Autor Thema: eBooks und PDA  (Gelesen 59090 mal)

Offline Giesbert Damaschke

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #30 am: 16. September 2007, 12:18 »
Das Foto ist hoffentlich ein Fake. Sonst geht der Kindle ganz schnell den Weg, den alle anderen vor ihm gegangen sind.
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Offline sandhofer

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #31 am: 16. September 2007, 15:04 »
Das Foto ist hoffentlich ein Fake. Sonst geht der Kindle ganz schnell den Weg, den alle anderen vor ihm gegangen sind.

 :breitgrins: Sexy sieht das Ding wirklich nicht aus ...
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Offline Wolf

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #32 am: 17. September 2007, 20:17 »
Für all die Langeweiler, die immer noch Bücher lesen, ist das gut genug, denkt sich wahrscheinlich der Hersteller. :breitgrins: Das Innenleben eines Kindle kann man hier bewundern: http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=8111 Dort kann man ein PDF herunterladen, das einige Bilder eines zerlegten Kindle enthält.

Ein Photo zweier anderer E-Book-Reader (Sony und Cybook) findet man in diesem Blogeintrag: http://delphidb96.blogspot.com/2007/09/it-arrived.html. Wenn man auf das Bild klickt, bekomt man einen Eindruck von der Darstellungsqualität der E-Ink-Displays. Das "Papier" ist da eher grau als weiß. Außerdem sind Dinge, die es im Buchdruck schon seit Jahrhunderten gibt, bei E-Books noch keine Selbstverständlichkeit. Dazu gehört ein richtiger Blocksatz mit korrekter Silbentrennung oder auch Ligaturen. Wenn man Pech hat, werden griechische oder russische Wörter in einem Text nicht richtig dargestellt, weil es Probleme mit dem Zeichensatz gibt. Eine Volltextsuche gibt es bei den meisten Geräten schon allein wegen fehlender Eingabemöglichkeiten nicht.

Ich bin mittlerweile ziemlich skeptisch, daß sich derartige E-Book-Reader in den nächsten Jahren wirklich durchsetzen werden. Papierbücher haben eine vergleichsweise hohe Qualität und sind einfach und billig herzustellen. Außerdem gibt's da keine Probleme mit dem Kopierschutz, weder für die Verlage noch für die Käufer.

Was ich für wesentlich interessanter halte, das sind Textsammlungen wie die CD-ROMs der "Digitalen Bibliothek" oder in Zukunft vielleicht auch Projekte wie Google-Books, wo man riesige Bücherstapel per Volltextsuche durchsuchen kann, und so auf Dinge stößt, die man durch Blättern in Papierbüchern nie gefunden hätte. Diese Recherchemöglichkeiten sind etwas ganz Neues, diese Art von Zugriff auf Texte hat es früher so nicht gegeben. Aber dafür braucht man eben einen "richtigen" Computer, ein E-Book-Reader nützt einem da gar nichts.

Schöne Grüße,
Wolf

Offline sandhofer

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #33 am: 17. September 2007, 22:55 »
Was ich für wesentlich interessanter halte, das sind Textsammlungen wie die CD-ROMs der "Digitalen Bibliothek" oder in Zukunft vielleicht auch Projekte wie Google-Books, wo man riesige Bücherstapel per Volltextsuche durchsuchen kann, und so auf Dinge stößt, die man durch Blättern in Papierbüchern nie gefunden hätte.

Nicht zu vergessen, dass auch das Projekt Gutenberg auf DVD-ROM erhältlich ist ...
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Offline Giesbert Damaschke

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #34 am: 18. September 2007, 00:59 »
:breitgrins: Sexy sieht das Ding wirklich nicht aus ...
das wäre ja noch zu verkraften - aber da fragt man sich doch, warum man sich nicht einfach ein (Sub)Notebook kaufen soll. Kann alles, was der Kindle auch kann, nur besser und noch ein paar Sachen mehr.

Ne, reine Buch-Computer sind wohl tot. Schade eigentlich.
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Offline Giesbert Damaschke

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #35 am: 18. September 2007, 01:07 »
Das Innenleben eines Kindle kann man hier bewundern: http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=8111 Dort kann man ein PDF herunterladen, das einige Bilder eines zerlegten Kindle enthält.

tja, dannn war das Foto wohl doch echt. Ich hatte gehofft, dass, wenn sich zwei Schwergewichte wie Amazon und Google zusammentun, dabei auch etwas vernünftiges herauskommen würde. Aber da habe ich mich wohl getäuscht.

Zitat
Wenn man auf das Bild klickt, bekomt man einen Eindruck von der Darstellungsqualität der E-Ink-Displays. Das "Papier" ist da eher grau als weiß. Außerdem sind Dinge, die es im Buchdruck schon seit Jahrhunderten gibt, bei E-Books noch keine Selbstverständlichkeit. Dazu gehört ein richtiger Blocksatz mit korrekter Silbentrennung oder auch Ligaturen. Wenn man Pech hat, werden griechische oder russische Wörter in einem Text nicht richtig dargestellt, weil es Probleme mit dem Zeichensatz gibt. Eine Volltextsuche gibt es bei den meisten Geräten schon allein wegen fehlender Eingabemöglichkeiten nicht.

Die Qualität sieht, verglichen mit dem Rocket E-Book und ähnlichen Geräten, erstaunlich gut aus. Und der Rest - das sind technische Petitessen, die zu lösen sein werden. Der unmögliche Umbruch auf dem Foto verdankt sich wohl einer ungebührlichen Vergrößerung der Darstellung, damit man auf dem Foto auch etwas erkennt.

Aber das ändert nichts -- E-Book-Computer sind normalen Tablet-PCs oder SubNotebook unterlegen. Das wird nix.

Zumal die Displays immer noch zu schlecht sind. Jüngst hat Apple seine neuen iPods vorgestellt und erst jetzt erreicht der iPod nano eine Pixeldichte, die einigermaßen sauberen Text erlauben würde, könnte man die Displays in entsprechender Größe bauen. Kann man wohl noch nicht, jedenfalls nicht zu einem massentauglichem Preis.
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Offline Dostoevskij

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #36 am: 14. Oktober 2007, 13:35 »
Moin, Moin!

Wahnsinn, die Preise. Bei Libri gibts den iLiad für 649.- Euro.
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Offline Dostoevskij

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Re: eBooks und PDA
« Antwort #37 am: 15. Oktober 2007, 23:08 »
Moin, Moin!

Interessantes gab es gestern in der 3Sat-Sendung "neues" zu sehen: Vom Buchstaben zum Binärzeichen. Beim Video muß man Schaltknopf "Zur Mediathek" drücken. Leider ist die Verlinkung zu Beiträgen seit dem Relaunch der Mediathek anläßlich der diesjährigen IFA schwieriger geworden. Ich bin seit Jahren der Meinung, daß mit biegsamen Bildschirmen und einer ausgereiften Technik zur E-Tinte das E-Book nochmal richtig reüssieren wird.
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2007, 23:10 von Dostoevskij »
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Offline Giesbert Damaschke

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Re: eBooks und PDA
« Antwort #38 am: 16. Oktober 2007, 08:42 »
Bei Spiegel Online hat man einen Auftrieb für eBooks ausgemacht. Ich bin da immer noch etwas skeptisch, nicht nur wg. der Technik, sondern auch wg. den Verlagen, die glauben, für eine PDF-Date den Preis eines Hardcovers verlangen zu können.
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Offline Giesbert Damaschke

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #39 am: 21. Juli 2008, 15:13 »
Mit der neuen Systemsoftware iPhone 2.0 kann man endlich mit offiziellem Apple-Segen Fremdapplikationen auf seinem iPhone installieren. Dazu gehören natürlich auch diverse Reader und elektronische Bücher. Ich habe mir Filemanager, ReaddleDocs und diverse Titel von AppEngines gekauft, bin aber noch nicht wirklich überzeugt, wie man in meinem Blog-Eintrag nachlesen kann (dort auch mit ein paar Screenshots).

Ich bin aber weiterhin guter Dinge, dass mein Wunschprogramm noch erscheinen wird, mit dem man eigenen Dateien / Texte lesbar angezeigt bekommt. Mit Lesezeichen und Notizfunktion. Das Display des iPhones ist jedenfalls für ein E-Book ausreichend groß & gut.

Vielleicht entwickelt Directmedia ja auch einen Reader für ihre Literatur-CDs, wäre ja schon mal nicht schlecht.
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Offline Bücherochse

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #40 am: 21. Juli 2008, 16:59 »
Ich weiß ja nicht, was ich davon halten soll... Hab immer gerne Papier in der Hand. Lange Text im Netzt drucke ich mir auch generell aus und lese dir so... Wie hoch ist den die DPI-Anzahl von sonem Reader, sollte ja dann auch schonend fürs Auge sein...

Offline enigma

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #41 am: 21. Juli 2008, 19:04 »

Offline Giesbert Damaschke

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #42 am: 21. Juli 2008, 19:32 »
Ich weiß ja nicht, was ich davon halten soll... Hab immer gerne Papier in der Hand. Lange Text im Netzt drucke ich mir auch generell aus und lese dir so...

Einfach ausprobieren ;-). Ein E-Book erweitert die Lesemöglichkeiten, es ist natürlich keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung der bereits verfügbaren Varianten: Buch, Zeitung & Zeitschrift.

Zitat
Wie hoch ist den die DPI-Anzahl von sonem Reader, sollte ja dann auch schonend fürs Auge sein...

Der iPhone-Bildschirm hat eine Auflösug von 480 x 320 Pixeln bei 160 dpi.
« Letzte Änderung: 21. Juli 2008, 19:34 von giesbert »
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Offline Bücherochse

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #43 am: 22. Juli 2008, 10:10 »
Das ist ja schon mal nicht sehr toll, 160dpi sind echt wenig. Habe mal gelesen, dass solche Displays mindestens eine Auflösung von 300dpi haben sollten, damit sie zum lesen so angenehm wie ein Buch oder ein Zeitung sein würden.

Offline Giesbert Damaschke

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Re: E-Book-Lesegeräte
« Antwort #44 am: 22. Juli 2008, 10:27 »
Im Gegenteil, das ist sogar sehr gut. Ein normaler Bildschirm (an dem Du zB dieses Forum hier liest) wird unter Windows in der Regel mit 96 dpi betrieben.

Natürlich ist ein guter Buchdruck immer noch sehr viel besser.

Wie gesagt: einfach ausprobieren. Ich habe an wesentlich schlechteren Taschenbildschirmen (zB Palm V) Tausendseiter gelesen (zB Karl Mays Waldröschen).
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