß ich eben diese Deppen das machen...
Im Prinzip haben sie ja auch recht. Wenn ich das Werk kenne, oder die Passage vorliegen habe, dann würd ichs auch machen. Aber, wie Sandhofer schon sagte, eben nicht umsonst...
Ansonsten halte ich es eben so: Vernünftige Frage -> vernünftige Antwort und wenn nicht, dann eben nicht...

EDIT: Zudem stellt sich mir doch die Frage, ob es urheberrechtlich vertretbar ist, diesen Text im PDF-Format ins Netz zu stellen...

Offline nimue

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Figurenanalyse: Bernhard Schlink: Die gorgische Schleife
« Antwort #5 am: 18. Dezember 2003, 10:13 »
Hallo ihr Lieben,

ich habe mir eure Anregungen zu Herzen genommen und einen entsprechenden Text hier ins Forum gestellt.

Mir ist natürlich bewusst, dass die notorisch faulen Schüler/innen überwiegen, aber ich finde es eigentlich schon sinnvoll, das Forum gerade für die wenigen, die wirklich Hilfe suchen, beizubehalten.

Die ganz unverschämten Anfragen möchte ich euch einfach bitten, nicht zu beantworten :-)

Liebe Grüße
nimue

Offline Berch

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Figurenanalyse: Bernhard Schlink: Die gorgische Schleife
« Antwort #6 am: 19. Dezember 2003, 01:08 »
Wobei ich natürlich anmerken muß, daß der Punkt: Ich interpretier es Euch für Geld natürlich etwas zweifelhaft ist aus pädagogischer Sicht, da sich wohl keinerlei Lernerfolg einstellen dürfte und genau dieses damit noch unterstützt wird (vor allem aus meiner Perspektive als angehender Deutschlehrer)... aber naja, noch bin ich Student und wenn ich Deppen finde, die mir für eine simple Interpretation Geld geben, dann solls mir recht sein^^

Offline nimue

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Figurenanalyse: Bernhard Schlink: Die gorgische Schleife
« Antwort #7 am: 19. Dezember 2003, 06:35 »
Hallo Berch,

Zitat von: Berch
Wobei ich natürlich anmerken muß, daß der Punkt: Ich interpretier es Euch für Geld natürlich etwas zweifelhaft ist aus pädagogischer Sicht, da sich wohl keinerlei Lernerfolg einstellen dürfte


Ist es denn pädagogisch wertvoller, das gleiche zu tun, nur ohne Geld dafür zu verlangen?  :zwinker:

Liebe Grüße
nimue

Offline Berch

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Figurenanalyse: Bernhard Schlink: Die gorgische Schleife
« Antwort #8 am: 19. Dezember 2003, 15:54 »
@nimue: Nö, kein Stück, aber vermutlich moralischer, weil man nicht noch aus der Unzulänglichkeit Anderer Kapital schlägt  :zwinker:

Offline nimue

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Figurenanalyse: Bernhard Schlink: Die gorgische Schleife
« Antwort #9 am: 20. Dezember 2003, 07:43 »
Hallo Berch,

Zitat von: Berch
@nimue: Nö, kein Stück, aber vermutlich moralischer, weil man nicht noch aus der Unzulänglichkeit Anderer Kapital schlägt  :zwinker:


Aber vielleicht ist es ja sogar in der Hinsicht pädagogisch wertvoll, dass die faulen Schüler/innen sich sagen: "Ne, dafür bezahle ich doch nix - da mache ich es lieber selbst".

Man kann ja immer noch hoffen!

Liebe Grüße
nimue

Offline Hubert

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Verteidigung von ceepee
« Antwort #10 am: 22. Dezember 2003, 12:08 »
Hallo zusammen,

in der Tat hat Christoph (@sandhofer: die Frage er/sie verstehe ich bei diesem Namen nicht) bei seinem Hilfeersuchen den Titel von Bernhard Schlink „Die gordische Schleife“ falsch geschrieben. Deshalb gleich davon auszugehen, er würde den Titel nicht richtig kennen, halte ich aber für falsch. Vielmehr handelt es sich hier um einen typischen Maschinenschreibfehler, der einem ungeübten Blindtipper passieren kann. Er hat anstatt die Taste links vom „F“ = „D“, die Taste rechts vom „F“ = „G“ erwischt und so aus einer gordischen Schleife eine gorgische Schleife gemacht. Dies scheint mir verzeihlich.

Beweis: In einem anderen Forum, in dem Christoph sein Hilfegesuch auch gepostet hat und zwar ca. 3 Minuten später, war der Titel richtig geschrieben. Christoph kennt also nicht nur Autor und Titel des Werkes sondern scheint darüber hinaus ein strebsamer und gewissenhafter Schüler zu sein. Strebsam, weil er nicht mit dem 2-Finger-Suchsytem schreibt, sondern sich bemüht, mit dem Zehnfinger-Blindsystem die Tastatur zu bedienen. Gewissenhaft, weil er nicht einfach einmal geschriebene Texte weiterkopiert, sondern das geschriebene durchliest und Fehler verbessert.  

Als weiteres fällt an Christophs Posting folgendes positiv auf (im Unterschied zu vielen anderen Anfragen die ich aus anderen Foren kenne):
1. Er hat einen klaren Termin genannt
2. Die Aufgabenstellung ist deutlich formuliert
3. Er stellt den Primärtext zur Verfügung
4. Er schreibt warum er Hilfe braucht
5. Er bedankt sich im Voraus

Trotzdem ist ja niemand hier im Forum verpflichtet Christoph zu helfen, aber wenn schon so ein Forum zur Verfügung steht, dann halte ich es durchaus für legitim, wenn Schüler auch entsprechende Fragen stellen. Bekommen sie, weil Termin zu kurz, eigene Gedanken nicht erkennbar oder aus sonstigem Grund keine Antwort, dann können sie sich das nächste Mal ja überlegen, ob es nicht mehr Sinn macht, die Zeit für solche Anfragen, in die Aufgabe selbst zu investieren.  

Gruß von Hubert

Offline Steffi

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Figurenanalyse: Bernhard Schlink: Die gorgische Schleife
« Antwort #11 am: 22. Dezember 2003, 15:03 »
Hallo,

ich glaube, die postings auf Christophs Anfrage waren nicht in erster Linie gegen Christoph gerichtet. Er war wohl eher der Anlaß, sich mit den Hilfesuchenden auseinanderzusetzten, die meinen, hier wären Leute, die einfach mal so einen Text innerhalb von 1-2 Tagen interpretieren könnten.

Zu meiner Schulzeit schrieben wir Interpretationen über Texte, die wir im Unterricht bereits gelesen hatten, die Termine waren schon Wochen vorher bekannt, so daß genügend Gelegenheit bestand darüber nachzudenken. Das mag jetzt nicht mehr so sein, aber ich hoffe, dass auch die hilfesuchenden Schüler einsehen, dass eine Hau-Ruck-Interpretation nicht funktioniert. Es sei denn, man kennt Text und Autor, dessen biographischen Hintergrund und die historische Zuordnung.

Ansonsten ist der Weg in die Bib, um im Kindler oder anderen Literaturlexika nachzuschlagen, die beste, zugegeben nicht die bequemste Lösung.

Gruß von Steffi
Gruß von Steffi

Offline Hubert

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The Times They Are A-Changin’
« Antwort #12 am: 22. Dezember 2003, 16:05 »
Hallo Steffi,

Du hast gepostet:
ich glaube, die postings auf Christophs Anfrage waren nicht in erster Linie gegen Christoph gerichtet. Er war wohl eher der Anlaß, sich mit den Hilfesuchenden auseinanderzusetzten, die meinen, hier wären Leute, die einfach mal so einen Text innerhalb von 1-2 Tagen interpretieren könnten.  :grmpf:

Meine Verteidigung galt auch nicht alleine Christoph, sondern allen Hilfesuchenden hier im Forum. Davon abgesehen, dass es hier im Forum Leute gibt, die einen Text innerhalb von 1-2 Tagen interpretieren könnten, woher wissen wir eigentlich was die meinen?

Könnte es nicht so sein, dass die Hilfesuchenden, während sie auf Antwort aus dem Internet warten, in Bibliotheken gehen, im Kindler nachlesen, sich selbst Gedanken machen? Aber warum sollen sie die modernen Kommunikationsmittel nicht zusätzlich nutzen? Nur weil wir diese Möglichkeit nicht hatten, dürfen wir doch nicht so intolerant sein, diese auch anderen zu neiden.

Woher wissen wir den, dass die Hilfesuchenden meinen, wir würden ihre Aufgaben lösen? Vielleicht meinen die ja auch, ein anderer Schüler, der vielleicht vor kurzem die gleiche Aufgabe hatte, liest ihre Anfrage und hilft gerne.

Woher wissen wir den, dass die Aufgabestellung nicht die war, einfach mal im Internet nachzufragen, welche Informationen man zu einer bestimmten Aufgabe innerhalb von zwei Tagen erhält? Wäre allerdings etwas peinlich für unser Forum. Ich jedenfalls, wenn ich Lehrer wäre, ich würde solche Aufgaben stellen. Die Kids sollen ja nicht nur Computerspiele spielen, sondern lernen, das Internet als Informationsquelle zu nutzen.

Was ich sagen will: Solange wir ein Schülerforum haben, sollten wir alle Postings von Schülern auch tolerieren, beantworten muss sie ja niemand.  :zwinker:

Gruß von Hubert

PS: "Zu meiner Schulzeit ...", mit diesem Satzanfang hat mich meine Oma früher immer genervt, aber so alt bist Du doch noch nicht.  :breitgrins:
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Offline nimue

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Re: The Times They Are A-Changin’
« Antwort #13 am: 23. Dezember 2003, 08:26 »
Hallo Hubert,

Zitat
Was ich sagen will: Solange wir ein Schülerforum haben, sollten wir alle Postings von Schülern auch tolerieren, beantworten muss sie ja niemand.  :zwinker:


Nein, das glaube ich nicht. Toleranz hin oder her, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie solche Postings ausufern können. Per Mail wurde ich bereits als "asozial" bezeichnet, weil ich einem Hilferuf "Ich brauche eine Inhaltsangabe bis morgen, bitte schicken Sie mir die per Mail" nicht nachgegangen bin. Eine solche Faulheit kann ich nicht tolerieren und werde es hier auch nicht tun.

Liebe Grüße
nimue

Offline Berch

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Figurenanalyse: Bernhard Schlink: Die gorgische Schleife
« Antwort #14 am: 23. Dezember 2003, 17:54 »
Hallo Hubert,
ich muß dann doch noch ein paar Worte hierzu verlieren, da ich ja auch zu denjenigen zähle, die recht deutlich ihre Meinung gesagt haben.

1.  Wir sind ein Schülerforum? Das hatte ich bisher eigentlich so nicht präsent muß ich sagen. Bisher war mein Eindruck, daß ein Großteil der aktiven Mitglieder die Schulzeit bereits hinter sich gebracht hat und ich denke auch nicht, daß dieses Forum speziell für Schüler oder Schüleranfragen konzipiert ist.

2. Der Grund, weshalb ich hier anstelle einer inhaltlich auf die Frage bezogenen Antwort eine Antwort gepostet hat, in der ich schlecht gestellte Fragen kritisiert habe ist schlicht die, daß erst kurz vorher eine ähnliche Anfrage zur Diskussion stand bzgl. einer Fabel. Es wurden Hinweise gegeben,  mit deren Hilfe man die Fabel durchaus interpretieren konnte - Antwort: Ich verstehs nicht - weitere Hinweise - Antwort: Ich verstehs nicht, bitte sag mir alles dazu, was Du weißt, usw.
Bei einer solchen Fragestellung, kann ich nicht erkennen, daß der Schüler sich wirklich mit den Hinweisen auseinandergesetzt hat. Wenn ich mich an meine Schulzeit zurück erinnere, dann war eine der beliebtesten Ausreden, wenn es darum ging, zu verbergen, daß man nichts getan hat, die, zu sagen, man habe es nicht verstanden. Es ist kein Fehler etwas nicht zu verstehen. Aber dann soll man auch konkret sagen, wo welche Probleme auftauchen und vor allem, zu welchen Ergebnissen man gekommen ist.
Solche Anfragen, die nur darauf abzielen, eine komplette Ausarbeitung vorgesetzt zu bekommen, regen mich einfach auf.

3. Hubert: Könnte es nicht so sein, dass die Hilfesuchenden, während sie auf Antwort aus dem Internet warten, in Bibliotheken gehen, im Kindler nachlesen, sich selbst Gedanken machen? - Ja, sicher und direkt danach gucken sie noch Gattungs- und Epochenbegriffe im Metzler nach, lesen eine Kurzbiographie des Autors und frischen danach ihre historischen und soziologischen Kenntnisse in diversen Fachlexika auf ... :zwinker:

4. Glaube ich ehrlich gesagt auch nicht, daß jemand mit der Aufgabenstellung: Sammelt Infos im Internet um die Ecke kommt. Ausschließen kann man es zwar nicht, aber die Deutschlehrer, die ich kenne, versuchen eher solche Anfragen zu vermeiden, als daß sie sie fördern und zwar aus dem einfachen Grund, daß sie befürchten, daß die Schüler dies dann fortan nur noch benutzen. Ob dies als positiv zu bewerten ist, ist selbstverständlich fraglich...

5. Wenn jemand freundlich, mit einer vernünftigen Bitte und dem erkennbaren Willen, selber zu denken, an mich herantritt, dann verweigere ich meine Hilfe auch nicht und wenn meine kleine Cousine mal wieder mit der Bitte kommt, daß ich mit ihr 'zusammen' eine Interpretaion schreibe, dann sage ich natürlich auch nicht nein.